Alte Eltern und Kommunikation...

Ich habe nicht über Dein Verhältnis zu deinen Eltern gesprochen, sondern über den von Dir geäußerten Satz.
 
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Was mir noch einfällt: Du könntest auch eine automatische OneDrive‑ (o.ä.) Fotosicherung einrichten und dir dann selbst Zugriff darauf geben.
Solange nichts Privates fotografiert wird, hättest du damit sofortigen Zugriff auf alle neuen Bilder.

In Kombination mit einem Senior‑Launcher mit wenigen, großen Symbolen auf dem Startbildschirm ergibt das eine sehr einfache Lösung:

Also Smartphone einschalten >>> Kamera‑Icon tippen >>> Foto machen
Alles Weitere läuft im Hintergrund automatisch.
Deine Eltern müssen also nur ein einziges Icon antippen und das Foto auslösen.
 
Thorakon schrieb:
Zum Beispiel, dass es ein erheblicher Eingriff in die Rechte/Privatsphäre der Eltern ist, der vielleicht noch nicht gerechtfertigt ist.
Letztlich entscheiden das ja nicht wir, sondern der TE bzw. seine Eltern. Von daher bleibt die Frage weiterhin bestehen.

Thorakon schrieb:
Ich finde auch die Idee mit Scan2 Mail Multifunktionsgerät oder Dokumentenscanner interessant
Klar, denkbar - genauso, wie eben das Handy, das immer und ununterbrochen am Ladekabel hängt, bei dem man einfach nur die zwei Buttons auf dem Homescreen "touchen" muss: das Fotosymbol zum Fotografieren des in Frage kommenden Schreibens und das anschließende Mail/Nachrichtensymbol, in dem das Bild angehängt versendet wird.

Die Frage ist viel mehr: wo soll der Unterschied bestehen zum Fax bzw. Kopierer mit Scan2Mail?

In beiden Fällen müssen gewisse Abfolgen mit einem technisch "hochmodernen" Gerät beachtet werden und genau das ist das Problem dieser Generation bzw. Menschen in diesem Alter. "Ging früher auch alles ohne" - ist die sture Standard-Einstellung.

Da machst du genau nichts.

Es gilt lediglich, herauszufinde, wie viel "technische Neuerung" mit entsprechender Anleitung (Drück hier, tu dies, mach das, Ende) zumutbar ist.

Mein Opa konnte bis ins hohe Alter z.B. einwandfrei mit Windows 3.1 und Claris Works seine Heimaterinnerungen niederschreiben, bis ca. 3 Monate vor seinem Tod mit nachrechne knapp 86 Jahren. Er hatte einen ausgedruckten DIN A4-Zettel an der Wand mit Ablaufplan, also "Schritt 1 - ... Schritt 2 - ... ".

Da stand wirklich haarklein beschrieben, wie der PC über den Wippschalter (ja, gab ja noch kein ATX) einzuschalten ist, ich hatte ihm damals schon die Batchdatei geschrieben, dass DOS automatisch Windows 3.1 lädt und Windows wiederum automatisch im Autostart das Claris Works Schreibprogramm geladen hatte (ja sowas ging mit Windows 3.1 schon).

Aber nochmal: das ganze funktioniert einzig und alleine nur dann, wenn man auch GEWILLT ist, das zu tun (mit Ausnahmen der zuvor erwähnten geistigen Einschränkungen).

Wenn man aber dem Nachwuchs zur Liebe nur so tut, als würde man sich mal ein Smartphone anschauen zu wollen, nur um dann nach 10 Sekunden sofort wieder abzuwinken und zum klassischen "Ging früher auch ohne" zurückzuschwenken, dann bleibe ich bei meiner ursprünglichen Aussage: wer partout nicht will, dem kann man auch nicht helfen.

Wieso ich das so knallhart schwarz und weiß trenne? Weil ich es selbst (beide Varianten) oft genug miterlebt habe. Zum Glück WILL meine einzige, noch lebende Oma (Opas sind beide nicht mehr da) und surft mit ihren mittlerweile 84 Jahren tagtäglich im Netz, liest Artikel, bestellt fleißig auf Amazon, spielt Wimmelbildspiele, und so weiter.

