Intel Xe: GPU-Architektur beschleunigt Raytracing in Hardware

Jan-Frederik Timm
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Intel Xe: GPU-Architektur beschleunigt Raytracing in Hardware
Bild: Miles Bader | CC BY 2.0

Intel hat auf der Konferenz FMX in Stuttgart bekanntgegeben, dass die für Ende 2020 angekündigte neue GPU-Architektur Xe Raytracing in Hardware beschleunigen können wird. Das kann allerdings viel bedeuten und genauere Informationen gibt es noch nicht.

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Ankündigung gegenüber Medienschaffenden

Die im Jahresturnus abgehaltene Konferenz FMX richtet sich an Medienschaffende. Intels Ankündigung adressierte damit eine Branche, die wie im Beispiel großer Filmstudios schon seit Jahrzehnten auf Raytracing-Renderer für Computer Generated Imagery (CGI) setzt.

Intels Ankündigung spricht explizit von Raytracing-Unterstützung für das „Intel Rendering Framework“. Das bedeutet damit weder, dass Xe wie Nvidias Turing-Architektur über spezielle Raytracing-Kerne verfügen, noch, dass Intel Raytracing in Spielen überhaupt unterstützen wird. Allerdings widerspricht die Aussage dem auch nicht. Schlussendlich bedeutet es nur, dass Intels Xe-GPUs genau wie aktuelle AMD- und Nvidia-GPUs Raytracing in professionellen (CGI-) Renderumgebungen beschleunigen werden können.

Das ist Intels Xe-Architektur

Intels Xe-Architektur soll extrem skalierbar sein und alle Bereiche vom kleinsten Chips in Notebooks über Gaming-Systeme bis hin zum Datacenter adressieren können. Der für den Zeitraum 2021/2022 angekündigte erste Exascale-Supercomputer der USA, Aurora, soll auf Intel Xe setzen.