Das Gehäuse soll weiss werden!

eimer_MS

Commander
Registriert
Jan. 2009
Beiträge
2.908
Moin,

ich habe mich dazu entschlossen, die Metallteile ausserhalb meines Gehäuses weiss zu lackieren und das in hochglanz!

Naja, leider habe ich noch keine Erfahrung diesbezüglich und brauch deshalb eure Hilfe! :D

1. Wo bekomm ich den besten weissen Sprühlack für mein vorhaben im Netz?

2. Wie ist die richtige vorgehensweise?

Schleifen,Reinigen, Grundieren, Lack ,Klarlack... ?

Schleifen 1000er papier?
Muss was für die Grundierung beachtet werden? Brauch ich eine ? (Die Teile sind zZ schwarz lackiert.)

Ok ich hoffe dann mal ihr habt ein paar Tipps für mich :)

Update: erstes Bild auf Seite 2 zu sehen! :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Schleifen ist Überflüssig da es sich um Metalteile handelt, zum Ablackieren reicht ein Starkes Lösungsmittel mit dem du solange Arbeitest bist das erste Seitenteil Frei von Farbe ist. Würdest du schleifen hättest du im nachhinein Kratzer die vor dem Grundieren Beseitigt werden müssten und egal wie gut du es machst sieht man eben diese kratzer trotz Lackierung. Die Alte Farbe die du ablösen tust hat ja vorher schließlich auch auf der Oberfläche gehalten.
Also mit Lösungsmittel ablackieren, (geht viel schneller) Sauber machen (Lösungsmittelrückstande/Fasern vom Lappen entfernen) Ordentlich grundieren indem du in Mehrern Schichten dünn drüber nebelst (um die Bildung von Nasen zu verhindern) trocknen lasen und wiederholen bis ddas Seitenteil Lückenlos Grundiert ist, einen Tag Trocknen lassen und dann in Dünnen Schichten wie beim Grundiren Lackieren und zum Schluss sollte die Farbe in die Grundirung Eingebrant werden und dafür gehst du am besten in eine Autolackirerei wo sie diese Roten Hitzelampen haben.
Ein Laie würde dir sagen einfach abschmirgeln, grundiren, lackieren und Fertig :mad: Und nach einiger Zeit hast du Stellen wo der Lack an Glanz verliert, abblättert und dein PC im Nachhinein aussiet wie Sau.
ich sag dir nur Die Metalteile musst du wie beim Auto Fachgerecht grundieren und Lackieren wenn der Lack nicht nach einer Woche oder Monat die ersten Gebrauchsspuren aufweisen tut, einfach LKlarlaxck drüber ist Blödsin den auch der reicht auf dauer nicht aus und Finger weg von Acryllacken, diesen Lack kannst du wie eine alte Pelle abziehen, oder einen Aufkleber drauf machen, abziehen und weg ist der Lack.
 
oder man geht zum freundlichen pulver beschichter in der gegend und fragt ob die das nicht für einen machen :)))
 
Hm ich hätte der einfachheit halber das gehäuse nur an geschliffen. der alte lack muss ja nicht komplett runter. einfach mit ner 320 oder noch feineren körnung anschleifen das ist so fein, dass es auch keine sichtbaren kratzer hinterlässt, aber rauh genug das der neue lack haften kann...

aber das ist sicher nicht die dollste lösung s.o.
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus.

Peter_Shaw schrieb:
Bei den Sprühdosen hast du das Problem, dass ein Teil des Lacks schon getrocknet ist, bevor er auf die Oberfläche trifft.

Dies stimmt so pauschal nicht. Ich hatte schon mehrmals kleinere und mittlelgroße Autoteile selber mit Spraydose lackiert, sogar Felgen und erhielt dort eine einwandfreie Oberfläche, die man mit Spritzpistole nurnoch minimal besser, teils garnicht hinbekommen hätte. Lackieren mit Dose bedarf Übung, wie auch bei der Pistole, der eine kommt damit klar, der andere nicht und man darf keine Billiglack in Ramschdosen kaufen. A und O ist ansonsten die Vorarbeit, die am meisten Zeit bedarf.
Ein Nachteil an Dose ist, daß die Lackschicht selber sehr dünn wird, außer man trägt mehrere Schichten auf.

