Neue Roadmap: AMD Threadripper 3000 erscheinen dieses Jahr

Michael Günsch 173 Kommentare
Neue Roadmap: AMD Threadripper 3000 erscheinen dieses Jahr

AMD hat Investoren auf den neusten Stand über das kommende Prozessor-Aufgebot gebracht. Erstmals wurde der Termin für das Erscheinen der dritten Generation der Ryzen Threadripper eingegrenzt. Die High-End-Desktop-CPUs sollen in diesem Jahr erscheinen. Neue Ryzen Pro Mobile wurden für das Frühjahr angekündigt.

Für die Mainstream-Desktop-CPUs der Familie Ryzen 3000 alias Matisse für den Sockel AM4 heißt es weiterhin „Mitte des Jahres“. Ob AMD die Ende Mai beginnende Computex 2019 bereits als Bühne für eine Vorstellung nutzt, bleibt daher abzuwarten.

Ryzen Threadripper 3000 noch dieses Jahr

Noch ungenauer ist der Termin für die HEDT-CPUs Ryzen Threadripper 3000 für den Sockel TR4. Laut Roadmap sollen diese im Jahresverlauf erscheinen, das (späte) zweite Halbjahr 2019 gilt als wahrscheinlich. Im August 2018 hatte AMD erst die Ryzen Threadripper 2000 mit den Modellen 2950X (16 Kerne) und 2990WX (32 Kerne) eingeführt und ließ Ende Oktober die Modelle 2970WX (24 Kerne) und 2920X (12 Kerne) folgen.

AMDs Roadmap für Client-Prozessoren 2019
AMDs Roadmap für Client-Prozessoren 2019 (Bild: AMD)

Mit der dritten Generation erfolgt der Wechsel vom 12-nm-Refresh (Zen+) auf die neue Zen-2-Architektur in 7 nm. Die technische Basis entspricht den für Mitte des Jahres erwarteten Server-Prozessoren der zweiten Epyc-Generation (Rome). Allerdings ist wahrscheinlich, dass AMD bei den Threadripper 3000 zu Beginn noch nicht bis zu 64 Kerne wie bei Epyc Gen 2 anbieten wird. Denn die ersten Ryzen Threadripper boten mit 16 Kernen in der Spitze nur halb so viele Kerne wie ihre Epyc-Pendants.

Ryzen Pro Mobile 3000 in Kürze

Bei den Notebook-Prozessoren soll im Frühjahr 2019 die zweite Generation Ryzen Pro Mobile erscheinen. Diese sind für kommerzielle Produkte bestimmte Ableger der Ryzen Mobile 3000, die AMD im Januar vorgestellt hat und inzwischen in ersten Notebooks verfügbar sind. Trotz des Namens basieren die Picasso-APUs mit integrierter Vega-Grafikeinheit noch nicht auf Zen 2, sondern auf Zen+.