Akasa Newton: Passiv-Gehäuse als S7 für Kaby-Lake-NUCs aufgelegt

Frank Meyer 3 Kommentare
Akasa Newton: Passiv-Gehäuse als S7 für Kaby-Lake-NUCs aufgelegt
Bild: Akasa

Für Intels NUC-Boards der siebten Generation erweitert Akasa die Produktreihe Newton um ein Gehäuse für passiv gekühlte Kleinst-PCs auf Basis von Kaby Lake. Das Modell Newton S7 basiert grundlegend auf dem zu Skylake-NUCs kompatiblen Newton S6. Durch die wechselbaren I/O-Blenden wird die neue Kaby-Lake-NUC-Plattform unterstützt.

Basis identisch zum Newton S für Broadwell

Zu den kompatiblen NUC-Platinen des in erster Generation Anfang 2015 für die Broadwell-NUC-Baureihe als Newton S aufgelegten und nun von Akasa in der Refresh-Ausführung auf Newton S7 getauften PC-Gehäuses gehören die mit einem Core i5-7260U bestückten NUC7i5BNH und NUC7i5BNK. Auch die mit einem Core i3-6100U aus Intels Kaby-Lake-Familie ausgestatteten NUC-Boards NUC7i3BNH und NUC7i3BNK können bei einer identischen TDP-Einstufung von 15 Watt im Akasa Newton S7 verbaut werden.

Kühlkonzept und Design von den Vorgängern übernommen

Durch äußere Kühlrippen an der Oberseite sowie den Seitenwänden – und ohne den Einsatz eines Lüfters – erfolgt auch bei der Neuauflage des erstmals in Erscheinung getretenen Newton S die Wärmeableitung an die Umgebung. Über einen Kühlkörper, der mit dem komplett aus Aluminium gefertigten Gehäuse verbunden ist, wird die Abwärme der CPU abgeleitet. Welche Änderungen respektive Optimierungen Akasa im Innenraum des Newton S7 hinsichtlich der NUC-Platinen aus der Kaby-Lake-Generation umgesetzt hat, ist im Detail nicht bekannt.

Akasa Newton S7

Vorbereitete Aussparungen für zwei USB-Buchsen, einen RS-232-Port und zwei Öffnungen für WLAN-Antennen sind bereits seit dem Newton S Bestandteil der I/O-Blenden bei Akasas Newton-S-Reihe. Eine Öffnung für einen Infrarotsensor ist ebenfalls integriert. Die Stromversorgung ist ebenfalls weiterhin extern umgesetzt. Bei unveränderten Abmessungen von 176,5 × 200 × 53,5 mm (B × T × H) nimmt das Newton S7 wie auch das Newton S und Newton S6 lediglich ein 2,5-Zoll-Laufwerk mit einer Höhe von bis zu 9,5 Millimetern auf.

Verfügbarkeit und Preis noch unbekannt

Bislang hat Akasa keine Angaben zum Marktstart und dem Endkundenpreis öffentlich bekannt gemacht. Im ComputerBase-Preisvergleich findet sich aktuell lediglich der zu Skylake-NUCs kompatible Vorgänger Newton S6(T) in der OEM-Ausführung zum Preis ab 90 Euro als lieferbar. Zum Marktstart wurde hierfür ein Preis von rund 100 Euro aufgerufen. Zu einem vergleichbaren Preispunkt dürfte auch das Newton S7 zum Verkaufsstart in den Handel gelangen.