@TS: Ich würde dir zu einem Autolack raten. Diese bieten einen guten Schutz gegen Ausbleichen bzw. Korrosion durch Schadstoffe aus der Luft, aber, was wichtiger ist, sie sind sehr stoßfest.

Pulverbeschichten wäre natürlich noch besser, da die Farbschicht wesentlich widerstandsfähiger ist, als Autolack oder gar normalen Lack.

Bei Hocglanz ist es sehr wichtig, in der Vorarbeit eine wirklich glatte Oberfläche zu erarbeiten - manche Gehäusewände sind ja eher rau oder haben sonst irgendwelche Strukturen in der Oberfläche.
Den Lack komplett entfernen würde ich persönlich nicht, auch wenn das Risiko besteht, daß der Lack auf dem Gehäuse sich nicht mit dem aufzutragendem Lack verträgt, dazu aber gleich mehr.
Ich würde wie folgt vorgehen:
Die zu lackierenden Teile mit 600er Nassschleifpapier nass anschleifen.
Dann eine Schicht sog. Spritzspachtel auftragen, kurz antrocknen lassen und nochmal eine Schicht auftragen und kplt. trocknen lassen.
Anschließend mit 800er Nassschleifpapier überall nass anschleifen, bis du eine schöne glatte Oberfläche erhältst (wenn du ein gutes Gefühl in den Fingerspitzen hast, spürst du es, wenn du drüber fährst).
Durch die Spritzspachtel bekommst du eine sehr glatte Oberfläche und zu gleich eine gute grundlage für den Lack, da Spritzspachten sehr gut hält, teils sogar auf lackieren nicht angeschliffenen Oberflächen - daher auch aufpassen, beim Auftragen, das Zeug ist ziemlich hartnäckig.
Ist deine Oberfläche eher rauh, kann es erforderlich sein, den Arbeitsgang zu wiederholen.
Vermeide es auch, die Spritzspachtel soweit abzuschleifen, daß der alte Lack hervor kommt, da du sonst ein größeres Risiko hast, daß der weiße Lack sich hebt o.ä., wenn sich beide Lacke, (alt und neu) nicht vertragen.
Anschließend kann man sich überlegen, noch eine Schicht Grundierung aufzutragen.

Wenn du richtiges Hochglanz willst, kommst du nicht drumherum, auf den weißen Lack (gibt es als 1K-Lack) eine gute Schicht Klarlack aufzutragen.
Wenn es dir reicht, daß der Lack schön glänzend ist, reicht es auch, zwei bis drei Schichten 1K-Lack aufzutragen und wenn dieser gut durch getrocknet ist (ca. 5-7tage) noch ordentlich zu polieren.
Wenn es Hochglanz sein soll, muss eben noch Klarlack drauf, je dicker die Schicht, desto stärker wird der Tiefenglanz, wobei ich diesen dann Nass in Nass lackieren würde, was mehr Übung und Erfahrung erforderlich macht. Nass in Nass heist, daß du den Klarlack auf den nur kurz angezogenen Grundlack aufträgst, erhältst aber so die besten Ergebnisse, wobei es jedoch eben schwieriger wird. Lässt du den Grundlack zu lange antrocken,bekommt dieser womöglich einen matten Schleier, trägst du den Klarlack zu früh auf, läuft dir der ganze Mist davon.

Dringlichst anzuraten ist so oder so, mehrmals vorher an anderen Teilen zu üben.
Die Teile bei warmer Umgebung mindestens 24Std trocknen lassen, je nach Zahl der Lackschichten und Temperaturen sogar länger, bevor du wieder zusammen baust - beachte aber, daß der Lack in dem Zustand bei weitem noch nicht durch getrocknet ist und seine "härte" erhalten hat, was erst nach ca. 4-7tagen der Fall ist, je nach Lackdicke und Temperaturen und erst dann kannst du den Lack gänzlich mechanisch Belasten, d.h. polieren u.ä.

