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Früher war das einer der Namen im Lüfterbereich, heutzutage kennt man sie eher weniger. Jedenfalls soll EBM-Papst nun an ein US-Unternehmen verkauft werden.
Die haben immer noch einen guten Namen im Lüfterbereich, sind aber halt nicht mehr im Endkundengeschäft aktiv.
Habe selber noch ein paar Lüfter aus der Zeit rumliegen, als es nur Papst (ohne EBM) war.
Madison Air sei fast nicht in Europa und Asien vertreten, sagte Geißdörfer. "Hier ist ebm-papst gut aufgestellt. Deshalb ergänzen wir uns gegenseitig gut.
Warum dann nicht umgekehrt? Oder ist der US-amerikanische Markt es Wert, die Eigenständigkeit aufzugeben?
Am Ende heißt es dann eh nur: Profit durch Abbau von Arbeitsplätzen insbesondere in Verwaltung und Entwicklung, weil was vorher zwei Personen gemacht hat, kann nun eine Person machen
Um das zu beantworten muss man sich den Kontext anschauen, in dem dieser Deal stattfindet.
ebm-papst macht einen Großteil seines Umsatzes im Ausland, nicht in Deutschland. Ihr Konzept ist dabei möglichst viel lokal zu leisten (anstatt zentral aus z.B. Deutschland heraus). Das hat Geißdörfer so vorangetrieben und er ist auch kein Befürworter von europäischer und insbesondere deutscher Industriepolitik.
Ob dabei wirklich Eigenständigkeit aufgegeben wird, kann ich nicht sagen. Geißdörfer ist außerdem als CEO doch nur dort angestellt und gehört nicht zu den Besitzern, wenn ich das richtig sehe. Die Besitzer werden nochmal eine ganz eigene Sicht auf die Sache haben.
Vielleicht ist der Begriff "Verkauf" auch irreführend. Bei der Größenordnung und dem Konstrukt könnte man auch von Fusion sprechen. Am Ende profitieren beide davon.