Nikon D850: Bestnote beim DXO-Mark-Testverfahren

Jan Lehmann 115 Kommentare
Nikon D850: Bestnote beim DXO-Mark-Testverfahren
Bild: Nikon

Neben dem 100 jährigen Firmenjubiläum gibt es für Nikon nunmehr einen weiteren Grund zu feiern. Die erst kürzlich vorgestellte Nikon D850 erreicht als erste Kamera beim Testverfahren DXO Mark die volle Punktzahl von 100.

Mehrfacher Sieg

Die neue Kamera überzeugte im Test vor allem in den Bereichen Farbe sowie Dynamikbereich und sichert sich auch hier Bestplätze. Mit einem Dynamik-Score von 14,8 EV kann sie so die Rubrik Landschaftsaufnahmen für sich gewinnen. In der Kategorie Portrait muss sie sich nur minimal der Mittelformatkamera Phase One IQ810 geschlagen geben, die mit einem Preis von rund 42.500 US-Dollar und einer Auflösung von 80 Megapixel jedoch auch in einer anderen Liga spielt.

In normalen ISO-Bereichen geht die Nikon D850 als „konkurrenzlos“ aus dem Test hervor. Bei höherer Empfindlichkeit nimmt die Leistung jedoch ab und muss sich den Nebenbuhlern um Sony und Canon geschlagen geben.

DXO Mark
DXO Mark

Im Bereich Sport hat die D850 das Nachsehen. Mit maximal neun Bildern pro Sekunde und einem vergleichsweise langsamen Puffer-Speicher fällt sie hier auf den 22. Platz. Doch sind Sportaufnahmen auch nicht das anvisierte Gebiet der D800-Reihe. Auf den ersten Plätzen rangieren hier die spiegellosen Flaggschiffe aus dem Hause Sony (Sony A7S, Alpha 9 und A7R II).

Auch der mobile Sektor zeigt Änderungen

Als unabhängiges Testinstitut vermisst DXO Mark als Grundlage für das zugehörige RAW-Entwicklungsprogramm DXO Optics Pro auch Smartphone-Kameras. Erneut sichert sich hier das Google Pixel, nun in der zweiten Generation, den Spitzenplatz. Der Vorgänger Google Pixel kann sich mit einer Wertung von 90 noch den fünften Platz sichern. Die Plätze zwei bis vier gehören den jüngst erschienenen Apple iPhone 8 Plus, Samsung Galaxy Note 8 und dem iPhone 8.

DXO Mark Mobile
DXO Mark Mobile