News BlackBerry: Keine Updates für das Priv, für BB10 noch zwei Jahre

Mahir

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#1
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#2
Wahnsinn. Für was zahlt man da eigentlich Premium-Preise? Das Ding ist doch bei um die 700 Euro releast worden. Es hat genau 1 Major Update bekommen! Ganz stark.
 
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#3
Habe mir das Priv vor einem knappen Jahr gekauft, gerade auch wegen des Versprechens das Updates zwei Jahre über das EOL Datum hinaus kommen. Und ich hatte Blackberry das mit dem Sicherheitsgedanken auch irgendwie abgenommen.

Nun sitze ich nach einem Jahr mit einem Androidgerät, dass keine Updates mehr bekommt und bei dem aus Sicherheitsgründen natürlich auch der Bootloader dicht ist. BINGO. :mad: Danke Blackberry...
 
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#5
Auch BlackBerry, herzlich willkommen, im OEM Android Update Geschäft.

Bei den anderen OEM funktioniert das ja super, war also nur eine Frage der Zeit, bis BB auf den gleichen Zug aufspringt.

Aus meiner Sicht, Android ist im OEM Markt die letzte Seuche. Entweder Pixel oder Andorid besser sein lassen. Das ist aber nur meine Meinung, wenn man auf Updates Wert legt.

Echt krass wie sehr Blackberry abgeschmiert ist.

Was heißt hier abgeschmiert? Zum einen ist BB es selbst Schuld, genau wie Nokia es selbst Schuld gewesen ist und man ja meinte, an der Software wie beim N9 festhalten zu müssen. Windows Phone war ein mutiger Weg aber generell hat man intern selbst voll versagt.

Am Ende kann man gerade mit den Updates nicht von abgeschmiert sprechen. Die machen nur dass, was die anderen Hersteller auch tun. Wird doch gekauft und vermutlich wurde durch das Update Versprechen nicht 1 Gerät mehr verkauft. Also warum nicht weiter wie Honor, Huawei, Samsung usw.

1 großes Update und dann noch 1-2 Jahre kleine Sicherheitsupdates und fertig ist der Drops. Man sieht doch wie gut sich das verkauft, warum sollte man es anders machen?

Solange die Verkaufszahlen im Android Bereich nicht einbrechen, wird kein OEM das wirklich ändern und Google wird nicht wirklich was an der ganzen Situation tun. Auch mit Android 8 hat sich ja eigentlich nicht viel geändert, wenn die OEM das nicht annehmen, bleibt alles beim alten.

Selbst der Ruby bekommt nicht ein Gerät verkauft und die liegen wie Blei im Regal. Hat ein schönes Stück Software gebaut, es hoffentlich teuer genug an Google verkauft und damit ist sein Zug im Android Beriech auch abgefahren. Google hat es günstig in den OEM Markt gedrückt und bekommen es heute nicht mehr geändert. Führen die einen Zwang für Updates ein, kommen die OEM und springen ab. Das kann Google sich nicht erlauben.

Solange nichts als Alternative kommt, wird es so laufen und laufen und laufen. Wir jammern und die Masse kauft es, die Zahlen bei Huawei und Honor und Samsung stimmen, Sony scheint sich erholt zu haben und der Rest, ja der Rest nimmt die Krümel fertig.
 
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#6
Das Problem bei Android ist ja noch. Das momentane Flaggschiff bekommt vielleicht noch Updates. Aber sobald etwas neues auf dem Markt kommt, war es das schon wieder.

Beispiel: S8 ist veröffentlich worden mit Android 7.0. Es fehlt 7.1.1 und die neue Experience UI 8.5. Beides gibt es für das Note. Die Hardware ist bis auf die Kamera praktisch identisch - man müsste in der Software also nur Features weglassen. Und dennoch kommt nichts. Sobald das S9 auf den Markt geworfen wird mit einer neuen Version, dauert es wieder 1 Jahr bis da was nachkommt. Und das Note kostet eben mal 999 Euro bei Release.
 

blümli

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#7
Das Problem bei Android ist ja noch. Das momentane Flaggschiff bekommt vielleicht noch Updates. Aber sobald etwas neues auf dem Markt kommt, war es das schon wieder.
Na ja, stimmt nur bedingt. Ich hab hier ein Galaxy Tab A 9.7 aus 2015 rumliegen, hat erst kürzlich 7.1.1 bekommen, und das obwohl das Tablet als allerunterste Einstiegsklasse deklariert ist. Bin von dem Update plötzlich überrascht worden. 😃
 
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#8
Achtung, frei nach Jung&Naiv: Naive Fragen

Ich habe zur Zeit noch ein Moto G LTE (1. Generation), das läuft mit Android 5.1, hatte nie Probleme.
Deswegen weiß ich gar nicht warum man (wenn alles "ok" läuft) ein neues Update braucht.

Oder habe ich einen ganzen Haufen Trojaner und Mist drauf und merke es gar nicht?
Was genau ist schlimm an einem veralteten OS?
 
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#9
Wirklich schade um BB, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Name endgültig verschwindet. Bis vor ein paar Jahren habe ich gedacht, dass die sich nochmal berappeln, aber spätestens mit dieser Politik wird das niemand mehr kaufen - der Kuchen ist ohnehin schon zwischen den anderen verteilt. :(
 
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#10
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#12
Ich denke es gäbe durchaus noch zumindest die ein oder andere Scheibe vom Kuchen zu holen, siehe z.B. die Wachstumsraten von Xiaomi. Nur mit Abzock-Produkten schafft man das halt nicht. Entweder richtig was Leisten, oder wenigstens günstig sein.
 

lucdec

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#13
Ein trauriges Ende für die BlackBerry-Smartphones. Das BlackBerry Passport fand ich einfach toll. Modern, innovativ und gleichzeitig erwachsen (die quietschbunten Farben und Icons schrecken mich bei Android auch heute noch ab - ist natürlich auch herstellerabhängig).

