Empfehlungen für Girokonto

SSD Turbo schrieb:
Und zusätzlich baut Payback natürlich noch ein schönes Profil über dein Kaufverhalten auf.

Das Argument mag zwar korrekt sein, der Umfang ist aber begrenzt. Amex weiß weit mehr als Payback über dich. ;)

krong schrieb:
War bei mir genau so. Ich hatte irgendwann die Schnauze voll von den "optimierten" Tarifen der Sparkasse, sodass ich schweren Herzens nach 20 Jahren mein Girokonto gekündigt habe. Hier in Bremen zahlt man im Jahr über 100€ für Girokonto und Kreditkarte. Das ist einfach nur frech...

Was genau ist daran frech?
Ein Filialnetz mit einer Horde an Personal sowie dem dichtesten Geldautomatennetz Deutschlands zu betreiben und dafür eine Grundgebühr zu verlangen?
Wie unverschämt, böse Sparkassen sollten sich schämen.

Mal im ernst, wer Service anbietet der darf dafür auch Geld verlangen, daran gibt es nichts verwerfliches. Wen die Grundgebühr stört, der kann diverse Onlinebanken nutzen oder zur Cashgroup ausweichen.
 
parats schrieb:
...
Ein Filialnetz mit einer Horde an Personal sowie dem dichtesten Geldautomatennetz Deutschlands zu betreiben und dafür eine Grundgebühr zu verlangen?...
Unter diesem Aspekt habe ich auch sogar Verständnis dafür, wenn die Banken, die Geldautomaten haben (und die Sparkassen haben halt nun mal die meisten), auch teils happige Gebühren verlangen für Abhebungen von Fremdbanken (falls sie es nicht sogar ganz verbieten, so wie ein paar Sparkassen das tun).
Also, wenn ich einen Geldautomaten hätte, dessen Betrieb und Wartung ja sicherlich einiges kostet plus irgendwelche Miet-/Kaufgebühren für den Standort, dann würde ich auch alle anderen, die daran partizipieren wollen, zur Kasse bitten.

Aber wie gesagt, ich finde, ein dichtes Geldautomatennetz ist heutzutage auch beiweitem nicht mehr so wichtig, wie früher. Man kann ja so gut wie in jedem Supermarkt (Aldi, Lidl, Penny, Netto, Rewe, Edeka) bis zu 200,- € mitnehmen bei einem Einkaufswert von 10,- € (das kriegt man ja mit etwas gutem Willen eigentlich auch leicht zusammen). Und außerdem "braucht" man ja eigentlich sowieso kein Bargeld mehr, speziell wir Deutschen benutzen es aber halt nach wie vor recht gerne (ich auch, um mich z.B. bei manchen Sachen nicht so "gläsern" zu machen).
 
Es gibt nicht das perfekte Konto. Je nach individuellen Bedürfnissen bieten sich verschiedene Banken an.

Die Banken erinnern ein wenig an andere Zweige: Als es ihnen gut ging haben sie nichts vom Profit abgegeben. Jetzt, wo es manchen Banken nicht mehr ganz so gut geht, wollen sie die Allgemeinheit in Haft nehmen.


Meine Familie ist bei der Comdirect als normales Konto und Kreditkarten; dazu eine kostenlose Mastercard der Santander für das non-EU/EURO-Ausland. Als Backup habe ich ein kostenloses Konto bei der ING. Damit habe ich dann auch die teilweise drei benötigten Kreditkarten für Hotels/Mietwagen zusammen.
 
Guter Schritt, weg von der SchrottKasse zu gehen. Selten solche ekelhaften Abzieher gesehen.

Ich bin seit einigen Jahren bei der Commerzbank und hatte nie Probleme gehabt (eigentlich wollte ich nur die 240€ Prämie abgrasen. Konto ist permanent kostenlos bei Belegloswr Führung und ohne Mindestgeldeingang ), habe aber noch ein Zweitkonto bei ING. Bei ING ist es bezüglich Support etwas dünner, aber auch ok.
 
SSD Turbo schrieb:
@BuzzAMK du zahlst also lieber über deine Steuer 18,2Mrd. an die Commerzbank als 3,5€ an die Sparkasse. Okay muss ja jeder für sich entscheiden nach welchen Kriterien er wen als ekelhaften Abzieher und wen als Wohltäter abstempelt.
https://boerse.ard.de/aktien/commerzbank-ein-milliardengrab-fuer-steuerzahler100.html
Ja? Weil ich die steuern so oder so zahlen muss. Dann lieber der Commerzbank als irgendwelchen Flüchtlingen/Hartz4ler/Bafögstudenten. Denn dadurch habe ich wenigstens eine Gegenleistung.
 
Und darf man fragen warum du mit deinen Steuergeldern lieber überbezahlte Manager die Folien durch die gegend schieben bezahlst als einen Studenten der vollzeit studiert und sich das anders nicht leisten kann? Sollen deiner Meinung nach nur Leute reicher Eltern studieren dürfen und alle andere sollen möglichst eine Ausbildung machen. Der gemeine Bafög Student zahlt nach seinem Studium vielleicht ja so viel Steuern ein, dass sich die Investiotion gelohnt hat. Aber gut hier geht es ja eigentlich um Girokonten, kann die Argumentation einfach nur nicht ganz nachvollziehen.
 
Du darfst eines nicht vergessen: Es gibt zum einen Studenten, die Bafög benötigen, und zum anderen die Bafögstudenten. Ich kenne selber einen, der Bafög beantragt hat und sich 2x 3 Semester Studiengangswechsel) in Osteuropa ein chilliges leben gemacht hat - und letztendlich doch Ausbildung gemacht hat nachdem der Baföghahn zu war.
Ebenso kenne ich auch jemanden der eigentlich kein Bafög benötigt hätte aber es warum auch immer erhalten hat und sich dadurch eine dicke Karre (natürlich auf Namen seiner Freundin, da Limit) gekauft hat.
 
Zurück
Oben