MountWalker
Fleet Admiral
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K6-III war der Workstation-Prozessor schlechthin - ein Cache-Monster, das weniger in den Privat-PC gehörte, aber auch der Grund war, warum der erste Echtzeit-Level in OpenRT auf einem Rechner mit 16 K6-III-Prozessoren berechnet wurde. Und auch der K6-2 bot eine Menge Leistung auch in Spielen für seinen Preis, die Intel so nicht lieferte - was vielleicht daran lag, dass Intel für die selbe Leistung einen höheren Preis verlangen konnte, weil die Leute eben "im Geiste schlicht" waren (sind). Klar kann man darüber lamentieren, wie wenige Spiele 3D Now! damals unterstützten, aber wenn man dabei nicht jedes Spiel gleichwertig stellt, sondern nach den Verkaufszahlen geht, stellt man fest, dass die Unterstützung gar nicht so wahnsinnig schlecht war.Einhörnchen schrieb:Naja, bis zum AMD K7 hatte Intel ja auch praktisch keine echte Konkurrenz.
Athlon und Duron bedienten den Massenmarkt besser, weil sie weniger Cache hatten, als der K6-III - was bei Heim-PC-Anwendungen, die damals kaum von großen Caches profitierten, durch die Stromersparnis pro Takt vorteilhaft war.
Und woher weißt du jetzt ganz genau, dass es die "Billig-CPU" gewesen sei?Einhörnchen schrieb:... Unvergesslich die ständigen Abstürze bei einem Kumpel mit Cyrix CPU, der dann aber steuf und fest behauptete, es wäre die 400 DM Grafikkarte und nicht die Billig-CPU...
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