Atomkraft?

Was haltet ihr von Atomkraft und der Austeigepolitik?

  • Atomkraft? Nein, danke!

    Stimmen: 60 8,8%
  • Atomkraft finde ich richtig, zumal sie die Umwelt mehr schohnt als irgendwelche Kohlekraftwerke

    Stimmen: 394 57,9%
  • Deutschland sollte die Reaktoren abschalten, dafür aber auf erneuerbare Energieen setzten

    Stimmen: 226 33,2%

  • Umfrageteilnehmer
    680
Status
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zitat Yagharek

d.h. du hast gar keine ahnung, ob die kosten konstant, linear oder sogar exponentiell mit der anzahl an fässern steigen.

Der unwahrscheinlichste Fall ist wohl das die Kosten exponentiell steigen.

Der Atomausstieg ist richtig aber zu früh. Die Endlagerung muss in jedem Fall gelöst werden.

Die ganzen schmutzigen, Rohstoffintensiven Braunkohle KWs die wegen dem verfrühten Ausstieg gebaut werden müssen "stinken zum Himmel".

Atomstrom ist relativ günstig und sauber. Ein Ausstieg 2020 würde wirtschaftlich und Umweltpolitisch Sinn machen - alles andere ist Grüne Ideologie Politik auf Kosten der Verbraucher, Wirtschaft und Umwelt.
Die Kosten der erneuerbaren im Vergleich zum Atom Strom ist bekannt - genauso die Emissionen.
 
und da nen doppelt so großer lagerraum im grunde ungleich schwerer vor einsturz und eindringendem wasser zu sichern ist, gehe ich davon aus, dass die kosten weder konstant bleiben, noch linear mit der anzahl an fässern steigen. auch ist ein doppelt so großes gebäude nicht einfach nur doppelt so teuer.

Das doch falsch was du da verzapfst. Die hohen Kosten liegen nicht am Betrieb eines Endlagers sondern an der Findung und Überprüfung eventuell geeigneter Lager.
Wenn erstmal was gefunden ist, sollten diese Kosten eigentlich vernachlässigbar sein.
 
Wir werden es einfach wie andere Länder machen: Atomkraftwerke abschalten, günstigen Atomstrom aus dem Ausland kaufen, die noch niedrigere Sicherheitsanforderungen haben als wir...
 
fjmi schrieb:
stimmt, was passierte nochmal mit dem deutschen? und wieviele sind in europa noch in betrieb?

Irgendwann wird auch die Politik merken, dass es nicht mehr ohne geht. Und die Probleme mit dem Natrium soll es bald auch nicht mehr geben, da man mit einer Gaskühlung arbeiten möchte.
 
Warum sollte es nicht ohne Atomstrom gehen?
Es ist ganz erstaunlich auf was man alles verzichten kann, wenn man nur will.

Die Technik ist schon lange so weit.

Atomstrom ist die teuerste aller Energieerzeugungsformen, sonst müßte er nicht subventioniert werden.
Wir zahlen doch alle unsere Stromrechnung doppelt und dreifach!

Uran ist früher aus als Kohle und kommt, unter anderem, aus Wahnsinnsbergwerken in Entwicklungsländern!

Überdies gibt es durchaus sehr, sehr saubere Kohlekraftwerke, man muß nicht die selbe Technik wie vor 100 Jahren einsetzen....beim Auto spritzt heutzutage auch kein Öl und unverbrannter Kraftstoff mehr beim Auspuff raus!
 
ach und der Braunkohle abbau wird nicht subventioniert?

wie viel wird der Atomstrom Subventioniert?
 
Naja wer chemisch eine Ahnung hat,der weiß, dass bei Kohlekraftwerken Gips (als Nebenprodukt) entsteht und somit Co2 und Schwefel zu einem (großen) Teil gebunden wird.

Somit entsteht gar nicht sooo viel Co2 und das ist alles besser als Atommist.
Wir müssen nicht unsere Kinder gefärden und uns selber, nur weil wir in Baufällige Tschechische Anlagen investieren, die auf Sicherheit NULL wert legen!
 
Baumnarr schrieb:
Ihr vergesst alle die sogenannten schnellen Brüter-.-

soll das ernsthaft sein? wieviel kommerzielle brüter gibt es? wie sicher sind diese? was sagt dir korrosion? natrium?

