Nach Netflix-Serie: The Witcher 3 erreicht auf Steam Allzeit-Spieler-Hoch

Fabian Vecellio del Monego 286 Kommentare
Nach Netflix-Serie: The Witcher 3 erreicht auf Steam Allzeit-Spieler-Hoch
Bild: CD Projekt Red

Rund viereinhalb Jahre nach Release erreicht The Witcher 3 ein neues Allzeit-Hoch bei den gleichzeitig aktiven Steam-Spielern. Im Zuge der derzeit noch laufenden Weihnachtsangebote steht der Titel zudem an der Spitze der Topseller. Verantwortlich gemacht werden kann dafür die kürzlich erschienene Netflix-Serie.

Topseller mit Allzeit-Spieler-Hoch nach 4,5 Jahren

In den vergangenen 24 Stunden spielten rund 95.000 Steam-Nutzer gleichzeitig The Witcher 3: Wild Hunt. Kurz nach Veröffentlichung des Spiels am 19. Mai 2015 lag diese Zahl bei rund 92.000, woraufhin sie bis vor kurzem sank und sich im Laufe der letzten Jahre meist im Bereich von 20.000 bis 30.000 gleichzeitigen Spielern befand. Für den Dezember 2019 bedeutet das einen Spieler-Anstieg von rund 90 Prozent, obwohl die dafür hauptsächlich verantwortlich zu machende Witcher-Serie erst am 20. Dezember in das Portfolio des Streaming-Dienstes Netflix aufgenommen wurde.

Zwar gibt es bezüglich der Handlung keine Übereinstimmung zwischen der die Bücher Andrzej Sapkowskis thematisierenden Serie und dem als Epilog zur eigentlichen Geralt-Saga zu verstehenden Spiel CD Projekt Reds, doch offenbar konnte die Serie auch zahlreiche neue Spieler mobilisieren: Die derzeit auf rund 15 Euro rabattierte Game-of-the-Year-Edition von The Witcher 3 führt die Liste der Steam-Topseller an – vor Neuerscheinungen wie Star Wars Jedi: Fallen Order oder dem erst kürzlich auf der Plattform erschienenen Red Dead Redemption 2.

Netflix-Serie gefällt Zuschauern besser als Kritikern

Dem starken Aufschwung des Spiels zuträglich gewesen sein dürften ihm zweifelsohne auch die herausragend guten Rezensionen: Insgesamt bewerteten 97 Prozent von über 260.000 wertenden Spielern The Witcher 3 auf Steam positiv; innerhalb der letzten 30 Tagen gefiel der Titel gar 98 Prozent der rund 25.000 Rezensenten. Die Netflix-Serie kann da nicht ganz mithalten. Presse-Kritiken fielen zunächst gut bis durchwachsen aus, während Zuschauer die erste Staffel sehr gut aufnahmen: Auf IMDB pendelte sich die Serie nach rund 130.000 Bewertungen bei 8,6 von 10 Sternen ein. Damit reiht sie sich hinter Stranger Things und House of Cards unter den bisher am besten bewerteten Netflix-Originals ein.