Incanus schrieb:
Bei meinem Schwiegervater wäre das ein Problem, dass er sich damit in seiner Selbständigkeit eingeschränkt fühlte.
Würde er sich auch in seiner Selbständigkeit eingeschränkt fühlen, wenn er, wie vom TE im ersten Beitrag beschrieben, jeden solcher Briefe in der Einkaufmeile im Copyshop kopieren und dann an dich mailen lassen würde?

Falls ja, dann ist dein Dad sowieso nicht in derselben Situation, wie die Eltern des TE.
Ergänzung ()

blueGod schrieb:
Was mir noch einfällt: Du könntest auch eine automatische OneDrive‑ (o.ä.) Fotosicherung einrichten und dir dann selbst Zugriff darauf geben.
Solange nichts Privates fotografiert wird, hättest du damit sofortigen Zugriff auf alle neuen Bilder.
Du hast schon gelesen, dass es beim Fotografieren mit dem Handy bereits scheitert? Zumindest habe ich das so gelesen und verstanden.
 
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Kaum geht es um Senioren, schon geifern die Soziopathen los!

Es sind ja schon funktionelle Vorschläge gemacht worden; ich plädiere für die "analoge" Vorgehensweise:
statt Zeigen und Erklären und nochmal und wieder ... natürlich erfolglos,
schreibe eine Schritt-für-Schritt-Erklärung (ohne Nerd-Ausdrücke) und MIT ZEICHNUNGEN !
So können deine Eltern alles üben und durchführen Click-für-Click - NUR SO!
Sie brauchen das auf Papier! Nicht 100mal erklärt und dann Frust durch einen falschen Click!

So wird Foto und Versand zu dir klappen - sogar WhatsApp, wenn "mit Papiervorlage"!
 
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Khorneflakes schrieb:
Ich hab doch gesagt, dass das niemand hören und wahrhaben will. Klassiker.

Deine Pauschalisierung ist halt Unsinn.

Mein Schwiegervater will aber kann es nicht ;)
Für ihn wäre ein Seniorenhandy eigentlich besser.

Ein scan 2 mail lässt sich bestimmt ganz einfach einrichten mit Schnellwahltasten. Dies wäre dann vermutlich einfacher als ein Smartphone zu bedienen.
Am besten aber Duplex fähig weil man sonst vielleicht nur die hälfte geschickt bekommt :d
 
DJMadMax schrieb:
Würde er sich auch in seiner Selbständigkeit eingeschränkt fühlen, wenn er, wie vom TE im ersten Beitrag beschrieben, jeden solcher Briefe in der Einkaufmeile im Copyshop kopieren und dann an dich mailen lassen würde?
Das wäre etwas anderes, denn dann entscheidet er immer noch selber, was er schickt und was nicht.
 
Ist denn WhatsApp das Problem oder generell ein Foto mit dem Smartphone machen?

Bei iOS kann ich es ohne FaceID/ PIN nur mit nach links wischen und Auslöser drücken funktioniert fotografieren.

Wenn ein Foto schießen geht, dann durch iCloud Fotos ist dies sofort doch in meinem geteilten Ordner sichtbar, das gibt es wohl auch unter Android.
 
DJMadMax schrieb:
Klar, denkbar - genauso, wie eben das Handy, das immer und ununterbrochen am Ladekabel hängt, bei dem man einfach nur die zwei Buttons auf dem Homescreen "touchen" muss: das Fotosymbol zum Fotografieren des in Frage kommenden Schreibens und das anschließende Mail/Nachrichtensymbol, in dem das Bild angehängt versendet wird.

Die Frage ist viel mehr: wo soll der Unterschied bestehen zum Fax bzw. Kopierer mit Scan2Mail?

In beiden Fällen müssen gewisse Abfolgen mit einem technisch "hochmodernen" Gerät beachtet werden und genau das ist das Problem dieser Generation bzw. Menschen in diesem Alter. "Ging früher auch alles ohne" - ist die sture Standard-Einstellung.
Die Eltern bedienen im Copyshop einen Kopierer. Da ist das eigene Scanner-Gerät nicht weit von entfernt (und gebraucht nicht zwingend teurer). Ideal wäre m.E. nach eines, wo man eine physische Shortcut-Taste mit dem Scan+Mailversand belegen kann.