Nochwas zur Farbwahl an sich. Weiß ist, was Lackierfehler und nicht ganz perfekte Oberflächen betrifft gutmütig, jedoch ist es zum lackieren an sich recht schwer, da man nicht richtig sieht, wann der Lack kurz vorm "Laufen" ist (bei zu wenig wird die Oberfläche schlecht/matt bzw. rau, bei zu viel läuft dir der Lack runter und bildet sog. Lacknasen).

Wenn du Teile lackierst, lass die anderen bereits lackierten Teile nicht daneben liegen, da du sonst auf diesen einen Lackierneben/-staub drauf bekommst, der, je nach "feuchte" des Lacks kaum runter bekommst.

Grüßle ~Shar~

EDIT: Was noch wichtig ist, daß du vor dem lackieren die Oberfläche von Fetten/Silikonen befreist. Kannst du z.B. mit einem Silikonentferner machen. Anschließend die Oberfläche staubfrei machen und dann erst lackieren.Entsprechend ist es auch wichtig, dies in einem möglichst Staubfreien Raum zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
nass anschleifen, mit speziellem feinkörnigem Papier dafür, dann gibts auch keine Kratzer
 
Genau, hier rät man den Leuten einfach alles vom Profi machen zu lassen, damit man selbst gar keinen Spaß hat, und am Ende alles "perfekt" ist. Dann brauch man das Ganze abe auch nicht mehr "Modding" zu nennen!
Lackier selbst! Entfalte deinen Bastler und deine Kreativität! ;) Wie du das ganze macchst steht ja in der PN und in dem How²...
 
RedZaC schrieb:
oder man geht zum freundlichen pulver beschichter in der gegend und fragt ob die das nicht für einen machen :)))

Mir fiel heute auf der Arbeit ein das es noch eine zweite Alternative zur Pulverbeschichtung gibt, es gibt Lacke denen wird ein Härter mitgeliefert. Man miche es im Richtigen verhältnis, sprüht es auf die Oberfläsche (die vorher entlackt wurde) und lässt das ganze 24 Stunden trocknen dammit der Lack aushärten kann.
Danach ist die Oberfläche gegenüber Kratzer und Abnutzungserscheinungen Resistent.
Der Nachteil ist nur das der Lack in Mehreren schritten (nach dem Antrocknen der einzelnen Schichten) mit der Spritzpistole als Farbnebel Dün aufgetragen werden muss da der Lack sehr sehr sehr Flüssig ist, würde man von anfang an Decken sprühen würde es Jedemange trähnen geben und du kannst den ganzen Mist abschleifen, den mit Lösungsmittel kommst du bei diesem Lack nicht sonderlich weit, und dieser Lack ist Höchst Gesundheitsschädlich da man beim Drauf nebeln alles einatmen tut und man nach wenigen Sekunden (90sec) Tirische Kiopfschmerzen kriegt.
 
So war eben im Hornbach nach der Empfehlung von Barti und habe mir Brennspiritus, 2 Dosen Weissen und 2 Dosen Hochglanz Klarlack geholt.
Eben schon die ersten Teile mit Brennspiritus entfettet und dann erste Weissschicht aufgetragen. :)
 
XShocker22 schrieb:
Was manchemal "In" sein kann. ^^

XShocker22


Wird ja nicht komplett weiss!

DeViL666 schrieb:
Bin schon auf die Fotos gespannt^^

Ja wenn es gut wird dann jo, bin totaler lackier noob! :D


Hmpf, habe vergessen mir auch dieses Malertape mitzunehmen!
Kann ich auch normales Paketklebeband nehmen oder muss ich da mit klebe Resten aufm Pelxiglas rechnen?
 
Wie das? Sobald ich mit aceton etc. ran gehe wird doch das Plexi milchig? ;o
 
Achso, na dann
Kleb ich das jetzt mal ab mit Paketklebeband, um dann morgen die seitenteile zu lackieren. :)
 
Wie lange sollte eigentlich eine Lackschicht trocknen, bevor man die nächste aufträgt? Habe schon was von bis zu 24h gelesen und auf der lackdose steht 15min. :O
 
Zurück
Oben