AMD-Radeon-Pro-Treiber: 18.Q2 mit mehr Leistung, Stabilität und Kompatibilität

Wolfgang Andermahr 16 Kommentare
AMD-Radeon-Pro-Treiber: 18.Q2 mit mehr Leistung, Stabilität und Kompatibilität
Bild: AMD

AMD hat einen neuen Treiber für professionelle Grafikkarten zum Download bereitgestellt. Dieser hört auf den Namen „Radeon Pro Software Enterprise Driver 18.Q2“ und soll für mehr Performance, Stabilität und Kompatibilität sorgen. So wird mit der Version zum Beispiel das April 2018 Update von Windows 10 unterstützt.

AMD hat für den 18.Q2 – 18 steht für das Jahr 2018, Q2 für das zweite Quartal – einige Statistiken veröffentlicht, die den neusten professionellen Grafikkarten-Treiber jedoch nicht mit der Version des letzten Quartals vergleichen, sondern mit dem vor einem Jahr. Demnach soll es in der Zwischenzeit mehrere größere Performance-Sprünge gegeben haben. So soll Siemens NX 47 Prozent schneller laufen, Autodesk 3ds Max 44 Prozent, CATIA 37 Prozent, Creo 14 Prozent und Solidworks zwölf Prozent. Auf welche Grafikkarte sich die Angaben beziehen, bleibt ein Geheimnis.

Darüber hinaus soll der 18.Q2 eine deutlich bessere Stabilität aufweisen, auch wenn sich 99,99 Prozent aller Kunden nicht über Stabilitätsprobleme beschwert haben. Zudem soll die neuste Software-Version auch in Sachen Sicherheit Fortschritte gemacht haben. So kann der 18.Q2 nun mit dem Windows Defender Device Guard in Windows 10 Enterprise Edition zusammenarbeiten, bei dem jedes einzeln ausgeführte Programm freigegeben werden muss und ansonsten blockiert wird.

Neue Plug-Ins für den Radeon ProRender

Darüber hinaus gibt es nun nach MacOS auch für Windows und Linux das Radeon-ProRender-Plug-In für Blender und Maya, das mit verschiedenen neuen Features ausgestattet wurde und einwandfrei mit dem 18.Q2 zusammenarbeiten soll.

Den Treiber Radeon Pro Software Enterprise Driver 18.Q2 gibt es für Radeon-Pro-, Radeon-Pro-WX- sowie die älteren FirePro-W- und FirePro-S-Grafikkarten. Auch die „Prosumer“-Karte Radeon Vega Frontier Edition sowie die mit einer Vega-GPU und insgesamt zwei Terabyte SSD-Speicher ausgestattete Radeon Pro SSG können mit dem neuen Treiber umgehen. Dasselbe gilt für mobile professionelle Grafikkarten von Dell und HP.

Anders als bei den Consumer-Grafikkarten veröffentlicht AMD ein Mal im Quartal einen professionellen Treiber. Dieser kann direkt bei AMD heruntergeladen werden.