Auto Royale: H1Z1 verlässt Early Access und erhält neuen Spielmodus

Frank Hüber 22 Kommentare
Auto Royale: H1Z1 verlässt Early Access und erhält neuen Spielmodus
Bild: Daybreak Game

H1Z1 hat heute die Early-Access-Phase verlassen. Die Entwickler nutzen die Gelegenheit, um einen neuen Modus in das Spiel zu integrieren. Im neuen Auto-Royale-Modus dürfen alle Spieler in Teams ausschließlich die vorhandenen Autos nutzen – Aussteigen ist tabu!

Auto Royale und Power Ups

Während ein Mitspieler das Fahrzeug lenkt, müssen die Mitfahrer versuchen die Autos der Feinde zu zerstören. Um noch etwas mehr Spannung in den neuen Modus zu bringen, hat Entwickler Daybreak Game zusätzlich diverse Power Ups und Schanzen im Level verteilt. Darüber hinaus haben auch neue Fahrzeuge, Upgrades für diese und auch Waffen ihren Weg ins Spiel gefunden. Der Modus befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase, ein offizieller Release-Termin steht noch aus.

Spielerzahl um 91 Prozent gesunken

Seit dem 15. Januar 2015 befand sich H1Z1 im Early Access auf Steam und war in seiner Anfangszeit oft unter den Top Drei der meistgespielten Titel auf Valves Plattform. Lediglich hinter Dota und Playerunknown's Battlegrounds reihte sich das Spiel ein. Bei den Daybreak Game Studios setzt man deshalb viel Hoffnung auf die finale Veröffentlichung von H1Z1 sowie den neuen Inhalt. Wie aus der Analyse-Plattform GitHyp hervorgeht, hat der Titel seit Juli 2017 konstant Spieler verloren. Lag die Zahl der aktiven Gamer im Sommer des letzten Jahres noch bei etwa 150.000, ist sie bis heute auf circa 5.000 Spieler gesunken. Nicht nur PUBG hat H1Z1 zu schaffen gemacht, auch Fortnite mit seinem Battle-Royal-Modus dürfte die Spielerschaft weiter gespalten haben.

eSports Pro League sei nicht in Gefahr

Gegenüber GamesIndustry.biz soll General Manager Anthony Castoro in einem Telefonat bestätigt haben, dass man durch das Verlassen der Early-Access-Phase sowie die neuen Features eine Rückkehr vieler alten Spieler, aber auch das Hinzukommen neuer Interessenten erwartet. Sollte die Spielerzahl auf diesem niedrigen Niveau verharren, wäre dies nicht nur problematisch für den Entwickler. Auch die bereits angekündigte Pro League, welche mit Preisgeldern auf Overwatch-Niveau beworben wurde, wäre unter diesen Voraussetzungen wohl nur schwierig durchführbar. Aber auch hier sieht Castoro keine Probleme. Die neue E-Sports-League wäre nie bedroht gewesen und man solle gespannt sein auf neue Informationen in den kommenden Monaten, sagte er gegenüber GamesIndustry.biz.