Sammelthread Fahrradkauf, Beratung, Zubehör usw.

xexex schrieb:
Letztendlich aber vor allem Gewöhnungssache,
Hm, ich hätte ja schon Lust auf ein Citybike. Aber Radlerhose, ich weiß ja nicht.

Du meintest, die vormontierten Sattel taugen kaum was, gibt es da einen Pool an Herstellern die man empfehlen kann?
 
Du machst Dir Da zu viele Gedanken. Ich verwende ausschließlich die vormontierten Sättel meiner Räder, also solche schmalen Sitzbrötchen. Natürlich ist das zu Beginn der Saison ungewohnt und man spürt seinen Hintern nach der ersten Ausfahrt. Aber man gewöhnt sich schnell daran.

Allgemeine Empfehlungen kann es aber nicht geben, das ist sehr individuell. Der Eine schwört auf einen Rennsattel, der andere will einen mit Gel gepolsterten und der dritte sitzt sich seinen Brooks-Ledersattel passend.

Also leg los, so langsam klingt es, als suchtest Du nur einen Grund nicht fahrradzufahren ;).
 
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Incanus schrieb:
Also leg los, so langsam klingt es, als suchtest Du nur einen Grund nicht fahrradzufahren ;).
Nein, überhaupt nicht. Bitte nicht falsch verstehen, ich will nur nicht mehr solche schlechten Erfahrungen machen wie damals, als ich schon nach einer Stunde nicht mehr konnte. Ok, das Fahrrad war geliehen, hieß glaube ich OFO, aber dennoch. Ok, ich möchte als ein Citybike oder Trekkingrad. Sollte ich das eher online kaufen oder vor Ort, vielleicht sogar probefahren? Mit welchen Anschaffungskosten sollte ich da rechnen? Also, gibt es da welche für unter 500 Euro, oder muss ich da eher mit (fast) vierstellig rechnen?
 
Nicht 'fast', unter vierstellig würde ich neu nicht anfangen, solange man nicht ein super Schnäppchen machen kann. Das Teil soll ja auch eine Weile halten.

Wenn es nicht zu indiskret ist zu fragen, Du hast 20kg Körpergewicht abgenommen, wieviele Kilos sind denn noch übrig? Ist ja ein Unterschied, was das Rad angeht, ob es jetzt 70Kg oder 130kg sind ;).
Sandro_Suchti schrieb:
ich will nur nicht mehr solche schlechten Erfahrungen machen wie damals, als ich schon nach einer Stunde nicht mehr konnte.
Das lag sicher vor allem daran, dass Du es nicht gewohnt warst. Wenn Du jetzt anfängst zu joggen wird Dir anfangs danach auch alles weh tun.
 
Probefahren auf jeden Fall.

Ich würde gebraucht Kaufen. Ein Fahrrad hat ausser die Optik über die Zeit kaum einbußen. Von Verschleißteilen mal abgesehen. Die Räder müßen gut drehen, Tretlager nicht wackeln, Schaltung muß sauber schalten. Frag mal im Bekanntenkreis rum, irgendwo ist ein Fahrradtyp über Bande in deinem Bekanntenumkreis, mit 5 Rädern in der Garage.

Aber mach dir nicht zu viel Gedanken, fahr einfach. Kauf dir ggf. in einem Monat einen anderen Sattel wenn du es echt nicht aushälst.
 
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Incanus schrieb:
Wenn es nicht zu indiskret ist zu fragen, Du hast 20kg Körpergewicht abgenommen, wieviele Kilos sind denn noch übrig? Ist ja ein Unterschied, was das Rad angeht, ob es jetzt 70Kg oder 130kg sind ;).
Alles gut. Aktuelle wiege ich 85kg auf 180cm, das sollte also kein Problem (mehr) sein denke ich, zumal ich noch auf 75kg runter gehen werde.

Incanus schrieb:
Das lag sicher vor allem daran, dass Du es nicht gewohnt warst.
Ja, das ist ein Argument.

Incanus schrieb:
Nicht 'fast', unter vierstellig würde ich neu nicht anfangen, solange man nicht ein super Schnäppchen machen kann.
LochinSocke schrieb:
Ich würde gebraucht Kaufen.
Darauf wird es wohl hinaus laufen, danke euch.
 
LochinSocke schrieb:
Ich würde gebraucht Kaufen.
Jain! Deine Ausführungen mögen zwar zustimmen, aber nur dann wenn man jemanden dabei hat der den Wartungszustand eines Rades halbwegs einschätzen kann. Wenn du Stoßdämpfer, Felgen, Antrieb und Bremsen nach dem Kauf austauschen musst, weil das Rad sich in einem miserablen Zustand befindet, kannst du dir auch gleich ein neues kaufen.

