Xbox Elite Controller: Fester Akku und Lade-Tasche für Version 2

Max Doll 59 Kommentare
Xbox Elite Controller: Fester Akku und Lade-Tasche für Version 2

Der Xbox Elite Controller (Test) hat vor rund zwei Jahren bewiesen, dass es eine gehörige Nachfrage auch nach 150 Euro teuren Gamepads gibt. Erste Details zum unvermeidlichen Nachfolger des Luxus-Gamepads sind nun aufgetaucht.

Nach Informationen von Paul Thurrott wird die zweite Generation des Elite Controller mit USB-Type-C-Anschluss ausgestattet und, wie die überarbeitete Version des normalen Gamepads, die Datenübertragung per Bluetooth unterstützen.

Überarbeitet werden außerdem die Paddels auf der Unterseite, die einen größeren Hub erhalten, sowie Triggersperren, mit denen die beim Eindrücken zurückzulegende Wegstrecke begrenzt werden kann. Statt einer Stellung wird die neue Version des Controllers gleich drei Begrenzer-Stellungen anbieten. Darüber hinaus kann der Elite Controller in der Neuauflage mit drei unterschiedlichen Profilen bespielt werden.

Mit fest installiertem Akku

Die größte Änderung betrifft die Stromversorgung: Microsoft streicht die Option zum Einsetzen von Akkus zu Gunsten eines fest eingebauten Stromspeichers. Geladen werden soll das Gamepad über einen „MagSafe“-Anschluss, also einen magnetisch einrastenden Stromstecker, der unter dieser Bezeichnung von Apple eingesetzt wird – Microsoft nutzt unter anderem bei den Surface-Tablets ein ähnliches Prinzip. Als Ladestation dient dabei die überarbeitete Transporttasche; den Controller zu verstauen bedeutet damit, ihn zu laden. Bilder, die die neuen Features zeigen, gibt es noch nicht.

Nicht in Erfahrung bringen konnte Paul Thurrott, wann der Controller in den Handel gelangen soll. Die offizielle Vorstellung wird bereits zur E3 2018 im Juni erwartet.

Ein anderer Weg als Razer

Microsoft geht mit einem solchen Konzept in eine andere Richtung als Razer. Das als Nachfolger des Wildcat eingeführte, 180 Euro teure Wolverine (Test) lässt sich nur per Kabel betreiben, besitzt aber mehr Tasten und eine RGB-Beleuchtung. Wesentlicher Unterschied zum Xbox-Controller ist die Abstimmung: Razer setzt leichtgängigere Analogsticks mit größeren Kappen sowie „Maustaster“ unter den ABXY-Tasten ein, die dem Controller eine eigenständige Charakteristik verleihen.