So, dann mal zu meiner Bundeswehrzeit. Wurde T1 gemustert, hatte zwar nicht wirklich lust auf Bund, allerdings auf Zivi auch nicht. Ich habe mich damals für Bundeswehr entschieden, Luftwaffe.
Die ersten 3 Monate Grundausbildung. Ich muss sagen, die Zeit da hat mir richtig Spaß gemacht. An das bisschen Stuben-Reinigen und sonstige Pflichten hatte man sich schnell gewöhnt. Ansonsten war man oft im Gelände, hat viel Sport gemacht, zwischendurch auch mal n Ründchen Theorie, aber eigentlich nicht wirklich so viel. Einige Male dann auf der Schießbahn gewesen, und mit allen möglichen Waffen rumgefeuert, wodran ich durchaus Spaß gefunden haben (ja ich weiß, ist ne ernste Sache, aber ich finde Spaß machen darfs trotzdem). Die 2 Tage auf dem Truppenübungsplatz waren da so ziemlich das Highlight.
Nunja, da ich mich aber nicht aber die ganzen 9 Monate so aktiv aufhalten wollte (bzw. nur rumgescheucht werden), hab ich mich dann für Stabsdienst gemeldet, ob es anders besser gewesen wäre kann ich mangels Vergleich im nachhinein nicht sagen. Ich dachte mir, dass ich im Stabsdienst (Büroarbeit) mit etwas Glück vielleicht paar PCs reparieren kann oder sowas in der Art (war Köln-Wahn, da gibts genug an Büroarbeit). Allerdings war es letztendlich so, dass ich die gesamten 6 Monate ausschließlich rumgesessen habe, und mehr oder weniger NICHTS gemacht habe. Es hat wirklich Tage gegeben, da habe ich nicht einen einzigen Finger auch nur annähernd Krumm gemacht, nicht mal Kaffee gekocht oder so. Die Hauptaufgaben bestanden darin, Fast-Generälen gigantische Mengen an Papier zu kopieren, drucken, scannen, lochen, heften, und das ist jetzt in keinster Weise übertrieben gemeint. Es kamen halt wirklich Leute vom Ende des Ganges und wollten von mir 2 Seiten kopiert haben, die ich dann am Kopierer direkt neben deren Büro kopiert hab O.o.
Nunja, ich hab in der Zeit über 15 dicke Romane gelesen. Wem so ein "Arbeitsleben" gefällt, warum nicht, ich hatte da wirklich ein laues Leben. Mir ging das ganze allerdings (nach der Grundausbildung) tierisch auf die Nerven, ich hab Sport getrieben wo ich nur konnte, nur um aus dem dämlichen Büro rauszukommen.
Sicherlich gibt es auch andere Einheiten, wo man mehr zu tun hat, ich spreche da nur aus meiner persönlichen Erfahrung.
Was ich über die diversen Zivi-Stellen von ehemaligen Schulkameraden gehört habe, hielt sichs allerdings mit dem Arbeiten da auch mehr oder weniger in Grenzen.
Die ersten 3 Monate Grundausbildung. Ich muss sagen, die Zeit da hat mir richtig Spaß gemacht. An das bisschen Stuben-Reinigen und sonstige Pflichten hatte man sich schnell gewöhnt. Ansonsten war man oft im Gelände, hat viel Sport gemacht, zwischendurch auch mal n Ründchen Theorie, aber eigentlich nicht wirklich so viel. Einige Male dann auf der Schießbahn gewesen, und mit allen möglichen Waffen rumgefeuert, wodran ich durchaus Spaß gefunden haben (ja ich weiß, ist ne ernste Sache, aber ich finde Spaß machen darfs trotzdem). Die 2 Tage auf dem Truppenübungsplatz waren da so ziemlich das Highlight.
Nunja, da ich mich aber nicht aber die ganzen 9 Monate so aktiv aufhalten wollte (bzw. nur rumgescheucht werden), hab ich mich dann für Stabsdienst gemeldet, ob es anders besser gewesen wäre kann ich mangels Vergleich im nachhinein nicht sagen. Ich dachte mir, dass ich im Stabsdienst (Büroarbeit) mit etwas Glück vielleicht paar PCs reparieren kann oder sowas in der Art (war Köln-Wahn, da gibts genug an Büroarbeit). Allerdings war es letztendlich so, dass ich die gesamten 6 Monate ausschließlich rumgesessen habe, und mehr oder weniger NICHTS gemacht habe. Es hat wirklich Tage gegeben, da habe ich nicht einen einzigen Finger auch nur annähernd Krumm gemacht, nicht mal Kaffee gekocht oder so. Die Hauptaufgaben bestanden darin, Fast-Generälen gigantische Mengen an Papier zu kopieren, drucken, scannen, lochen, heften, und das ist jetzt in keinster Weise übertrieben gemeint. Es kamen halt wirklich Leute vom Ende des Ganges und wollten von mir 2 Seiten kopiert haben, die ich dann am Kopierer direkt neben deren Büro kopiert hab O.o.
Nunja, ich hab in der Zeit über 15 dicke Romane gelesen. Wem so ein "Arbeitsleben" gefällt, warum nicht, ich hatte da wirklich ein laues Leben. Mir ging das ganze allerdings (nach der Grundausbildung) tierisch auf die Nerven, ich hab Sport getrieben wo ich nur konnte, nur um aus dem dämlichen Büro rauszukommen.
Sicherlich gibt es auch andere Einheiten, wo man mehr zu tun hat, ich spreche da nur aus meiner persönlichen Erfahrung.
Was ich über die diversen Zivi-Stellen von ehemaligen Schulkameraden gehört habe, hielt sichs allerdings mit dem Arbeiten da auch mehr oder weniger in Grenzen.