Vorteile hat es viele: kein Entsperren, kein Flugmodus, keine Updatemeldungen, keine Beleuchtungsprobleme, keine Unschärfe beurteilen müssen, physikalischer Knopf oder große Schaltfläche einfacher zu treffen als Handybutton, keine Ablenkung durch die gerade eingehende WhatsApp, kein "ich habe mich vertippt, wie finde ich zurück", man kann nichts Schlimmes falsch machen, man muss nur einmal Drücken für mehrseitigen Brief, man sieht dass der Scan vorbei ist, wenn alles im Ausgabefach liegt. Einziges Problem könnte eine schlechte Technik darstellen: z.B. wenn Doppeleinzug den Vorgang stoppt. Dann können sie immernoch die Einzelseiten scannen.

Die Lösung die du vorschlägst, wäre besser als ihr aktuelles Handy - aber vermutlich Bastelei, oder welche App macht das out of the box, auch noch im Kioskmodus/Ablenkungsfrei?
 
Denkt bei solchen Lösungen auch ein bisschen in Richtung Zukunft - meist wird es nicht besser, sondern schlechter. Das ist insbesondere bei Lösungen wichtig, bei denen man bei der Bedienung noch etwas sehen muss.

Mein Vater hatte sehr lange einen Linux-Rechner (bzw. nacheinander deren zwei, weil ich die HW zwischendurch aktualisiert habe), den ich problemlos aus der Ferne (500+ km Entfernung!) warten und administrieren konnte. Dazu Drucker und Scanner. Als er mit Mitte 80 allmählich Probleme mit den Augen bekommen hat, konnte er noch eine ganze Weile Briefe etc. scannen und mir per Mail schicken. Das wurde dann aber schlagartig so schlecht, dass er fast nichts mehr sehen konnte. Dank der vorhandenen Fernsteuermöglichkeit sind wir dann dazu übergegangen, dass er Post nur noch auf den Scanner gelegt hat (dazu reicht schemenhaftes Sehen) und ich alles andere aus der Ferne gesteuert habe. Damit war es dann auch möglich, für ihn gezielt Sachen für Arzt o.ä. auszudrucken. Die Variante mit der Postweiterleitung zu mir gab es dann erst (mit seinem Einverständnis natürlich), als es ca. ein halbes Jahr vor seinem Tod (mit 89) noch schlimmer wurde und er deutlich zunehmend Pflege gebraucht hat. Auch dann war es aber noch sehr hilfreich, diese Technik zu haben, weil immer wieder irgendwelches Papier von den Pflegediensten kam, das gelesen werden musste (nicht alles will man Fremden überlassen und außerdem wird nur das weitergeleitet, was über die Post und nicht über andere Anbieter kommt) oder es umgekehrt nötig war, irgendwas schriftliches vor Ort zu haben.
 
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100%Laie schrieb:
So wird Foto und Versand zu dir klappen - sogar WhatsApp, wenn "mit Papiervorlage"!
Kommt drauf an. Wenn mangelnde Sehkraft oder klamme Finger dazu kommen passiert ein Vertipper schnell.

Und dann ist man plötzlich woanders und die Anleitung klappt nicht mehr. Ich verstehe voll, wenn WA noch zuviele Schritte für Hochbetagte hat. Ich habe auch schon viel zu viele schlechte (abgeschnitten, unscharf, Perspektive) Fotos gesehen. Die Risiken Dokumente an falsche Leute zu senden etc. sind viel höher als bei anderen Lösungen hier.