DugDanger schrieb:
Atomstrom ist relativ günstig und sauber.

sag mal, willst du mich verarschen. erst sagen, keiner kennt die kosten, dann sowas?

sry, zitieren ging schief, er bringt mir immer marius.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hier immer wieder von den Subventionen geredet wird,

Die Bundesregierung hat schon im Jahr 2002 und erneut im Jahr 2007 auf parlamentarische Anfragen hin bestätigt, dass es „Subventionen“ in der kommerziellen Stromerzeugung durch Kernenergie nicht gegeben hat.

Wo sind sie, Eure Subventionen?


http://www.kernenergie.de/r2/de/Unsere_Position/Positionspapiere/Position/2007-08-29_keine_subventionen_fuer_ke.php?navanchor=1210006




Hier ist ein Interessanter Bericht

Unter Anderem werden hier die Jährlichen Kosten Aufgespielt.
Das ganze MIT den Kosten der Endlagerung und Forschung

Als Ergebnis bekommt man folgende Zahl Spendiert:
Insgesamt betragen die Ausgaben des Bundes für Atomenergie im Jahr 2006 843,5 Mio.
Euro.11 Bezieht man dies (mit den oben gemachten Einschränkungen) auf die Stromerzeugung
in Deutschland (167 Mrd. kWh), dann ergibt sich ein spezifischer Förderbetrag von
0,51 Cent/kWh.


Und auch Ohne Kernkraftwerke in Deutschland geht die Forschung der EU weiter.
Die Europäische Atomgemeinschaft stehen in den nächsten 4 jahren mittel in höhe von rund 3 Milliarden € zur Verfügung. Der Großteil geht zwar in die Fusionsforschung, aber auch am Atomstrom wird weitergeforscht. und Deutschland zahlt einen Großteil davon.

aber wie gesagt, Forschung =/ Subvention

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Über manche Anti Atom Argumente kann man auch nur den Kopf schütteln.
wie z.b. über Diese

Schützt Atomkraft das Klima?

Nein, Atomkraft schützt das Klima nicht. Das Gegenteil ist der Fall, denn Atomkraftwerke stellen nur Strom bereit und können den Kohlendioxid-Ausstoß von Verkehr und Heizung nicht mindern. Da Atomkraftwerke nur Strom produzieren, aber keine nutzbare Wärme, sind zusätzlich zu den Atomkraftwerken noch Wärmekraftwerke oder Heizungen nötig - mit entsprechendem Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid.

Sie sind Also nicht Umweltfreundlich weil die Autos die selben bleiben? Ja nee is klar.
nun wird ihnen auch noch angekreidet das sie keine Wärme Produzieren?
und ich dachte immer Stromkraftwerke sollen Strom Produzieren

Die Seite Muss man sich mal komplett Durchlesen, ist echt Lustig.


noch so ein Komisches Argument:
Trägt Atomenergie weltweit zum Klimaschutz bei?

Auch weltweit bietet der Ausbau der Atomenergie keine Perspektive zum Schutz des Klimas: Der Anteil der Kernenergie am weltweiten Endenergieverbrauch liegt bei 2,5 Prozent - und geht weiter zurück. Letztlich ist zusätzliche Atomenergie, um wirksamere Klimaschutzmaßnahmen zu ersetzen, schon wegen der Kosten illusorisch: Wenn sie einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten sollte, müssten - so auch die Empfehlung der Internationalen Energieagentur - weltweit 1400 neue Kernkraftwerke gebaut werden - gleichermaßen in politisch stabilen und wenig stabilen Staaten. Das wäre wegen der Gefahr der Weiterverbreitung waffenfähiger Kernbrennstoffe nicht zu verantworten.
D.h. wenn 1400 AKWs gebaut würden, dann ginge es der Umwelt gut.
wie kann nun 1 AKW die Umwelt schädigen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil du dich so an dem Begriff aufhängst, zitiere ich mal Wikipedia (auch wenn ich Wikipedia ungern zur Untermauerung als Quelle verwende).

Die obige Begriffsbestimmung entspricht ungefähr derjenigen in § 12 des deutschen Stabilitäts- und Wachstumsgesetzes.[1] Es gibt jedoch keine allgemein verbindliche und/oder anerkannte Definition dessen, was als Subvention anzusehen ist. In der Volkswirtschaftslehre wird überwiegend ein eher weiter Begriff der Subvention zugrundegelegt, der auch Steuervergünstigungen und Gebührenermäßigungen oder -befreiungen und Sozialleistungen umfasst. In der politischen Diskussion werden unterschiedliche Subventionsbegriffe oft zum Instrument der Argumentation gemacht, was dem Gebot politischer Redlichkeit nur dann entspricht, wenn die jeweilige Argumentationsbasis offengelegt und begründet wird.

