News Bundesregierung: Glasfaserausbau als „überragendes öffentliches Interesse“

Ich glaube ja das wir nicht überall Glasfaser (für Privatleute) bekommen, jedoch ist das anfürsich kein Problem, viele Personen wird man in Zukunft über Mobilfunk mit dem Internet versorgen. Das ist einfacher umzusetzen und man kann viele Personen gut versorgen.
 
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wahli schrieb:
Ich konnte heute kaum Surfen, weil meine Kinder seit 10:45 ein Fortnite Update ziehen.
Das ist es ja, worauf ich hinauswollte.
Wer es möchte, der soll es buchen. Aber ohne Zwang, weil angeblich ein öffentliches Interesse bestünde.
Hier haben einige schon absurde Vorstellungen von freier Marktwirtschaft.
 
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Bei uns hier in der Köln-Aachener Bucht sehe ich immer nur Rumänen oder Russen an Baustellen - gibts überhaupt noch deutsche Bauarbeiter ? *Grübel.
 
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Wenn so wie bei mir VDSL und Kabel vorhanden ist, wird erst anderswo GF verlegt.
Ich denke, ich werde das in diesem Leben nicht mehr erleben.
 
Rainbowprincess schrieb:
Is voll ökologisch und so, dieses europaweite ausschreiben und nutzen von subsubsub-unternehmen. Da fahren die Jungs mit nem LKW direkt aus Litauen her, nur um paar fasern zu ziehen und die Gräben aufzubuddeln.
Tja, wenn es nicht so läuft gibt's halt keinen Ausbau!
Oder willst du die Gräben ausbuddeln? Und falls ja, musst ja nur noch jemanden finden, der dir deine Wunschvorstellung beim Stundenlohn gewährt. Viel Spaß schon mal!

Und von wegen "nur ein paar Fasern ziehen". Das ist Knochenarbeit im Tiefbau im Akkord. Kann das seit einigen Monaten hier gut vor Ort beobachten.
 
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wäre schön wenn die regierung es mal hinbekommen würde die wichtigen dinge nicht als "überragendes öffentliches interesse" zu klassifizieren, sondern als absolute selbstverständliche grundversorgung. wir sind in 2025, nicht mehr in 2005!
 
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@mo schrieb:
Tja, wenn es nicht so läuft gibt's halt keinen Ausbau!
Oder willst du die Gräben ausbuddeln? Und falls ja, musst ja nur noch jemanden finden, der dir deine Wunschvorstellung beim Stundenlohn gewährt. Viel Spaß schon mal!

Und von wegen "nur ein paar Fasern ziehen". Das ist Knochenarbeit im Tiefbau im Akkord. Kann das seit einigen Monaten hier gut vor Ort beobachten.
Ich weiß was es bedeutet, im Boden zu graben. ich hab jahrelang Fundamente für Grabanlagen betoniert.
Die Gräben buddeln in erster Linie Bagger und wenn du meinst, dass die Kosten für einheimische Arbeiter den Ausbau sprengen würden, dann frag dich lieber, wieso die Kosten in Deutschland dafür so extrem sind.
Anders könntest du dir sagen, es sei moderne Sklaverei, Arbeiter aus Osteuropa zu holen, die das zum Bruchteil machen.
Im übrigen sieht man das dann auch an der Qualität des Tiefbaus.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/glasfaserausbau-ortenau-100.html
 
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Wichtig wäre Open-Access auf der Entbündelten Faser vorzuschreiben.
 
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Rainbowprincess schrieb:
45€ im monat für ne besch**** traffic geshapte glasfaser ist eine Beleidigung für jeden, der auch nur ansatzweise Ahnung von der Thematik hat.
Erleuchte uns bitte? Was ist das überhaupt? Welche Effekte habe ich als Endkunde? Kann ich das beeinflussen?
Merken das überhaupt mehr als 1 Promille der Endkunden? Wie kann ich das als Endkunde überhaupt überprüfen? Gibt es Anbieter die das (nachweislich) nicht tun? Hat man da überhaupt eine Garantie drauf?
 
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16 Jahre bewusst verdrängt und jetzt überragendes Ziel?
Bei unserem Ausbauplänen hier (DSL 40 MBit) in einer Universitäts-Stadt mit 65.000 Einwohner und 40 m Luftlinie zum Krankenhaus, sehe ich weiterhin nur schwarz.
 
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Zwei Dinge, die mich aktuell stören:
1.) Es wird politisch und auch sonst nur gelabert...
2.) Die Glasfasertarife (Vodafone bei mir) sind preislich m.M. nach zu teuer...
 
