EarFun UBoom im Test: Konnektivität und Laufzeiten

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Michael Schäfer 17 Kommentare

Konnektivität

Den technischen Angaben zufolge unterstützt der UBoom die Bluetooth-Spezifikation 5.0 mit den Profilen A2DP zur Klangübertragung, AVRCP zur Steuerung des Quellgerätes über den Lautsprecher sowie HFP und HSP für die Freisprechfunktion. Eine Verbindung ist schnell hergestellt, im Test verstand sich der Lautsprecher auf Anhieb mit einem Nokia 7 Plus, einem Fire HD 8, einem Samsung A 50, einem iPhone 11 sowie einem iPad Air erster und aktueller Generation.

Die Reichweite des UBoom ist für einen Lautsprecher dieser Preisklasse sehr gut, im Test waren 15 Meter mit drei Mauern dazwischen kein Problem – erst zwei Meter später traten erste Verbindungsprobleme auf. Auf freier Strecke dürfte somit der eine oder andere Meter mehr drin sein. Es darf aber ebenso wenig vergessen werden, dass die Reichweite auch von der Sendeleistung und -qualität des Quellgerätes abhängig ist.

Das gleiche Bild zeichnet sich bei der Kopplung zweier Lautsprecher ab – auch hier beträgt der Abstand bis zu 15 Meter. Theoretisch könnten mit den Klanggebern somit zwei verschiedene Räume beschallt werden – sinnvoll wäre das jedoch nur, wenn in der Quelle eine Mono-Ausgabe erzwungen werden könnte. Ansonsten ist in dem einen Zimmer nur der linke, im anderen Zimmer nur der rechte Kanal zu hören.

Hinter der wasserdichten Abdeckung verbergen sich USB-C- und Klinkenanschluss
Hinter der wasserdichten Abdeckung verbergen sich USB-C- und Klinkenanschluss

Darüber hinaus merkt sich das System die vorherigen Verbindungen, sodass dieser zur Kopplung nur eingeschaltet werden muss. Dies gilt auch für eventuelle Stereo-Kopplungen mit einem zweiten UBoom, bei dem der zweite Lautsprecher ebenfalls nur aktiviert werden muss und sich dann automatisch verbindet. Beim Ausschalten des mit dem Quellgerät verbundenen Lautsprechers schaltet sich der zweite gekoppelte ebenfalls automatisch aus, andersherum spielt der verbundene UBoom als einzelne Einheit normal weiter.

Neben der Nutzung als reiner Lautsprecher kann der UBoom – mit einem Smartphone gekoppelt – auch als Freisprechanlage verwendet werden. Die oberen Bedienelemente ermöglichen zudem eine rudimentäre Steuerung der Inhalte: So kann über diese die Lautstärke verändert, die Wiedergabe pausiert und wieder fortgesetzt sowie durch zweifaches beziehungsweise dreifaches Betätigen der Spieltaste ein Titel vor- oder zurückgesprungen werden.

Laufzeiten

EarFun gibt für den UBoom eine Laufzeit von bis zu 16 Stunden an, gemessen bei einer Lautstärke von 30 bis 50 Prozent. Bei einer im Test über mehrere Tage verteilten Nutzung wurde dieser Wert mit 17 Stunden knapp überschritten. Doch solch hohe Werte sollten mit Vorsicht genossen werden, zu viele Faktoren wie Lautstärke, Sendequalität des Quellgerätes oder Kopplung mit einem zweiten Lautsprecher spielen mit hinein – selbst die Art der gehörten Inhalte kann Einfluss nehmen. In diesem Fall leise Hintergrundmusik zum Arbeiten.

Die gummierte Unterseite des UBoom sichert auch auf nassen Oberflächen einen stabilen Stand
Die gummierte Unterseite des UBoom sichert auch auf nassen Oberflächen einen stabilen Stand

Der UBoom ist zudem mit einer Energiesparfunktion versehen, die den Lautsprecher bei Nichtnutzung nach 30 Minuten abschaltet. Eine genaue Angabe des Akkustandes ist nur über ein Smartphone oder Tablet möglich, über eine Sprachausgabe verfügt der UBoom nicht. Wird der Speicher jedoch einmal knapp, bekommt der Nutzer dies über die LED-Anzeige mitgeteilt: Ab einem Füllstand von 15 Prozent bleibt die Anzeige rot, im Normalfall sollte der Lautsprecher dann noch mehr als eine Stunde spielen – genügend Zeit also, um diesen mit einer Stromquelle (zum Beispiel einer Powerbank) zu verbinden. Sinkt die Füllmenge jedoch unter 2 Prozent, schaltet sich das Gerät nach einem achtsekündigen Blinken der LED automatisch ab. Der komplette Ladevorgang nimmt laut EarFun rund vier Stunden in Anspruch.

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