Asus K75D im Test: Das leistet AMDs A8-4500M mit HD 7670M

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Volker Rißka (+1)
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Start in Wellen

Mit dem heutigen 15. Mai werden die ersten „Trinity“ im Handel verfügbar sein. Dies betrifft jedoch erst einmal ausschließlich die Notebook-Prozessoren und dort wiederum auch nur das OEM-Geschäft. Zur Computex Anfang Juni sollen dann die ersten Desktop-Rechner aus dem OEM-Segment mit den neuen APUs folgen, der richtige Start im Retail-Handel wird erst im dritten Quartal erfolgen – die Gerüchte vorab über einen August-Launch könnten sich damit bewahrheiten.

Modellpalette

Fünf Prozessoren wird AMD mit dem heutigen Tage ins Notebook-Segment entlassen. Das Flaggschiff der neuen Modelle ist wie bereits seit längerer Zeit vermutet der A10-4600M. Herzstück sind zwei „Piledriver“-Module, die jeweils zwei Integer-Kerne und 2 MByte L2-Cache bieten. Diese werden mit einer Grafikeinheit verbunden, die aus der Generation „Northern Island“ stammt.

Nach unten abgerundet wird die Palette mit entsprechend geringer taktenden Varianten und Modellen, die nur noch auf ein Modul setzen. Anpassungen gibt es neben dem Prozessorbereich aber auch bei der jeweiligen Grafiklösung, die sowohl bei der Shader-Bestückung als auch im Takt variiert.

In AMDs Modellpalette gab es dabei einige Anpassungen. APUs mit einer TDP von 45 Watt gibt es anders als beim Vorgänger gar nicht mehr, dafür wird die Palette um ein 17-Watt-Design erweitert. Dieses wird wie üblich durch eine Halbierung der Kerne und geringere Taktraten sowohl für den CPU- als auch GPU-Teil realisiert.

„Trinity“-Notebook-Prozessoren
Modell Module /
Threads
Takt /
mit Turbo
L2-Cache Grafik Shader Grafiktakt /
mit Turbo
TDP
A10-4600M 2 / 4 2,3 / 3,2 GHz 4 MB HD 7660G 384 497 / 686 MHz 35 W
A8-4500M 2 / 4 1,9 / 2,8 GHz 4 MB HD 7640G 256 497 / 655 MHz 35 W
A6-4400M 1 / 2 2,7 / 3,2 GHz 1 MB HD 7520G 192 497 / 686 MHz 35 W
A10-4655M 2 / 4 2,0 / 2,8 GHz 4 MB HD 7620G 384 360 / 497 MHz 25 W
A6-4455M 1 / 2 2,1 / 2,6 GHz 2 MB HD 7500G 256 327 / 424 MHz 17 W

Bei den Bezeichnungen gibt es wieder reichlich Spielraum für Verwirrungen – hier folgt AMD Intels negativem Vorbild, die dies seit „Sandy Bridge“ in hohem Maße vor allem im Notebook-Segment vollführen. Und so werden beispielsweise geringer taktende und schlechter ausgestattete Modelle wie der A10-4655M in der Bezeichnung über das eigentliche Flaggschiff A10-4600M gestellt. Gleiches setzt sich dann auch bei der Bezeichnung der integrierten Grafik fort, die Mischung aus gewisser Anzahl an Shadern mit einem bestimmten Takt führt zu einer entsprechend hohen Bezeichnung.

AMDs Ultrathin-Defition
AMDs Ultrathin-Defition

Apropos Definition: „Ultrathin“ war vor dem Start eines der Schlagworte von AMD. Dies wurde jedoch immer nur mit den 17-Watt-Modellen in Verbindung gebracht. Dem ist jedoch nicht so. AMD sieht unterm Strich alle fünf neuen „Trinity“ als Kandidaten fürs Ultrathin-Segment, auch die 35-Watt-Varianten. Von den OEM-Herstellern sollen dort primär die Versionen A4 bis A8 verbaut werden. Exakt diesen stärksten A8 mit zusätzlicher diskreter Grafikkarte für das OEM-Segment sehen wir uns heute genauer an.

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