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LotusXXL schrieb:
Wohl eher nicht. Wieso sollte man Eigentümer von Immobilien zu solchen Maßnahmen zwingen dürfen?
Außerdem kann man davon ausgehen, dass die normalen Benutzer des Internets gar keine Glasfasernetze wollen/brauchen/bezahlen möchten.
Es gibt keine Recht darauf das sich seine Umgebung nicht ändert, auch nicht für Immobilienbesitzer.
Und wer diese Risiken nicht will soll sich keine Immobilie kaufen.
 
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Bundesgerd schrieb:
2.) Die Glasfasertarife sind preislich m.M. nach zu teuer...
Die Telekom ist mittlerweile bei ~50€ für einen DSL Tarif angekommen, ganz normal auf deren Website.
Natürlich lässt man sich die x-fach schnellere GF Leitung dann auch entsprechend bezahlen, die Leute brauchen es ja (dringend).
 
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Überragendes Interesse? Mich interessiert es nicht und viele schreckt der Preis ab..ich bleibe bei Kabel und hab immer meine 1,1 Gb im Download. Glasfaser wäre für mich langsamer und doppelt so teuer
 
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Ich habe so langsam keinen Glauben mehr an den Ausbau bei uns.
Jetzt wo alles in die Gänge kommt hat sich die DG bei uns gemeldet um alles für den Bautrup vorzubereiten. Allerdings sind wir nur Wohnungseigentümer und die DG muss alles andere mit der Verwaltung klären.
Allerdings ist die Verwaltung so überfordert und überlastet dass diese weder ans Telefon geht noch auf die Emails antwortet.
Die DG steht somit vor einem unlösbaren Problem.
Naja dann wird halt bei uns am Haus vorbei gebuddelt. Hab langsam keinen Nerv dafür.
 
Witzigerweise bin ich aktuell für ein paar Monate in der Heimat (Kleinstadt, <20.000 Einwohner) und am Familienhaus ist Glasfaser seit dieser Woche aktiv (lag schon Anfang 25, aber der endgültige Anschluss/Aktivierung kam diese Woche). Find zwar auch via Telekom die Tarife nach den "günstig" Monaten zu teuer, aber dennoch überrascht das das hier nun aktiv ist in so ner Kleinstadt. Auch wenn die Familie <300 Mbit nur als Tarif hat und im Keller im Büro mit altem Repeater nur 50 ankommen oder so ^^
 
LotusXXL schrieb:
Wir (meine Frau und ich) z.B. können auf Glasfaserleitungen verzichten.
Oma Elfriede ist mit ihrem analogen Telefon auch weiterhin sehr glücklich. Einen Computer hat sie nicht und auf DSL kann sie folglich gut verzichten. Sollen wir das jetzt als Maßstab für den Ausbau nehmen? Nein? Wieso dann ausgerechnet deinen Bedarf und nicht z.B. den Bedarf von @wahli oder eben den von Oma Elfriede als Maßstab nehmen?

LotusXXL schrieb:
Wer es möchte, der soll es buchen. Aber ohne Zwang, weil angeblich ein öffentliches Interesse bestünde.
Ja, das ist korrekt. Aber wir reden hier über Netzausbau, nicht über die Buchung. Buchung ist ein völlig anderes Thema. Da zwingt dich auch zukünftig niemand. Genau, wie auch heute niemand gezwungen ist, DSL zu buchen. Obwohl DSL heute in Oma Elfriedes Wohnung verfügbar ist, kann sie trotzdem weiterhin in aller Seelenruhe telefonieren, wie eh und je. Analog dazu kannst auch du, falls du das möchtest, irgendwann in der Zukunft, vielleicht im Jahr 2040 oder so, der Opa sein, der freiwillig weiterhin mit DSL-Geschwindigkeit unterwegs ist, während alle deine Nachbarn Gigabit Glasfaser haben. Da hindert dich niemand daran. So lange du nicht deine Nachbarn daran hinderst, Gigabit zu bekommen, sind alle glücklich.
 
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ruthi91 schrieb:
Die Telekom ist mittlerweile bei ~50€ für einen DSL Tarif angekommen, ganz normal auf deren Website.
Natürlich lässt man sich die x-fach schnellere GF Leitung dann auch entsprechend bezahlen, die Leute brauchen es ja (dringend).
Ich beziehe mich auf die Vodafone-Tarife. Die sind mir im Vergleich zum Kabelanschluss noch zu teuer.
 
LotusXXL schrieb:
Wieso sollte man Eigentümer von Immobilien zu solchen Maßnahmen zwingen dürfen?
Weil das neue Gesetz dem Glasfaserausbau ein "überragendes öffentliches Interesse" einräumt.
Wobei es jetzt bereits eine ähnliche Formulierung im TKG gibt. Die Eigentümer müssen den Ausbau auf dem Grundstück heute schon dulden.

