Apple Arcade: Kuratierte Spiele-Flatrate für iOS, macOS und tvOS

Jan-Frederik Timm 46 Kommentare
Apple Arcade: Kuratierte Spiele-Flatrate für iOS, macOS und tvOS
Bild: Apple

Wie vermutet, hat Apple am Abend den ersten eigenen Abodienst für Spiele angekündigt. Apple Arcade startet im Herbst 2019 in über 150 Ländern und soll zu Anfang „mit über 100 neuen und exklusiven Spielen“ aufwarten können. Was der Dienst kosten wird, sagt Apple allerdings noch nicht.

Keine Werbung, Apple trägt Kosten mit

Alle Titel, mit denen Apple Arcade auf den Markt kommt, werden neu und exklusiv bei Apple Arcade verfügbar sein. Abonnenten von Apple Arcade sollen monatlich eine beliebige Anzahl an Titeln aus dem Angebot nutzen können, keines davon soll – im Gegensatz zu den bisher meistens unentgeltlich nutzbaren Titeln im App Store – Werbung oder Werbetracking enthalten. In-App-Käufe gibt es bei Apple Arcade ebenfalls nicht.

Spielstände sollen sich über alle Plattformen synchronisieren lassen. Weil Spiele auf den Endgeräten und nicht in der Cloud berechnet werden, sollte Apple Acarde auch ohne Internetzugang funktionieren.

Die Auswahl der Titel geschieht laut Apple nach den Aspekten „Originalität, Qualität, Kreativität, Spaß und Attraktivität für Spieler jeden Alters“ – das Angebot ist also kuratiert. Darüber hinaus greift Apple Entwicklern aber auch bei den Kosten unter die Arme. Apple Arcade setzt sich also nicht aus einer Auswahl bereits bestehender, sondern einer Anzahl in Kooperation mit Apple entwickelter Spiele zusammen.

Für iOS, tvOS und macOS

Apple Arcade wird für iPhone, iPad, Mac und Apple TV verfügbar sein, ob das für jedes Spiel im Katalog gilt, bleibt allerdings abzuwarten. Gut möglich jedoch, dass Apples Bestreben, Apps für iOS in diesem Jahr nach einem ersten Test in macOS Mojave auf breiter Basis in macOS nutzbar zu machen, in diesem Punkt alle iOS-Spiele auch auf den Mac bringen wird – die Frage, die bliebe, wäre dann die nach der Steuerung.

Zu finden sein wird Apple Arcade ab Verfügbarkeit in einem neuen Reiter im App Store. Zu welchem Preis der Dienst angeboten werden wird, hat Apple noch nicht bekanntgegeben.