News AMD für Profis: Radeon Pro WX 8200 mit Vega und 8 GB HBM2 für 999 USD

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#2
Hä. Wo genau ist jetzt der Mehrwert zur Vega FE? Die hat doppelz so viel RAM und die gibt's seit nem Jahr für das Geld bzw sogar weniger. Den Profi Treiber hat die doch auch...
 
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#3
Vega FE hat längst nicht alle pro-features (MxGPU zb). Vega FE ist meine ich auch nicht verifiziert für Profianwendungen - genau so wie die Titan von Nvidia.
 
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#4
Die FE ist nicht mehr in der Produktion.
warum sonst wurde sie ende 2017 für 700€ bzw 900€ die LC verramscht.
Das eine Angebot auf geizhals für 1100€ UND SONST WEIT UND BREIT NICHTS .....:rolleyes:

Die FE ist nicht verifiziert, macht aber durch die vorhanden Funktionen verglichen zur GP102 Titan trotzdem mehr sinn.
Alleine schon wegen ECC das auf der FE aktiv ist.
Es wundert mich aber auch nicht das sie die 16GB HBM2 nicht mehr für 1000€ rausdrücken wollen.
 
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#5
Dennoch ist die FE eigentlich die technisch weitere Karte und die gab es vor nem Jahr, mich wundert dass man jetzt erst da nachlegt. Ggf hat man noch zu viele 8GB Interposer bestückt mit Vega über die weg müssen.

Verifiziert heißt? Meist sind es doch die Treiber die verifiziert sein müssen und das ist auch mehr Schein als sein. Bei den Quadros sind es doch teils sehr alte Treiber die für CAD Programm X zertifiziert sind aber die aktuellen Treiber einfach insgesamt besser laufen. Die FE hat ja auch den Profi Treiber von AMD bekommen der vermutlich tupfen gleich zum Fire Pro Treiber ist.
Dürfte vom Treibersupport her keinen Unterschied machen.

Aber ja, die FE gibt's es wohl kaum noch zu erwerben.
 
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#6
@Shrimpy

Ich geh mal stark davon aus, dass alle Chips an Apple gehen und nicht mehr genug über sind für die normalen Karten. Im iMac Pro oder wie das Ding hieß gibts entweder Vega 56 mit 8GB oder Vega 64 mit 16GB.

@Krautmaster
Verifiziert ist für Firmen wichtig. Profikarten sind nur in ganz ganz wenigen Programmen wirklich schneller als Gaming-Karten, aber die meisten Firmen setzen halt zu Sicherheit darauf. Genau wie mit ECC in Servern (oder sogar auf den Karten). Kleinste Fehler können halt sehr schnell sehr teuer werden (siehe TSMC).
 

JBG

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#7
Hat denn die WX 8200 wie die WX 9100 ebenfalls ECC? Aktuell ist die WX 9100 ja egal ob AMD/NVIDIA die günstigste Profi-Grafikkarte der aktuellen Generation mit ECC, da wäre eine WX 8200 eine willkommene, vernünftigere Lösung.

Was den Sinn solcher Grafikkarten angeht, bei den nicht verifizierten, "normalen" Modellen werden oft die Treiber für gewisse Anwendungen einfach künstlich gebremst bzw. die Funktionen beschnitten, das hat grundsätzlich nichts mit der eigentichen Leistungsfähigkeit der GPUs zu tun, Stichwort GPU-beschleunigtes Photoshop mit 10 bit pro Farbkanal usw.
 
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.dbs.n

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#9

Roche

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#12

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#14
As far as the new features go, “Driver Options” support (only available on Windows 10) has expanded to include all desktop Radeon Pro WX cards, as well as Vega FE. As only Vega-based Pro GPUs have a built-in AMD Secure Processor, the corresponding security features are now supported for WX 9100, SSG, and Vega FE. 17.Q4 also brings pass-through and MxGPU virtualization support for Citrix XenApp. Relatedly, 17.Q4 also offers technical preview support for VMware vSphere 6.5 Linked Clones.
 

Teralios

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#15
Auch wenn ich gerne vom Gegenteil überzeugt würde, können die Radeon Pro meines Wissens auch kein MxGPU. Das ist der FirePro S Serie vorbehalten (S7150 x2, S7150 oder S7100X).
Nicht ganz richtig. ;)

Den Beitrag kenne ich, glaube aber, dass da die Quelle falsch interpretiert wurde...
Sehr Wahrscheinlich.

1. Existiert die FirePro S-Serie nicht mehr, sondern ist in Radeon Instinct aufgegangen. Ebenso existiert die FirePro für Workstation nicht mehr, sondern ist nun Radeon Pro.

2. Steht in den entsprechenden Support-Dokumenten, dass die minimale Anforderung für MxGPU die von dir genannten Karten sind. Ausschnitt aus dem Dokument für VMWare:
Host/Server:
Please contact AMD for an up-to-date list of MxGPU-certified servers. Each
server must have the following minimum configuration:
- Graphics Adapter: AMD FirePro™ S7100X, S7150, or S7150 x2.
3. Ob eine Grafikkarte MxGPU unterstützt, findet man am ehesten auf der Produktseite der entsprechenden Grafikkarte heraus. Alle 3 Radeon Instinct Grafikkkarten unterstützen MxGPU! MI25, MI8, MI6. Damit ist es nicht nur mehr die FirePro S. ;)
Ergänzung ()

Wünsche mir aus reiner Neugier eine Vega mit MxGPU Support (aber bitte nicht für 8000€ bitte).
Existiert, kostet auch keine 8 000€, sondern knapp 10 000€ ;) Wenn du sie importierst, bist du etwas unter 8 000€.
 