Bis zum Innenleitungsnetz hat sich m.W.n. bisher aber noch niemand den Zugang erklagt.
Denn die Provider wollen sich das Drama nicht antun und spielen auf Zeit, wenns der aktuelle Eigentümer nicht will dann evtl. ja der nächste.

Die Mieter sind halt nur gearscht.

till69 schrieb:
Lustige Vorstellungen, die manche hier haben.
Ja ne .. das Gesetze geschaffen und auch umgesetzt werden - WOW. Mindfuck für dich ^^

Rotznase6270 schrieb:
nicht völlig überzogenen Preisen, dann klappt es sicher auch mit der Nachfrage.
Das wird sich sicher auch noch einspielen .. bei den großen Anbietern bekommt man GF schon für nen guten Preis. Problematisch sind die kleinen Kellerprovider, die sich mit billigen Geld an der Börser aufgepumpt haben und nun am kämpfen sind, irgendwie die absurden Renditeversprechungen wieder reinholen zu müssen.

Das klappt halt nur im Preissensiblen Deutschland nicht.
 
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ruthi91 schrieb:
Erleuchte uns bitte? Was ist das überhaupt? Welche Effekte habe ich als Endkunde? Kann ich das beeinflussen?
Merken das überhaupt mehr als 1 Promille der Endkunden? Wie kann ich das als Endkunde überhaupt überprüfen? Gibt es Anbieter die das (nachweislich) nicht tun? Hat man da überhaupt eine Garantie drauf?
der große Vorteil der FTTH Methode bzw. der Glasfasertechnologie ist, dass du relativ problemlos hohe Bandbreiten realiseren kannst. Das verlegen von Glasfasern bis in die Wohnung wäre endlich die Möglichkeit gewesen, ein für alle mal die künstliche Verknappung bzw limitierung der Bandbreiten bei Endkundentarifen zu beseitigen.
Du kannst über eine Faser 400gbit schicken, wenns sein muss. Absolut unproblematisch sind Raten von 1/10 oder 25gbit (symmetrisch!). Für diese Geschwindigkeiten gibt es ganz normale LWL-switches.
Vorraussetzung dafür ist nur, dass der Ausbau als aktiv geswitchtes Netz erfolgt und nicht diese unsägliche PON-Technik zum Einsatz kommt, die nur BWLern ein feuchtes Höschen beschert.

ein passiv optisches glasfasernetz (PON) realisiert deinen Anschluss, indem teure Spezialhardware zum Einsatz kommt, welche bis zu 64 Kundenanschlüsse auf eine Faser legt, was sie mittels optischem Splitter erreicht. Der nachteil hier ist, dass die Bandbreite auf der Faser begrenzt ist. Normales PON hat eine Bandbreite von 2,5gbit im downstream und ~1,3gbit im upstream. Mittlerweile gibt es XGS-PON das symmetrisch 10gbit ermöglicht. Der Nachteil? Du teilst dir diese Bandbreite mit allen anderen Anschlüssen, die mit an dem optischen Splitter hängen. Sprich es ist ein shared medium, genauso wie DOCSIS (vodafone Kabel). Und da kommt auch das traffic shapen zum Einsatz. Du buchst den tarif 100/50mbit und die software des Providers sorgt dafür, dass dein Anschluss nur jene Bandbreite zugeteilt wird. Das ist grauenhaft für jeden technik affinen, der weiß, zu was eine Glasfaser im Stande ist.

Was diese kann sieht man in einem aktiv geswitchten Netz.
Hier kommt jede einzelne faser eines Kunden in einem kleinen Häuschen irgendwo im Dorf an. Dort sind switches untergebracht und ein gateway raus ins große weite WWW.
Die Technik ist günstiger, aber benötigt etwas mehr elektr. Energie.
Der riesige Vorteil für den Kunden hingegen ist, dein Anschluss hat seinen eigenen Port an den switches. Die Geschwindigkeit deines Anschlusses wird allein dadurch beeinflusst, in welchem Port deine Faser steckt. Du willst nur 1gibt? Deine Faser kommt in einen 1gbit Port. Du willst 10gbit? Deine Faser kommt in einen 10gbit Port. Du willst 25gbit? Deine faser kommt in einen 25gbit Port.
Dem betreiber des Netztes ist das scheiß egal. Darum bieten Provider, die diese Netze nutzen auch meist nur einen Einheitspreis. Init7 in der Schweiz z.B verlangt für einen Internetanschluss puschal 64 Franken. Du suchst dir dann aus, welche Geschwindigkeit du willst. Wahlweise 1, 10 oder 25. Bei init7 zahlst du immer das selbe, dank aktiv geswitchtem Netz.

ich hoffe, ich hab das einigermaßen gut erklärt. @Holzkopf darf gerne korrektur lesen :)
 
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