Ein Rad verschleißt nun mal. Kette, Schaltung, Bremsen, Naben, Pedale, Griffe, Sattel nur um einige Komponenten zu nennen. Einen Haufen Schrott zu kaufen, kann einem schnell wieder die Lust aufs Radfahren verderben.
 
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Sandro_Suchti schrieb:
Ok, ich möchte als ein Citybike oder Trekkingrad. Sollte ich das eher online kaufen oder vor Ort, vielleicht sogar probefahren? Mit welchen Anschaffungskosten sollte ich da rechnen? Also, gibt es da welche für unter 500 Euro, oder muss ich da eher mit (fast) vierstellig rechnen?
Ich würde definitiv vor Ort kaufen. Dein Händler vor Ort kann dich anständig beraten, dich probefahren lassen und auch nach dem Kauf als Reparaturansprechpartner dienen. Die Händler nehmen die eigenen Kunden bei der Reparatur meist bevorzugt oder günstiger ;)
500€ halte ich für zu niedrig, da gibts nur (gute) gebrauchte und Baumarkträder. So nut 800-1000€ würde ich bei nem neuen halbwegs anständigen Trekkingbike planen.
 
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Wobei man aber natürlich schon mehrere Händler abklappern sollte, der eine ist ZEG-Partner und hat nur dessen Räder im Programm, der andere ist unabhängig und verkauft ganz andere Marken.
Am Ende bauen sie natürlich alle nur aus den bekannten Komponenten Baukasten-artig etwas zusammen. Aber wo Du bei dem einen für 1.000€ mit Alivio und Felgenbremse abgespeist wirst, bekommst Du beim anderen schon was mit kompletter Deore-Gruppe.
 
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Sattelkauf ist ein Stück weit auch einfach Versuch und Irrtum.
Der Sattel auf dem gebrauchten MTB passt mir wunderbar um da am Tag 6-8h drauf zu sitzen wenn man mal eine längere Tour fährt.
Auf dem Rennrad hab ich 3 oder 4 Sättel probiert bis einer dabei war der für gut befunden wurde.

Die meisten Radläden sind da aber auch unkompliziert. Sitzknochenbreite Messen, anhand Sitzposition und Anforderung kommen dann ein paar Modelle in Frage, da suchst dir einen aus und schaust dann mal wie das so klappt. Mit dem Rennrad stand ich alle 2 Wochen da, Sattel tauschen. Der vorherige wurde in aller Regel zum gleichen Preis zurück genommen wenn er denn intakt war.
 
Bei mir passen die vormontierten Sättel, wobei man den *rsch trotzdem irgendwann merkt, ist aber besser geworden. Während der Fahrt kann man kurz auf den Pedalen stehen oder sitzend ein Stück nach vorne/hinten rutschen.

Banger schrieb:
Also seit 2 Tagen dreht sich teilweise das Haltegestell vom Kettenkasten mit, sodass dieses an der Unterseite der Kette schleift, sobald sie vorne aufs große Ritzel kommt. Jemand eine Idee, woran es liegen könnte? Das ist irgenwie am Tretlagerbereich gesteckt, nichts geschraubt. Habe das erstmal mit Kabelbindern festgebunden, sieht aber ziemlich scheiße aus.

Der Kettenkasten ist nicht montiert, weil der Plastikring an der Kurbel im Weg ist, welcher wieder verhindern soll, dass man die Kette runterwerfen kann.

Jemand eine Idee?

Incanus schrieb:
Wobei man aber natürlich schon mehrere Händler abklappern sollte, der eine ist ZEG-Partner und hat nur dessen Räder im Programm, der andere ist unabhängig und verkauft ganz andere Marken.

Der Laden Flizz Eurobike ist doch auch ZEG, die hatten immer für 800€ (und seit Corona immer teuer) KTM-Fahrräder, wo immer niedrigrangige Teile untergemischt waren, während man bei B.O.C. für den Preis immerhin durchgängig Alivio mit einem Blende-Deore-Schaltwerk bekam.
Ergänzung ()

Jetzt sind die Räder für 1049€ drin, wahrscheinlich auch neuere Revisionen.
 
Banger schrieb:
Jemand eine Idee?

Es gibt Varianten, die sind zwischen Rahmen und Tretlager geklemmt. Wenn sich deine Tretlagerschale, aus welchen Gründen auch immer löst, kann sich das drehen.
 
