Philips 436M6VBPAB: UHD-Monitor mit Adaptive Sync und DisplayHDR 1000

Frank Hüber 103 Kommentare
Philips 436M6VBPAB: UHD-Monitor mit Adaptive Sync und DisplayHDR 1000
Bild: Philips

Mit dem Momentum 436M6VBPAB hat Philips einen 43 Zoll großen Gaming-Monitor mit DisplayHDR 1000, also einer Helligkeit von 1000 cd/m², Adaptive Sync, Ambiglow und UHD-Auflösung vorgestellt. Als Display-Technologie kommt ein MVA-Panel zum Einsatz, das eine maximale Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz bietet.

1000 cd/m² maximal, 720 cd/m² typisch

Auch wenn der Philips Momentum 436M6VBPAB in dieser Hinsicht somit nicht mit den schnellsten UHD-Monitoren wie dem Asus ROG Swift PQ27UQ mit 144 Hz mithalten kann, bietet er mit DisplayHDR 1000 derzeit dennoch ein Alleinstellungsmerkmal, da er der erste Gaming-Monitor ist, der für diesen VESA-Standard sowie Richtlinien der UHD Alliance (UHDA) zertifiziert wurde. Die Helligkeit von 1.000 cd/m² muss hierfür in der Spitze, nicht jedoch dauerhaft auf der gesamten Bildfläche erreicht werden. Die typische Helligkeit gibt Philips mit ebenfalls sehr hohen 720 cd/m² an. Die Leistungsaufnahme des Displays beträgt laut Philips typischerweise 162 Watt – selbst für ein Display dieser Größe ein sehr hoher Wert.

Philips verspricht zudem eine Abdeckung des DCI-P3-Farbraums von 97,6 Prozent, Unterstützung der Ultra-Wide-Color-Technologie, „local dimming“ der LED-Beleuchtung für bessere Schwarzwerte und 8-bit+FRC-Unterstützung für effektiv 10 Bit Farbtiefe. Der Monitor bietet einen HDMI-2.0-, einen DisplayPort-1.2-, einen mini-DisplayPort-1.2-Eingang und einen USB-Typ-C-Anschluss mit Alternative Mode zur Bildeingabe. Ein USB-Hub bietet zwei USB-3.0-Schnittstellen.

Ambiglow-LED-Beleuchtung an der Rückseite

Darüber hinaus bietet der mit einer matten Beschichtung versehene Monitor die LED-Beleuchtung Ambiglow an der Rückseite, die je nach Bildinhalt farblich passend den Bereich hinter dem Display beleuchtet. Der Standfuß ermöglicht lediglich eine Änderung des Neigungswinkels, ist aber per VESA-Aufnahme austauschbar.

Einen Preis und ein genaues Verfügbarkeitsdatum hat Philips noch nicht genannt. Details hierzu dürften jedoch in Kürze folgen. Erstmals gezeigt hatte Philips den Momentum 436M6VBPAB bereits auf der IFA 2017, damals jedoch noch keine technischen Details verraten. Im Handel ist der Monitor derzeit noch nicht gelistet, auf der Website von Philips taucht er jedoch bereits auf.

Update 24.04.2018 18:04 Uhr

Jetzt hat Philips den 436M6VBPAB für den deutschen Markt als Display „mit dem Fokus auf Konsolenspiele“ angekündigt. Im Mai 2018 soll der Monitor für 799 Euro (UVP) erhältlich sein.

Philips Momentum 436M6VBPAB
LCD-Panel MVA
Backlight W-LED (Local Dimming)
Diagonale 43 Zoll
Auflösung 3.840 × 2.160 (60 Hz)
Pixeldichte 103,64 ppi
FreeSync/G-Sync Adaptive Sync
Seitenverhältnis 16:9
Kontrast (statisch) 4.000:1
Helligkeit 720 cd/m² (Peak: 1.000 cd/m²)
Farbtiefe 10 Bit (8 Bit + FRC)
Farbraum DCI-P3: 97,6 %
Blickwinkel (horizontal/vertikal) 178°/178°
Reaktionszeit 4 ms (Grau-zu-Grau)
Videoeingänge 1 × HDMI 2.0, 1 × DisplayPort 1.2, 1 × Mini-DisplayPort 1.2, 1 × USB-Typ-C
Videoausgänge
Audio PC-Audio-Eingang, Kopfhörer-Ausgang, Lautsprecher (2 × 7 W, DTS)
USB 2 × USB 3.0 Typ A
Ergonomie Display neigbar (-5°/+10°)
VESA-Aufnahme (200 × 200 mm)
Leistungsaufnahme 162 Watt
Sonstiges HDR-Support (DisplayHDR 1000), UHDA-zertifiziert, Fernbedienung