Bundeswehr JA oder Nein ?

also ich würde weder bund noch zivi machen; ich habe weder das eine noch das andere gemacht! so habe ich mir ein jahr gespahrt.
da du aber T1 hast, würde ich dir aber an herz legen ne gescheite laufbahn beim bund einzuschlagen; da bekommst du ein haufen kohle. es gibt beim bund auch laufbahnen wo du nicht in kriesengebiete kommst ;-)
 
Also wenn Geld und Freizeit eine Nebenrolle spielen, dann mach die 9 Monate Bund. Da lernst du mehr und vorallem etwas neues. Zivi ist im Verglich Kindergarten aber Bund ist ne Sache fürs Leben.

Disziplin, Ordnung - die Tugenden werden dort gut durchgenommen und wenn du vorher ein wenig liederlich gewesen bist, wirst du zuhause noch etwas ordentlicher.
 
hab ende des monats musterung, da ich aber grad inner ausbildung stecke, dauerts bei mir nochn bissl.
ich würde auf jeden fall zum bund gehen, alleine schon die ganzen erfahrungen sammeln! beim zivi kannste bestimmt auch tolles machen, aber irgendwie ranzt dite.
Ich würde am liebsten irgendwas machen, wo's ordentlich abgeht :D
 
ww2warlord schrieb:
...Zivi ist im Verglich Kindergarten aber Bund ist ne Sache fürs Leben...

Also ich finde, dass ist nun wiederum auch sehr einseitig argumentiert. Wenn ich beim Bund nach 3 Monaten nur Eierschaukel, was ja durchaus nicht unüblich ist, is das sicherlich eher Kindergarten und weniger etwas fürs leben als Alten- oder Krankenpflege...
 
Also wenn Geld und Freizeit eine Nebenrolle spielen, dann mach die 9 Monate Bund. Da lernst du mehr und vorallem etwas neues. Zivi ist im Verglich Kindergarten aber Bund ist ne Sache fürs Leben.
doch sehr einseitig gesehen von dir. man kann die 9 monate zivi auch irgendwo abgammeln. genauso kann man aber im bund nach der grundausbildung auch 6 monate abgammeln. wenn man halbwegs gut bei den ganzen tests abgeschnitten hat, lässt man sich irgendwo nen bürojob oder fahrerjob geben. da macht man dann so ziemlich nix den ganzen tag...
man kann sich aber auch ne gute zivi stelle besorgen, wo man wirklich was fürs leben lernt. kann da nur zivi in der psychiatrie empfehlen, wer das alles mal gesehen und erlebt hat, der hat in meinen augen mehr für das leben und das menschliche miteinander gelernt als jemand, der beim bund war.
 
Ich war beim Bund - danke - NIEMALS! wieder..

Vor- und Nachteile beim Bund:
Pros:
- man darf mal mit Waffen umgehen
- man lernt Selbstbeherrschung und -disziplin
Cons:
- man bekommt weniger Geld im Vergleich zu Zivildienstleistenden (beim Bund ist das der Sold, Verpflegungsgeld am Wochenende, wenn man nicht dienen muss (weil man Mist gebaut hat)) und Entfernungspauschale, die in der Stammeinheit OFT (nicht immer) wegfällt [Zivis bekommen Sold, für jeden Tag Essensgeld, Kleidungsgeld und man kann Ihnen den Urlaub nicht so leicht streichen - ist beim Bund auch anders]
- man ist mit etwas Pech auch Wochen von zu Hause entfernt, die Kasernen bieten wenig Abwechslung, sind teilweise am Arsch der Welt und man geht einfach vor Langeweile ein [kann einem beim Zivi auch leicht passieren!]

Letzten Endes würde ich dir raten, Zivildienst zu leisten - es sei denn du bist - wie ich - ein Waffennarr und möchtest mal in deinem Leben ein MG42 geschossen haben (mal von den anderen auch ziemlich coolen Waffen abgesehen [UZI!]) ODER deine physischen Grenzen herausfinden

P.S.:
Warum das "niemals" - beim Bund sind nunmal - und das ist kein Klischee - viele sehr dumme Leute, die keine andere Wahl hatten, als sich zu verpflichten. Das ist mir persönlich ziemlich auf den Zeiger gegangen, dass Leute in einer Gruppe, in der man zusammen arbeiten musste, immer antiproduktiv waren, weil sie (meine) Argumentation zur Vorgehensweise nicht verstehen konnten, sich selbst aber nicht artukulieren konnten.. von Fachsprache abgesehen.. Zudem gefällt es mir nicht, dass ich mir etwas von Leuten sagen muss, die die Intelligenz einer Tomate haben - und dabei nichtmal mehr Erfahrung..
 
