Datenträger wird nicht meht erkannt - Datenrettung

burton1309

Newbie
Registriert
Nov. 2019
Beiträge
3
Hallo
ich habe eine Festplatte welche sich in ein RAW Format "verwandelt" hat. Vor einem Monat habe ich eine Datenrettung versucht nur leider waren alle geretteten Daten mit 0kb. Also alles umsonst.

Jetzt wollte ich es nochmals mit alternativen Programmen versuchen jedoch scheint die Festplatte nicht auf und in der verwaltung hat diese nur 3,86GB anstatt der 2TB. Was ist hier passiert?

Wie kann ich diese Festplatte wieder "partitionieren" damit ich die Datenrettung starten kann?

danke für eure Hilfe
JG
 

Anhänge

  • Festplatte.jpg
    Festplatte.jpg
    45,2 KB · Aufrufe: 437
partitioniere dürfte eher kontroproduktiv sein.

zieh dir erstmal ein Image davon.

wo ist denn dein backup?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wesch2000, Aduasen und cyberpirate
Grundlegend: Wie wichtig sind die Daten?
Wenn lebenswichtig, Pfoten weg und auf meinen Link in der Signatur klicken.

Wenn nicht so wichtig, darfst du gerne selbst probieren mit der Gefahr, durch Unwissenheit, Unachtsamkeit oder einfach durch die pure Tatsache, dass die defekte Platte weiter läuft, Daten zu verlieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Aduasen
Um was für eine Platte, an was für einem Anschluss, gehts dabei überhaupt? Dem Screenshot der Datenträgerverwaltung nach wird gerade mal das Anschlussinterface dieser ominösen Platte noch erkannt, aber mehr auch nicht mehr. Windows kann nicht mal mehr feststellen ob diese Platte schon mal angeschlossen war.

Typisch für Controllerdefekte von USB Datenträgern.
 
Im Zweifel (Du schreibst 'vor einem Monat') kommt es auch darauf an, was Du bisher schon alles versucht hast, um Deine Daten auf jeden Fall zu löschen ;)

Partitionieren sorgt defintiv dafür, dass Du an die Daten nie wieder heran kommst.
Wenn es denn überhaupt erfolgreich ist und die Platte (bzw. der Controller) nicht schlicht defekt ist.

Wenn die Daten ernsthaft wichtig (im Sinne von Firmendaten, die richtig Geld kosten) sind, dann siehe Post #5
Platte ausbauen, keinerlei Zugriffsversuche mehr und zu einem Datenrettungsunternehmen.
Kostet allerdings ggf. richtig Geld.
 
du solltest schonmal aufhören selbst was zu machen. die meisten leute verschlimmbessern das problem nur.
eigentlich macht man von der hdd einen klon und versucht von dem klon die daten zu retten. so sind die originaldaten noch vorhanden und man könnte im schlimmsten fall die hdd zu einer rettungsfirma schicken.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: PHuV, wesch2000 und areiland
DarkInterceptor schrieb:
du solltest schonmal aufhören selbst was zu machen. die meisten leute verschlimmbessern das problem nur.
Eben und hier kann nur noch ein Profi retten, denn die Kapazität wird ja offenbar auch falsch und viel zu klein angegeben. Oder ist das vielleicht die falsche Platte, es ist in dem kleinen Ausschnitt ja darunter ein Datenträger 10 zu sehn, es scheint also viele zu geben und die 4GB passen eher zu einem alten USB Stick oder einer alte Speicherkarte.

Wenn es doch die richtige Platten ist, bringt das Klonen auch nicht, weil man damit eben nur maximal die ersten 4GB klonen könnte, weil die Kapazität schon gar nicht mehr korrekt erkannt wird.

Meine Empfehlung wäre auch der Seagate Datenrettungsservice, denn es gibt zu viele unseriöse Datenrettungsunternehmen:

 
800€ für die Wiederherstellung ist schon ein wenig viel.
Ich bekommen in der Datenträgerverwaltung folgende Meldung welche eben nicht möglich ist da es immer zu einem CRC Fehler kommt.

