QNAP TS-351: RAID‑5‑NAS mit Celeron aus dem Jahr 2013 und M.2

Frank Hüber 29 Kommentare
QNAP TS-351: RAID‑5‑NAS mit Celeron aus dem Jahr 2013 und M.2
Bild: QNAP

Mit der TS-351 liefert QNAP ein weiteres Drei-Bay-NAS, setzt dabei aber zum ersten Mal auf einen Prozessor von Intel – in diesem Fall den Celeron J1800 mit zwei Kernen und 2,41 GHz Basis- und bis zu 2,58 GHz Turbotakt. Der Intel Celeron J1800 stammt allerdings aus dem Jahr 2013 und ist längst eingestellt.

Die TS-351 komplettiert zudem QNAPs RAID-5-NAS-Sortiment mit drei Schächten, das außerdem die TS-328 (Test) mit Realtek-CPU und das TS-332X mit AnnapurnaLabs-CPU umfasst. Auch die TS-351 platziert QNAP für Endkunden als Multimedia- und Streaming-NAS und bietet so einen HDMI-Ausgang nach Version 1.4a und eine 3,5-mm-Line-Out-Audiobuchse. QNAP spricht selbst nur von der Unterstützung der Videoausgabe mit maximal 1.920 × 1.080 Pixeln (Full HD) über den HDMI-Port, theoretisch wäre aufgrund des Standards auch UHD mit 3.840 × 2.160 Pixeln möglich, allerdings nur bei 30 Hz.

Zwei Versionen und zwei M.2-Steckplätze

Erneut bietet QNAP die TS-351 in zwei Versionen an, die sich beim Arbeitsspeicher unterscheiden. Die TS-351-2G bietet 2 Gigabyte DDR3L-RAM, die TS-351-4G hingegen 4 Gigabyte. Bei beiden Modellen kann der Arbeitsspeicher auf bis zu 8 Gigabyte erweitert werden. Neben drei 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplatten, bei denen die HDD-1- und HDD-2-Aufnahme nur SATA 3 Gb/s unterstützen, während der dritte HDD-Anschluss auch SATA 6 Gb/s unterstützt, können in der TS-351 zudem zwei M.2-PCIe-NVMe-SSDs (Gen2 x1) im 2280-Formfaktor verbaut werden, um IOPS-intensive Anwendungen zu beschleunigen.

Die neue Betriebssystemversion QTS 4.3.5 unterstützt dabei auch das softwaredefinierte zusätzliche Over-Provisioning von SSDs (zwischen 1 und 60 Prozent), um die Leistung und Lebensdauer der SSDs zu verbessern. Als weitere Anschlüsse stehen neben einem Gigabit-Ethernet-Anschluss, ein USB-3.0- und zwei USB-2.0-Ports zur Verfügung.

Ab sofort für 344 Euro erhältlich

Die TS-351 ist ab sofort für rund 344 Euro (289 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer) in der 2-GB-Variante und rund 392 Euro (329 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer) mit 4 Gigabyte erhältlich.