Leider lief die Emulation der Android-Apps eher schlecht als recht und der Amazon-Store hatte einfach nie die gleiche Auswahl wie der Google Play Store.
 
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#14
Hi,

@Topic: Ja da ist das Updateversprechen dahin. War auch nicht anders zu erwarten von BB. Chen hat sie zwar wieder in Richtung schwarze Zahlen geführt, aber von Sicherheit das Updates kommen und das Geräte jahrelang unterstützt werden, ist unter ihm nicht zu rechnen.

@Siffi2:
Das Software läuft stimmt zwar perse, aber die Software ist immer (und da liegt auch die Betonung drauf) nicht fehlerfrei.
Und das ist besonders in dem Punkt Sicherheit relevant, da es teilweise Lücken gibt auf welche man selbst keinen Einfluss haben kann. Das Stichwort hier sind die sogenannten "Drive-by-Angriffe". Also Angriffe die z.B. über Werbebanner auf seriösen Webseiten erfolgen und das alles im Hintergrund und das bemerkt man in der Regel nicht. (wie du schon richtig angemerkt hast ;-) )
Deshalb ist es immer wichtig ein aktuelles Betriebssystem zu haben oder auch aktuelle Software, weil die Software muss auch erst einmal merken das etwas nicht stimmt.

Ich habe vor einiger Zeit auch noch einen interessanten Bericht gelesen, worin beschrieben war das viele (vor allen Dingen erfolgreiche) Angriffe über irgendwelche Dritt-Programme welche vom Betriebssystem mitgeliefert werden erfolgen. Und die meisten Anwender darauf mit, "Ich wusste gar nicht, dass das überhaupt installiert war./Ich hab davon noch nie etwas gehört.", reagiert haben. (Das Stichwort hier ist: Bloatware.)

Aber glücklicherweise solltest du mit deinem Motorola kein Problem haben auf eine aktuelle Androidversion zu updaten, da es dafür diverse Custom ROMs (z.B. Lineage OS) gibt. :)
https://www.youtube.com/watch?v=VmSN4AlFiEQ

bzw.

https://download.lineageos.org/peregrine

Greetz,

Fresh-D
 
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#15
Und genau deswegen lässt man die Finger von solchen Nischenprodukten.

Die Geräte mögen alle interessant sein, aber was hilft es, wenn der Update-Support unter aller Sau ist!? Da gibt es viele solcher Hersteller. Ich bleibe bei Sony, dort gibt es auf lange Sicht einen sehr guten Update-Support, auch wenn sie nicht immer die schnellsten/ersten sind.
 
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#16
Ich denke der Prozessor ist hier das Problem, weswegen BlackBerry diese Entscheidung getroffen hat, und nicht nur Blackberry sondern auch Sony.

Ihr solltet etwas nachdenken.

Blackberry macht es nicht ohne Grund!
 
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#17
Wenn die Kunden den Update-Support nicht honorieren und beim Chinesen kaufen, gibt es keine Updates mehr, leider.

Außerdem darf ein Hersteller natürlich nicht krampfhaft an alten Plattformen festhalten, die die Kunden nicht wollen. In diesem Sinne war "Windows Phone" kein "mutiger Weg", sondern ein Desaster! Für dessen Updates haben halt die Windows- und Office-Kunden bezahlt, ohne dass sie gefragt wurden.
 

v_ossi

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#18
Und genau deswegen lässt man die Finger von solchen Nischenprodukten.

Die Geräte mögen alle interessant sein, aber was hilft es, wenn der Update-Support unter aller Sau ist!? Da gibt es viele solcher Hersteller. Ich bleibe bei Sony, dort gibt es auf lange Sicht einen sehr guten Update-Support, auch wenn sie nicht immer die schnellsten/ersten sind.
Naja, habe mich vor ziemlich genau 2 Jahren zwischen dem Priv und dem LG G4 entscheiden müssen und wegen der besseren Kamera und des wesentlich günstigeren Preises ist es dann am Ende bei mir das G4 geworden, da hänge ich aber genau so bei Android 6 herum.. Da sind größere Hersteller nicht automatisch besser.

Würde mir aber weiterhin ein Priv 2 wünschen, denn ich bin nach wie vor davon überzeugt, mit der Hardwaretastatur und der Blackberry Oberfläche gewisse Vorteile zu haben, die mir sonst kein anderer Hersteller bieten kann.
 
L

lightyag

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#19
Muahahaahahaahah, wen wunderts wirklich? Wer sich da hat veräppeln lassen ist selber Schuld, das war ausgemachter BS.

Eigenwilliges Design und leere Versprechungen waren von Anfang im Angebot inbegriffen, selbst beim größten Fanboy hätten alle Alarmglocken läuten müssen.

Das liegt halt kein Stück an Android sondern eher an den abgesetzten Geräten. Sowas bekommt man normalerweise in China schon um unter 150€, abgesehen von der retrofetischistischen Hardware-Tastatur.

Edit: Prozessor hat genug Saft für die Zukunft.
 
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scornthegreat

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#20
Ich denke der Prozessor ist hier das Problem, weswegen BlackBerry diese Entscheidung getroffen hat, und nicht nur Blackberry sondern auch Sony.

Ihr solltet etwas nachdenken.

Blackberry macht es nicht ohne Grund!
Lol, ich hab hier mein Nexus 5X mit exakt dem selbem Prozessor (Snapdragon 808) und hab gerade erst das Update auf 8.1.0 erhalten :)
Am Prozessor kann es also nicht liegen, Blackberry ist einfach faul.
 
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