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Und wie kriege ich das fest? Aktuell mit Kabelbinder sieht das einfach sch.... aus, also das Haltegestell ist festgebunden.

Ich mache mal ein Foto bei nächste Gelegenheit.
 
Kabelbinder mit passender Farbe, Heißkleber, Blumendraht ?

Je professioneller das aussehen soll, desto professionellere Werkzeugmaschinen brauchst Du dafür. Oder Feilen, künstlerisches Talent, und Wochen Zeit ;)
 
Sandro_Suchti schrieb:
denn spätestens nach 2h hatte ich solche Schmerzen wegen dem Sattel, dass ich nicht mehr fahren konnte
Für Touren über 1½ h solltest du eine Radlerhose mit Polster ohne Unterhose verwenden (eigene Erfahrung mit Jeans am Rad: bis 33 km i.O., ab 37 km wirds unangenehm und ab 44 km übel). Sattel: je länger die Tour umso härter muß der Sattel sein (fahre selbst am Wochenende RR-Runden mit 7 bis 7h30 Dauer). Für die Auswahl des Sattels: beim Freundlichen eine Sitzknochenmeung machen und entsprechend breiten Sattel testen.

Ich fahre am Rennrad den Prologo Dimension 143 T, relativ flach und kurz, auf dem kann man eher wenig herumrutschen.
https://www.bike24.at/p1325723.html?sku=1132345
 
Ich benötige eine Klingel für die rechte Seite, hat da zufällig jemand eine Empfehlung?

Die von "knog" kommen nicht in Frage, da die Schlaghebel (soweit ich gesehen habe) alle nach hinten weggehen und nicht verstellbar sind.
Bei mir habe ich so eine, allerdings auf der linken Seite, montiert: https://www.bike-discount.de/de/radon-mini-alu-klingel

Problem ist das E-Bike Display, welches ich gerne hiermit vor den Lenker verlegen würde, meine Frau aber dagegen ist. Rechts ist dann noch der Schaltdrehgriff.

Ich bin gerade etwas überfragt :rolleyes:
 
Midnight Sun schrieb:
Ich benötige eine Klingel für die rechte Seite, hat da zufällig jemand eine Empfehlung?
1694466419460.png

https://www.amazon.de/Knog-Oi-Classic-Fahrradklingel-schwarz/dp/B01KLKOLSA
Ergänzung ()

Midnight Sun schrieb:
Die von "knog" kommen nicht in Frage, da die Schlaghebel (soweit ich gesehen habe) alle nach hinten weggehen und nicht verstellbar sind.
Wo siehst du da jetzt ein Problem?
 
xexex schrieb:
Die Knog "Classic" kann ich explizit nicht empfehlen. Ich habe eine Knog, die super ist und eine fast identisch aussehende, die "Classic limited edition" heisst und viel leiser ist als die andere. Ansonsten ist die natürlich gut.

Die beste Klingel, wenn Platz am Lenker ist finde ich die "Cateye PB-200 Comet Bell". Die kann man auch rechts montieren (haben wir auch an einem Rad), weil man den Klangkörper, an dem auch der Klöppel fest ist frei drehen kann. Das ist die lauteste Klingel, die ich aktuell kenne und das ist im heutigen Straßenverkehr, wo auch gerne mal bekopfhörerte Radler und Läufer unterwegs sind nicht unwichtig.

Beide Klingeln haben das "Problem", dass die Klöppel Plastikteile sind, die an filigranen Federn eingeklemmt sind und diese Kombination bei Gewaltanwendung leicht kaputt geht. Das kann man aber mit etwas Sorgfalt vermeiden und im Falle des Falles sind nur ein paar Euro kaputt (Comet Bell kostet aktuell 5€ bei bike-discount).
 
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schmadde schrieb:
Die Knog "Classic" kann ich explizit nicht empfehlen.
Nutze ich seit vielen Jahren und würde nie was anderes haben wollen, sie passt perfekt und unauffällig in jede Optik rein, und laut genug war sie bisher immer, selbst wenn neben mir auf der Brücke ein Zug vorbei fuhr. Das schönste daran ist sie lässt sich beliebig auf dem Lenker drehen und somit kann man den "Auslöseknopf" genau dort platzieren wo man am besten dran kommt.

Bei fast allen anderen Glocken, ist der Drehwinkel stark begrenzt und man hat schnell das Glockenteil zu sich selbst gedreht, möchte man bequem an den Knopf dran kommen. Die Knog Qi geht praktisch immer, egal ob links, rechts oder wie auch immer.
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