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#16
Ich sehe es als Besitzer der Frontier Edition als Rückschritt an oder zumindest Status Quo aufgrund des geringen Speichers.
 
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#17
Apropos MxGPU Support.
Wünsche mir aus reiner Neugier eine Vega mit MxGPU Support (aber bitte nicht für 8000€ bitte).
[...]
Dito. Ich frage mich ob AMD SR-IOV so kastrieren könnte das zusätzlich zu dem Host nur 1-2 weitere VMs zugewiesen werden können. Wenn sowas möglich wäre würden sie sich nicht das Geschäft mit den Profikarten kaputt machen, und könnten es auch in den Consumer-Karten anbieten.

Sowas wäre gegenüber Nvidia ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Sicher, erstmal nur eine Nische, aber so hat ML bei Nvidia auch angefangen.
 

JBG

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#18
Finde ich auch sehr schade, MxGPU bei den preiswerten Radeon Pro WX-Karten hätte mich sehr gefreut.

Nachdem ich es länger aufgeschoben hatte, bastle ich gerade einen Experimentier-Test-NAS-HTPC-VM-Server zusammen (ESXi) und u. a. der HTPC-Teil wird von einer schon vorhandenen Quadro P2000 übernommen, da NVIDIA bereits letztes Jahr PlayReady 3.0 zusichern konnte.

Generell würde ich MxGPU in einem ähnlichen System sehr elegant finden, ich weiß, dass es derzeit sowieso nicht geht, da die Radeon Instinct-Karten ja keine Ausgänge haben:

Die Grafikkarte, z. B. die WX 9100 hat 6 DisplayPort-Ausgänge und die einzelnen Ausgänge werden unterschiedlichen MxGPU-Pseudo-GPUs in jeweils getrennten VMs zugeordnet:

- Port 1 wird einer HTPC-VM zugewiesen und versorgt mit einem DisplayPort-HDMI-Adapter einen AV-Receiver
- Port 2 hat ein langes optisches DisplayPort-Kabel (und USB für Maus/Tastatur) und geht in ein anderes Zimmer für eine Office-VM
- Port 3+4 gehen in ein anderes Zimmer mit einer Bildbearbeitung/CAD-VM
usw.

So könnte man verschiedene Systeme im SOHO-Bereich ohne Komfort-Verlust zentralisieren (finde die aktuellen Remote-Lösungen eher mittelmäßig/laggy, besonders bei grafikintensiven Video-Anwendungen).

Bin gespannt, ob die Light-Version davon bei mir klappen wird, da das Test-System 3 GPUs hat (Intel HD, ASpeed Onboard und eben die P2000), wollte ich die Intel HD und die P2000 jeweils einer VM via VT-d durchreichen.
 
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#19
"finde die aktuellen Remote-Lösungen eher mittelmäßig/laggy, besonders bei grafikintensiven Video-Anwendungen). "

dazu gibt es auch Hardware Lösung. Wir in der Firma haben jetzt auf VDIs umgestellt. Da der Aspekt "laggy" in der Betaphase auch ein Thema war, wurden jetzt Tesla Karten verbaut, die virtuelle Arbeitsplätze mit den entsprechenden Grafikleistungen versorgen. Damit merkst du keinen Unterschied mehr zu dem Blech unterm Tisch :)
 
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#20
Hä. Wo genau ist jetzt der Mehrwert zur Vega FE? Die hat doppelz so viel RAM und die gibt's seit nem Jahr für das Geld bzw sogar weniger. Den Profi Treiber hat die doch auch...
Die ist mittlerweile billiger als die FE die nichtmehr gebaut wurd und die hier basiert auf Vega 56 und zieht etwas weniger Strom z.B.

Vega FE hat längst nicht alle pro-features (MxGPU zb). Vega FE ist meine ich auch nicht verifiziert für Profianwendungen - genau so wie die Titan von Nvidia.
Allerdings hat die FE zumindest einen Pro Treiber. Wenn auch nicht den Zertifizierten. Aber sie läuft grundlegend auch mit den WX Treibern nur etwas abgespeckt.

Ob die FE MxGPU nicht kann bin ich mir nicht mal sicher, ich glaub zumindest Hardwareseitig ist der Support da. Aber nagel mich nicht drauf fest, ist keine Garantie ;)

(https://www.anandtech.com/show/11973/amd-releases-radeon-pro-software-enterprise-driver-17q4-whql) da hatte ich das z.B. gelesen. Auf der offiziellen Website stehen auch nur Hardware Recommendations, die sind ja nicht (immer) in Stein gemeißelt. Ich müsst das eig. mal ausprobieren. Hab ne FE und benutze VMs.

Ich sehe es als Besitzer der Frontier Edition als Rückschritt an oder zumindest Status Quo aufgrund des geringen Speichers.
Mehr Speicher ist nicht zwingend besser. Wenn man's nicht braucht, warum dann Geld dafür zahlen?
 
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