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Wow, wusste nicht, dass man beim Bund oder als Zivi etwas lernt. Dachte immer das ist nur eine Zeit, in der einen der Staat kostenlos ausbeutet.
 
Ueberleg einfach mal was die Hauptgedanke hinter einem Soldaten ist. Wenn Du auf Menschen schiessen kannst, geh zur Bundeswehr, ansonsten vermeide es ein Moerder zu werden.
 
das miese ist ja heute kann ja jeder ungestraft nen Soldaten Mörder nennen ...
jemanden zu töten und jemanden zu ermorden ist immer noch nen Unterschied ...
Es waren immerhin Soldaten (naja eher auf der anderen Seite) die dir @Homer das Recht verschafft haben hier deine Fresse frei zu äussern ...

jaja aber alle schön crysis spielen wollen ...
 
ja
 
ww2warlord schrieb:
Disziplin, Ordnung - die Tugenden werden dort gut durchgenommen und wenn du vorher ein wenig liederlich gewesen bist, wirst du zuhause noch etwas ordentlicher.

Das ist aber auch nicht bei jedem der Fall. Der ein oder andere ist vielleicht froh, dass er zu Hause diesen Stress nicht hat und verkommt eher noch mehr. :)

@ Homer: Ich kann es mir auch nur schwerlich vorstellen auf Menschen zu schießen (außer vllt. um einmal unsere großartige Demokratie zu verteidigen ;) ), aber da ich selbst diese unsäglichen "Killerspiele" spiele, hab ich wirklich kein Problem damit, auf Zielscheiben zu schießen.

@ Topic: Ich fand es beim Bund nicht toll, da ich eigentlich nur an Militärtechnik u.ä. interessiert bin, aber sonst weder Sport wirklich mag, noch Lust auf "schräge Typen" (Vorgesetzte sowie Kameraden, da war echt alles dabei und auch jedes Niveau) habe oder öfter mehrere Tage im Wald übernachten will. Aber wer das alles mag, so wie neo-bahamuth von der ersten Seite erläutert hat, der kann gern zum Bund gehen! Meine angegebenen Wünsche wurden teilweise respektiert und mein Gehalt war gar nicht mal so gering aufgrund der Entfernungspauschale, aber ansonsten bekommt man beim Bund wirklich nicht viel Geld.
 
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Homer schrieb:
Wenn Du auf Menschen schiessen kannst, geh zur Bundeswehr, ansonsten vermeide es ein Moerder zu werden.

Ja klar alle Bundeswehrsoldaten sind Mörder oder werden zum Mörder ausgebildet ! :stock:

Ich erspare mir weitere Worte bevor ich hier ausfällig werde .....
 
@RubyRhod
Bin auch ein "Waffennarr" und ahbe mich beim Zivi wohlgefühlt. Konnte viele gute Bücher lesen (waffentechnik natürlich).

Zu Geldvergleich in Österreich:

Zivi beim ÖRK: Gesamt 586€+31€ Buskarte (Monat)->Trinkgeld von >100€ pro Monat

Bundesheer mit Beförderung Gefreiter bischen mehr als 300€

Heer 6 Monate/ Zivi 9 Monate

Leute die eine grosse Klappe haben und das Hirn einer Tomate findet man leider überall, egal ob beim Zivi oder beim Heer/Bund.
 
