Thermaltake Core P7: Halboffenes Wandgehäuse aus drei Modulen

Max Doll 27 Kommentare
Thermaltake Core P7: Halboffenes Wandgehäuse aus drei Modulen
Bild: Thermaltake

Nach dem Core P1 und Core P5 stellt Thermaltake das bislang größte „Wandgehäuse“ der Serie vor. Auch das neue, rund 25 Kilogramm schwere P7 ist halboffen konzipiert und kann aufgehängt, aber auch mit zwei Zusatzmodulen erweitert werden. Erneut setzt das Konzept einen Schwerpunkt auf die Installation einer Wasserkühlung.

Zeig her, was du hast

Das Hauptmodul stammt fast unverändert vom Core P5 ab; Ziel des Aufbaus bleibt die ansprechende Präsentation von Systemkomponenten, die durch offene Segmente und ein Echtglas-Seitenteil Blicken vollständig ausgesetzt sind. Aus diesem Grund können die Slots für Erweiterungskarten bei Bedarf um 90 Grad gedreht und per (optional erhältlichem) Riser-Kabel angebunden werden, während vier 3,5" oder 2,5" große HDDs hinter dem Mainboard versteckt werden.

Im vorderen Bereich des Gehäuses können allerdings zusätzlich in einem HDD-Käfig (2 × 3,5" oder 3 × 2,5") weitere Datenträger installiert werden. Auf die maximale Einbaulänge von Erweiterungskarten hat dieser Käfig jedoch keinerlei Einfluss; hier sind Position und Existenz eines Ausgleichsbehälters das limitierende Kriterium.

Erweiterungen für Wasserkühlungen

Links und rechts des Hauptmoduls sind an das P7 über Scharniere zwei weitere Module angeschlossen. Hier lassen sich ebenfalls jeweils ein 360- oder 420-mm-Radiator sowie ein Ausgleichsbehälter befestigen. Die Verschlauchung wird, sofern sie nicht auf zunehmend beliebte Acrylglas- oder PETG-Rohre setzt, aufgrund der festen Abstände zwischen „Flügelelementen“ und Kernmodul nicht beeinträchtigt. Unter allen Radiatorpositionen befinden sich zudem magnetisch haftende Staubfilter.

Anders als das Core P1 eignet sich das P7 grundsätzlich besser für Luftkühlungen und das nicht nur, weil CPU-Kühler mit einer maximalen Höhe von 180 mm verbaut werden können. Für einen solchen Fall können die Seitenelemente im 90-Grad-Winkel zum Hauptmodul angeordnet werden, was, die Installation zusätzlicher Lüfter vorausgesetzt, einen Luftstrom über die Komponenten hinweg erzeugt.

Das Core P7 Tempered Glass soll zu einer Preisempfehlung von 299 US-Dollar in den Handel gelangen. Einen Erscheinungstermin hat Thermaltake bislang nicht genannt.

Thermaltake Core P7 Thermaltake Core P5 Thermaltake Core P1 TG
Mainboard-Format: E-ATX, ATX ATX, Micro-ATX Mini-ITX
Chassis (L × B × H): 1.350 × 333 × 627 mm (281,87 Liter)
Seitenfenster
570 × 333 × 608 mm (115,40 Liter)
Seitenfenster
380 × 332 × 422 mm (53,24 Liter)
Seitenfenster
Material: Stahl, Glas Stahl Stahl, Glas
Nettogewicht: 25,50 kg 12,20 kg 9,50 kg
I/O-Ports: 2 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, HD-Audio 2 × USB 3.0, HD-Audio
Einschübe: 6 × 3,5"/2,5" (intern) 4 × 3,5"/2,5" (intern) 1 × 3,5" (intern)
3 × 2,5" (intern)
Erweiterungsslots: 8 5
Lüfter: Seitenteil links: 3 × 140 mm oder 4 × 120 mm (optional)
Seitenteil rechts: 3 × 140 mm oder 4 × 120 mm (optional)
Innenraum: 3 × 140 mm oder 4 × 120 mm (optional)
Front: 4 × 140/120 mm (optional) Front: 2 × 120 mm (optional)
Staubfilter: Seitenteil Front
Kompatibilität: CPU-Kühler: 180 mm
GPU: 280 mm – 570 mm
Netzteil: 200 mm
CPU-Kühler: 180 mm
GPU: 280 mm – 320 mm
Netzteil: Unbeschränkt
CPU-Kühler: 170 mm
GPU: 380 mm
Netzteil: 180 mm
Preis: 299 $ 150 €