Col. Jessep schrieb:
Wenn ein Foto schießen geht, dann durch iCloud Fotos ist dies sofort doch in meinem geteilten Ordner sichtbar, das gibt es wohl auch unter Android.
Ja, aber dann kriegst du halt jedes Foto. Auch das von der Wunde, oder der schönen Blume unterwegs .. und schaust dauernd ob da jetzt was wichtiges dabei ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Khorneflakes schrieb:
Deine Eltern sind nicht zu alt dafür, um irgendwas in der Art hinzukriegen. Die wollen nur nicht. Du kümmerst dich ja schließlich sowieso, wie man hier an dem Thread auch sieht. Warum also irgendeinen Aufwand betreiben?

Nope und nochmals Nope.

Das es Andere hin bekommen heisst nicht das es Alle hinbekommen.
Meine Eltern waren mit einem Tatschone™ bereits ueberfordert. Die Eltern meiner Frau haben die noch benutzt zum Telefonieren. Als Scanner / Kamera fuer irgendwas? Auch nope.
 
Wir haben uns relativ schnell für die dauerhafte Umleitung entschieden, nachdem wir bündelweise ungeöffnete Briefe unter irgendwelchen Decken gefunden haben.

Erspart euch das alles mit Druckern, Handy und co. Alles ständiger Aufwand für alle Parteien. Ich habs auch jahrelang versucht mit Fernwartung etc... nur um dann dauerhaft laufende Rechner, ausgestöpselte Kabel oder unaufgeladene Handys zu finden.

Man kann nur eins mir Sicherheit sagen: Besser wirds in den meisten Fällen nicht. Also lieber gleich alles umleiten. Ausser vielleicht die Tageszeitung und die Urlaubskärtchen der Enkel. :)
 
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100%Laie schrieb:
schreibe eine Schritt-für-Schritt-Erklärung (ohne Nerd-Ausdrücke) und MIT ZEICHNUNGEN !
So können deine Eltern alles üben und durchführen Click-für-Click - NUR SO!

Das hat bei uns in einer Variation (siehe unten) sehr lange sehr gut funktioniert, hat aber zwei entscheidende Haken:

1. Updates ändern manchmal die Art, wie man ein Programm bedient. Wenn das Icon für irgendeine Funktion jetzt leicht anders aussieht oder an einer anderen Stelle ist oder gar eine zusätzliche Abfrage dazugekommen ist, dann passt die Anleitung nicht mehr. Von daher sollte man das nur tun, wenn man das fragliche Programm selbst auch benutzt und somit mitbekommt, falls es solche Änderungen nach einem Update gibt.

2. Was mit z.B. 85 Jahren noch sehr gut geht, kann mit 86 Jahren schon ein Ding der Unmöglichkeit sein, weil die Finger nicht mehr so geschickt sind wie vorher oder die Augen nachlassen. Letzteres kann man eine Weile kompensieren (Desktop-Zoom), aber irgendwann ist auch damit Schluss. Ich hatte zum Schluss (ehe das mit dem Sehen bei meinem Vater gar nicht mehr ging) alles so eingestellt, dass auf einem 24 Zoll-Bildschirm kaum mehr zu sehen war als auf einem Handy-Display quer in Standardzoom.

Unsere Variation der Aufschreibelösung war, dass ich die Schritte ganz langsam vorgeführt habe und mein Vater sie selbst auf seine Weise notiert hat. Das hat ziemlich gut geklappt, solange er noch genug sehen konnte.
 
Thorakon schrieb:
Wenn das Stecker ziehen ein Problem ist, kauf ne Schaltsteckdose...

Das hilft auch nicht wenn da Kontrolgänge gemacht werden damit garantiert kein Stecker in der Steckdose steckt. Selbst mein Smartphone laden ist eine Herausforderung.
 
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Mr.Zweig schrieb:
Erspart euch das alles mit Druckern, Handy und co

So pauschal würde ich das auf keinen Fall sagen. Jeder ist anders und hat andere Probleme. Ebenso ist der Wunsch, eigenständig zu leben und zu entscheiden, vollkommen nachvollziehbar. Solange das noch möglich ist und nur an Dingen wie z.B. eingeschränkte Sicht scheitert bzw eingeschränkt wird, dann ist das auch Lebensqualität für den Betroffenen. Das wiederum ist individuell sehr verschieden. Der eine kann noch alles sehen, versteht es aber nicht mehr vollkommen, und beim anderen ist es genau umgekehrt.

