Philips 439P9H: Breiter 32:10-Monitor mit KVM-Switch und USB-C

Michael Günsch 84 Kommentare
Philips 439P9H: Breiter 32:10-Monitor mit KVM-Switch und USB-C
Bild: Philips

Mit der Auflösung von 3.840 × 1.200 Pixeln im breiten 32:10-Format kann der Philips 439P9H zwei 16:10-Monitore im Büro ersetzen. Der über einen Meter breite 43-Zoll-Monitor mit gekrümmten VA-Panel bietet außerdem 100 Hz Bildwiederholrate, KVM-Switch-Funktionalität und eine Pop-Up-Webcam.

Das Display des Philips P439P9H ist im Radius von 1,8 Metern gekrümmt, was bei der enormen Breite des Bildes hilfreich sein kann, da die seitlichen Bildränder so näher ins Sichtfeld des Anwenders rücken. Typisch für ein VA-Panel ist die Angabe von 3.000:1 für den statischen Kontrast. Die Helligkeit soll 450 cd/m² erreichen, was für eine Zertifizierung für DisplayHDR 400 als kleinste HDR-Tauglichkeitsstufe der VESA genügt.

Das Display soll 1,07 Milliarden Farben darstellen können und wird mit 123 Prozent sRGB, 91 Prozent Adobe RGB und 105 Prozent NTSC sowie einem Farbabstand von Delta E <2 (sRGB) angegeben. Als Reaktionszeit werden 4 ms beim Wechsel zwischen Graustufen genannt.

Mit der Auflösung von 3.840 × 1.200 Pixeln und einer Bildfläche von rund 3.500 cm² entspricht der 439P9H in beiden Punkten zwei nebeneinander stehenden 24-Zoll-Monitoren mit je 1.920 × 1.200 Pixeln.

USB-C-Dockingstation und KVM-Switch

Neben zweimal DisplayPort 1.4 und einmal HDMI 2.0b lässt sich einer der beiden USB-C-Anschlüsse als Videoeingang nutzen, der zudem ein angeschlossenes Gerät mit bis zu 90 Watt Strom versorgen soll. Ein weiterer USB-C-Anschluss, vier USB-A-Buchsen, ein Kopfhörerausgang und ein RJ45-Port für Gigabit-Ethernet bilden die weiteren Anschlüsse. Mit dieser Ausstattung lässt sich der Monitor als Notebook-Dockingstation via USB-C nutzen.

Unterstützt wird außerdem die gleichzeitige Darstellung von zwei Bildsignalen im PbP-Modus. Im Stile eines KVM-Switch lassen sich zwei Systeme über dieselbe Maus und Tastatur am Monitor bedienen. Ein Anmelden via Windows 10 Hello ermöglicht die integrierte Webcam mit 2,0 Megapixeln, die sich nach Bedarf ausklappen oder wieder einklappen lässt.

Preis, Spezifikationen und Verfügbarkeit

Der Hersteller nennt einen UVP von 979 Euro bei sofortiger Verfügbarkeit. Im ComputerBase-Preisvergleich ist diese noch nicht gegeben, doch liegt das Preisniveau bereits deutlich unter der unverbindlichen Empfehlung des Herstellers. Eine sehr ähnliche Ausstattung bietet zum Beispiel Lenovo mit dem Legion Y44w, der zwar gut 200 Euro teurer ist, allerdings höhere 144 Hz und abnehmbare Lautsprecher samt Zertifikat von Harman Kardon aufweist.

Philips P439P9H
Display 43,4 Zoll (32:10, Curved)
Auflösung 3.840 × 1.200 (100 Hz)
Pixeldichte 93 ppi
Panel VA
Helligkeit 450 cd/m²
Kontrast 3.000:1
Reaktionszeit 4 ms (GtG)
Anschlüsse 2 × DP1.4
1 × HDMI 2.0b
2 × USB-C 3.2 Gen 1
4 × USB-A 3.2
Kopfhörerausgang
RJ45 (1 Gb/s Ethernet)
Standfuß Display neigbar, höhenverstellbar, schwenkbar
Sonstiges Pop-up-Webcam
KVM-Switch
Lautsprecher
Delta E <2 (sRGB)
DisplayHDR 400
Low-Blue-Modus
Adaptive-Sync
Abmessungen (Gewicht) mit Standfuß: 1.058 × 460 × 303 mm (14,37 kg)
ohne Standfuß: 1058 × 361 × 137 mm (10,34 kg)
Preis 979 Euro (UVP)
ab 899 Euro (Handel)