Falls du die Chance haben solltest die den Standort auszusuchen, dann wähle die Niederlande (Holland). Dort gibt es eine Kaserne für die Grundausbildung, als kleiner Boni bekommt man im "Ausland" das doppelte an Geld.
Die Ausbildung, sofernt T1 macht dort sicherlich mehr Spass als mir mit meiner T3 Einstufung :P (Fett+Brille = gar net gut^^). Bei der Luftwaffe scheinen die auch nicht so geizig mit der Munition und anderen Ressourcen umzugehen - so dass das ganze nicht in Langeweile ausartet.
Da du nur Abi hast und ich sage NUR - kannst du nicht wirklich auf nen gescheiten Job/Einsatz nach der Grundausbildung hoffen, daher wäre es von Vorteil wenn du dort bleiben kannst und die nächsten GWDLer mit ausbildest - hat wieder den Vorteil der höheren Bezüge im Ausland UND dann lohnt sich auch die Verlängerung auf 23 Monate Grundwehrdienst also FWDLer.
Hast du ne Ausbildung oder eine Art Fachabitur mit z.B. Fachrichtung Elektrotechnik - dann kannst du dich sogar auf einen sinvollen Einsatz/Job freuen bei dem man wirklich was zu tun hat und auch dazulernen kann.
Was auch topp ist - Studium beim Bund, volle Verpflegung, Unterkunft, ein haufen Geld, Sicherer Arbeitsplatz danach; Nachteile wären allerdings ein recht hetziges Studium, keine Semesterferien und der wunderschöne Militärische Drill - och ja und die Gefahr eines Krieges und das man höchstwarscheinlich einen Ausflug nach Afga(h?)nistan und co bekommt ;) da man sich soweit mir das in Erinnerung ist 10 Jahre verpflichten muss.

Bundeswehr - im nachhinein betrachtet war eine wunderbare sache, kann sogar Spass machen ist nicht so öde wie Zivi und man macht mal was "Anderes", ausserdem denke ich macht das ganze selbstständiger und freier - beim Zivi bleiben die meisten an Mamas Rockzipfel und in ihren gewohnten Bahnen, danach machen se ein Studium und wollen in ne Führungsposition ohne jemals das wahre leben "erfahren" zu haben, Abi-Zivi-Studium und dann erstmals in die Arbeitswelt hautr meines erachtens nach nicht besonders gut hin - und vile Firmen sehen das genau so und es ist dann von Vorteil wenn man Gedient hat bzw über den zweiten Bildungsweg reinkommt.

Egal wie du dich entscheidest - ich wünsche dir viel Erfolg

Huggy

EDIT:

@Homer: schon gewusst, dass ca 80% der Soldaten absichtlich daneben schießen - wenn sie denn überhaupt schießen;)? Und das war im WW2, heutzutage wird man ausdrücklich NICHT zum Töten ausgebildet - zumindest ist das bei der Bundeswehr so, selbst die Munition ist darauf ausgerichtet zu Verletzen - denn ein Verletzter --> zwei die sich um ihn kümmern müssen --> 3 weniger die auf einen schießen (und wie gesagt 80% wollen einen eh nicht treffen)

Krieg ist unsinnig und wirklich das allerletze, in jeglicher Hinsicht. Aber die Bundeswehr leistet wesentlich mehr als nur Friedenssicherung, Landesverteidigung etc. sondern hilft auch bei Umwelt- und sonstigen Katastrophen - und das nicht nur im Inland.
 
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OICW schrieb:
@RubyRhod
Bin auch ein "Waffennarr" und ahbe mich beim Zivi wohlgefühlt. Konnte viele gute Bücher lesen (waffentechnik natürlich).

Wenn du das MG mal live sehen würdest - wie es funktionert und dann in Aktion - einfach genial!
 
Moment mal x-treme888

Bevorzugen Chefs denn nun den Zivildienst, oder bestehen sie darauf, dass Leute beim Bund waren ?
 
Es gibt solche und solche.
Ich wollte nur damit sagen, das es auch welche gibt, die den BW Dienst als negativ Punkt sehen. Ich will allerdings nicht so weit gehen und behaupten, das dies allgemein so ist

PS: Ich denke keiner kann eine allgemein gültige Aussage über dieses Thema treffen- in keiner Hinsicht
 
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Den Wehrdienst als solches in die Bewertung und wohlmöglich in die Entscheidung zu nehmen jmd. einzustellen oder nicht finde ich bei beiden Seiten mehr als sinnlos.
Was sagen denn diese 9 Monate aus ?

Wird der "Soldat" ein komplett anderer Mensch, wenn er sich 9 Monate anschreien lassen hat und Befehle befolgt hat ? Wird ein Zivildienstleistender nach 9 Monaten ein totaler Versager/Langweiler/Müttersöhnchen/Weichei?
Ich persönlich glaube das kaum und finde es schwachsinnig, sowas als Maßstab für eine Berufsrichtung zu nehmen. Gibt wichtigere Dinge die einen Menschen ausmachen und ihn zudem machen, was er wirklich ist.

Die Kindheit prägt, formt einen Menschen, nicht irgendwelche 9 Monate, die von der Hälfte der Nation lustlos ausgeführt werden.
 
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