F1 2018: DirectX 12 verbessert die Leistung bei AMD-Grafikkarten

Christopher Lewerenz 38 Kommentare
F1 2018: DirectX 12 verbessert die Leistung bei AMD-Grafikkarten
Bild: Codemasters

Codemasters möchte für ihre Rennsimulation F1 2018 (Test) DirectX 12 unterstützen. Zu diesem Anlass läuft aktuell eine öffentliche Beta, der über den Steam-Client beigetreten werden kann. Die Beta gibt allerdings schon einige Schlüsse auf die Performance des Spiels, die sich merklich bei aktiviertem DirectX 12 verbessert.

DSOgaming hat zu diesem Anlass die Leistung des Spiels zwischen DirectX 11 und DirectX 12 verglichen und dabei vor allem Unterschiede zwischen AMD und Nvidia bemerkt. Das Windows-10-Testsystem bestand dabei aus einem auf 4,2 GHz übertakteten aber altem Intel Core i7-4930K, 16 GB RAM und einer RX Vega 64 mit dem Catalyst-Treiber 18.11.2 beziehungsweise einer RTX 2080 Ti mit dem GeForce-Treiber 416.94. Als Benchmark-Strecke wurde Singapur bei starkem Regen gewählt.

AMD läuft mit DirectX 12 besser

AMD profitiert demnach am meisten von DirectX 12, denn dort wurden bis zu 10 FPS mehr in der Full-HD-Auflösung gemessen, als bei DirectX 11. Selbst bei UHD konnten bis zu 6 FPS Unterschied gemessen werden. Zurückzuführen ist dies laut DSOgaming auf einen weniger gut optimierten Treiber seitens AMD, was die Unterschiede zwischen den DirectX-Versionen erklären könnten. Demnach arbeitet der Treiber mit der aktuelleren Version von DirectX besser.

Nvidia profitiert hingegen so gut wie gar nicht vom DirectX-12-Support. Dort hielten sich die Unterschiede zwischen den Versionen in Grenzen und sind kaum zu bemerken. Nvidia steht aber schon mit DirectX 11 besser da, als AMD mit DirectX 12. Codemasters betont, dass es sich bei dem Beta-Build um eine nicht stabile Version des Spiels handelt. Nvidia-Nutzer sollten daher auf dem stabilen Patch bleiben, wohingegen AMD-Nutzer vom Zugewinn der bis zu 10 FPS profitieren könnten. Eine Anleitung, wie das gelingt, gibt es im Forum von Codemasters.