Selbst, als mein Vater fast gar nichts mehr sehen konnte, ist kein einziger Brief verloren gegangen und alles hat seinen Weg auf den Scanner gefunden. Erst, als klar wurde, dass das mit der Sicht nicht mehr besser werden kann, wollte er die Lösung mit der Weiterleitung. Das war eine bewusste Entscheidung seinerseits.
 
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@JanR

Alles richtig, ich kann nur aus den Erfahrungen in meinem Umfeld sprechen und da war viel guter Wille da... hat alle Parteien allerdings über die Zeit nur aufgerieben. Und dann kamen irgendwann die Mahnungen. Lieber früher als zu spät will ich damit sagen.
 
@JumpingCat @Mr.Zweig Nicht alle Menschen altern gleich und verhalten sich gleich. Hohes Alter ist nicht zwingend mit Demenz oder diesen speziellen Ticks verbunden. Meine Großeltern wurden beide Ü90 und haben nichts davon gemacht. Sie brauchten sehr wenig Unterstützung im Haushalt/bei der Pflege. Trotzdem hätte sie ein Handy wahrscheinlich überfordert und es bestand auch kein extremes Interesse daran. (Der Opa hat mit 90+ noch einen Laptop gekauft und seinen ersten Computerkurs gemacht, ihn aber dann doch kaum genutzt).
 
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Thorakon schrieb:
Nicht alle Menschen altern gleich und verhalten sich gleich. Hohes Alter ist nicht zwingend mit Demenz oder diesen speziellen Ticks verbunden.
Volle Zustimmung! Mein Vater hat vier Wochen vor seinem Tod (da konnte er im Grunde nichts mehr sehen und konnte kaum noch aufstehen) noch eine sehr präzise Anleitung zur Pflege eines Pools diktiert, die ich in den Rechner getippt habe und die wir für diesen Pool auch genau so verwenden.

Außerdem... denkt immer daran, was ihr euch in dem Alter wünschen würdet.
 
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Ich wäre jetzt schon froh, wenn einer meine Rechnungen aufmacht... ;)

Spass beiseite. Das ist selbstverständlich individuell. Ich habe im Umfeld teilweise sehr extreme Beispiele erlebt, drum bin ich für absolute Transparenz und offene Kommunikation, was gerade im sich umkehrenden Eltern/Kinder Verhältnis ein grosses Problem darstellen kann. Scham, Wegschauen, Realitätsverweigerung, Übergriffigkeiten... you name it.

Und wenn das schon so anfängt, muss man sich gemeinsam(!) fragen, was die sinnvollste Lösung für alle Parteien ist. Eine Umleitung kann eine große Erleichterung sein, nachdem die anfängliche Angst von der "verlorenen Selbstständigkeit" erst einmal überwunden ist...
 
DJMadMax schrieb:
Es hat meiner Erfahrung nach nichts mit dem Alter per se zu tun, ob man sich mit Whatsapp oder sonstigen, technischen Neuerungen auseinandersetzt, sondern einzig mit dem Willen.

Ganz so einfach ist es wohl halt nicht. Ein Mensch kann nur eine gewisse Menge an technischen Paradigmenwechseln vollziehen, danach schaltet das Gehirn aus irgendeinen Grund ab und es ist überproportional schwerer etwas neues erlernen. Die alten Logiken müssen im Gehirn teilweise verworfen werden und es ist so, als würde man im hohen Alter ohne die Lernfähigkeit eines Kindes versuchen Lesen zu lernen. Es gibt auch wohl den Unterschied zwischen "kristalline" und "fluide" Intelligenz, wo fluid die ist, die man zum Lernen besitzen muss und welche ab dem 25. Lebensjahr immer weiter abnimmt.

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Wie wäre es denn mit dem Post-Scan-Service der Deutschen Post? Ist wie eine Umleitung, wo alles digital geht. Vorteil dürfte da klar sein, dass man die Dokumente selbst noch irgendwo strukturiert ablegen kann und diese dann nicht selbst händisch einscannen muss.

https://www.deutschepost.de/de/p/postscan.html

 
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