Die Aussage, dass Atomenergie nie subventioniert wurde, ist eine freie Interpretation deiner o.a. Website, bzw. deren Betreiber. Eine derartig konkrete Aussage, auf die sehr wohl konkreten Fragen, wurde in den dort verlinkten PDFs aus den Bundestagsanhörungen nicht getätigt!

Wenn man z.B. sowas per Definition nicht als Subvention durchgehen lässt, dann hast du sicher recht. :rolleyes:

Gute Nacht
MT
 
Steht doch alles da.

Die Kosten der Offenhaltung, des Planfeststellungsverfahrens und der Stilllegung des
Endlagers Morsleben (ERAM) sind hingegen als einigungsbedingte Altlast nicht
refinanzierbar. Die Einlagerung radioaktiver Abfälle erfolgte hier bis 1998.

Die staatliche Verwahrung von Kernbrennstoffen erfolgt gegen Gebühr.

Die Einnahmen der BfS von 71,9 Mio. Euro bestehen im Wesentlichen aus Vorausleistungen
und Gebühren, die den Ausgaben gegenüberstehen.10 Die nicht durch Einnahmen gedeckten
Ausgaben der BfS betragen 2006 insgesamt 96,5 Mio. Euro.


Eine "Altlast" ändert an der Jetzigen Situation auch nichts.
100 Millionen hören sich doch gleich anders an als 2,2 Milliarden
 
Zuletzt bearbeitet:
zitat Yagherek

sag mal, willst du mich verarschen. erst sagen, keiner kennt die kosten, dann sowas?

In meinen letzten 3 posts findest du ausreichend Quellen vom Öko Institut und anderen Forschungseinrichtungen aus denen die Kosten und Emissionen für Enegie aus den verschiedenen Gewinnungsformen (Atom, Kohle, Erneuerbare...) klar hervorgeht.

Was die Endlagerung betrifft , so wurde hier alles gesagt - hat nix mit einer Laufzeitverlängerung zu tun.

Lesen, Denken, Posten...wenn möglich in dieser Reihenfolge.

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
florian. schrieb:
nun wird ihnen auch noch angekreidet das sie keine Wärme Produzieren?
und ich dachte immer Stromkraftwerke sollen Strom Produzieren

Willkommen in der Realität, tatsächlich ist es weit verbreitet das überschüssige Wärme von Kraftwerken dazu genutzt wird um Haushalte warm zu halten.
Das ist beispielsweise in Chemnitz weit verbreitet. Zwar sehen die "Leitungen" nicht gerade schön aus aber die sogenannte Fernwärme ist nicht ineffektiver als Gas oder Erdöl, auch nicht teurer aber auch nicht wirklich billiger ...
 
In meiner Nähe steht ein Kohlekraftwerk, welches die Überschüssige Wärme in ein Schwimmbad leitet. A Propos wärme. Wie sieht es denn mit Geothermie aus? Wäre das nicht eine gut Alternative? Denn man kann es wirklich überall Hinbauene. So quasi ein Krafwerk für einen Häuserblock. Denn groß sind die teile wirklich nicht
 
habe ich schon unzählige male in diesem geschrieben, dass die zum einen ins fundament integriert aber auch nachträglich vor den gebäuden plätziert werden können. der energiebedarf fürs heizen reduziert sich damit um ca. 75%.

wenn man bedenkt, dass wärmebedarf einen großteil des gesammten energiebedarfs darstellt ist es mir nachwievor unbegreifflich warum darüber so konsequent hinweggesehen wird wo hier mit wenig geld sehr viel bewirkt werden kann.
 
das mag sich bei einem Neubau lohnen (muss man mal durchrechnen)
ich bezweifel aber das es sich bei einem bestehenden Haus mit bestehenden Heizanlagen in weniger als 30 Jahren Lohnt.

hat einer Zahlenbeispiele (und bitte keine Ökoseite denen kann man nicht trauen)
 
genausowenig trauen -ja sogar noch weniger- kannst du den großen energiefirmen.

achja, ich hatte das -basierend auf seriösen unterlagen inkl. quelle - bereits hier irgendwo ausgerechnet, was das nachträglich kostet. war nich soviel wie ich mir selbst erwartet hätte.
 
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