CRC Fehler.jpg
 
Wenn Du weitermachst, vergiss die Option hinterher zum Profi zu gehen, denn sie zu Initialisieren ist nicht hilfreich, wenn man Daten von der Platte retten möchte. Poste doch zuerst einmal den Screenshot von CrystalDiskInfo für die Platte, ziehe aber bitte das Fenster soweit auf, dass alle Attribute und auch die Rohwerte vollständig sichtbar sind, also keine Scrollbalken mehr erscheinen. Bitte mache den Screenshot aus Windows und nicht mit einer Kamera vom Bildschirm und nur den Screen von CrystalDiskInfo, mit Alt+Druck erzeugt Windows einen Screenshot des aktiven Fensters in der Zwischenablage oder probiere mal die Tastenkombination: 'Windows Taste + Shift + S' oder lies hier wie man dies macht.
 
Das ist sehr bedenklich und es stimmt noch nicht einmal die angezeigt Kapazität. Hier kann nur noch ein Datenrettungsunternehmen helfen, selbst wirst Du keine Daten wiederherstellen können.
 
Die ST2000DM001 ist eine interne Platte. Bei dir steht USB. Ist das auch falsch?
Oder ist das eine externe Platte?
Falls ja, dann kannst du sie aus dem externen Gehäuse bauen und intern versuchen.
Wenn du Glück hast, ist bloß der USB/SATA Controller defekt..

Nur nochmal als Warnung, jeglicher Selbstversuch macht eine professionelle Datenrettung nachher womöglich teurer oder unmöglich.
 
Man kann interne HDDs auch in USB Gehäuse packen und die ST2000DM001 ist eine einfache Desktop Platte, also genau der Typ von HDD wie er üblicherweise in den Fertig-USB Platten verbaut ist. Die Frage wäre eher in welchem Gehäuse sie steckt, die 137GB erinnern mich an ein Problem welches ich selbst vor vielen Jahren hatte, dies hing mit einem alten Maxtor Gehäuse zusammen, welches über USB und FireWire verfügte und bei Anschluss über FireWire eine HPA gesetzt hat, so dass eben 137GB Größe übrig blieben. Eine HPA kann man am Besten unter Linux erkennen und entfernen.
 
Die Festplatte scheint größere Probleme zu haben: wenn eine Grenada (ST2000DM) Festplatte nur noch eine Kapazität von 3,86GB anzeigt, dann kann die Service Area auf den Datenplatten nicht mehr gelesen werden, es liegen Firmware-Schäden vor oder die Köpfe sind hin. Somit initialisiert die Festplatte nicht mehr und ein Zugriff auf die Daten ist nicht möglich. Wenn wichtige Daten gespeichert sind dann in professionelle Hände geben, wenn nicht die Festplatte entsorgen.
 
Bei CrystalDiskInfo wird sie ja mit 137GB angezeigt, daher sage ich ja, dass dies ein Fall für den Datenrettungsprofi ist.
 
Die 137 GB als Zahl könnten darauf hindeuten das die Platte im Adresslimit des USB-Adapter hängt, ist das zufällig ein gemischter Sata-IDE-Adapter? Ich würde mit dem jedenfalls nicht versuchen eine Platte wieder zu Recovern aber wie es scheint hast du dies wohl schon versucht. Im übrigen ist das aber normal das keine Smartdaten der Platte über USB gelesen werden können.
 
Wie gesagt hatte ich genau diese 137GB mal wegen einer HPA die ein Maxtor Gehäuse mit USB und Firewire Anschluss hatte, nachdem man sie über Firewire angeschlossen hat. Dies ein Bug in der FW des Controllers im Gehäuses und nach dem Entfernen der HPA konnte wieder auf alle Daten zugegriffen werden. Aber der TE meldet sich ja hier seit Sonntag nicht mehr und gibt keine Informationen zum Gehäuse preis. Wenn es ein uraltes Gehäuse ist, dann sollte man nochmal in diese Richtung schauen.
 
Zurück
Oben