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Verstehe ich nicht. Was hat das miteinander zu tun, was die Bremskraft angeht? Eine Bremsscheibe hat einfach eine viel höhere Wirkung.
xexex schrieb:
Für ein Stadtrad reichen 160er Scheiben völlig aus, aber logischerweise ist die Hebelwirkung eines 28er Reifens mit 50er Breite mit so einer Scheibe viel zu hoch, um die Bremse auf trockener Straße zum Blockieren zu bringen.
Oben drauf läuft meine Bremse mit normalen Schläuchen und ist mit Mineralöl befüll, diese Bremssysteme haben schon technisch bedingt eine eher weiche Bremskurve.
Du verstehst schon was eine Hebelwirkung ist oder? Jetzt überlege mal! Bei Felgenbremsen wird praktisch dort gebremst, wo auch die Kraft zwischen Reifen und dem Asphalt anliegt. Bei einer Bremsscheibe, mag die noch so kräftig zupacken, gibt es einen riesigen Hebel zwischen Reifen/Asphalt und Bremsscheibe/Bremsbacken. Je höher das Verhältnis zwischen Reifendurchmesser und Bremsscheibendurchmesser ist, desto höher müsste die Kraft sein mit der eine Bremse zupackt.
Ein letzter wichtiger Punkt den ich noch gar nicht erwähnt habe sind letztlich die Bremsbeläge an sich. Gesinterte Metallbeläge packen viel stärker zu, nutzen sich aber meist (und die Bremsscheibe) relativ schnell ab. Das ist bei Felgenbremsen aber letztlich auch nicht anders, hier hat man ebenfalls die Wahl zwischen verschiedenen Materialen.
Die Aussage von dir ist schlichtweg Kappes, Bremsscheiben sind nicht grundsätzlich stärker als Felgenbremsen, sogar ganz im Gegenteil. Der Vorteil von Bremsscheiben liegt in deren konstanten Leistung, weitgehenden Unabhängigkeit vom Wetter und leichteren Wartbarkeit, weil man nicht die ganzen Felgen tauschen muss.
Der Vorteil von Bremsscheiben liegt in deren konstanten Leistung, weitgehenden Unabhängigkeit vom Wetter und leichteren Wartbarkeit, weil man nicht die ganzen Felgen tauschen muss.
Felgernbremsen mit 3-Komponenten-Beläge. ❤️ Ich habe quasi schon seit Ewigkeiten solche 3-Komponenten-Dinger von Contec drauf und die halten gefühlt ewig, ebenso sie Felgen, die kaum verbraucht werden. Und weniger Sauerei als mit den werksmäßigen metallischen Dingern.
Hier was über Fahrradlampen mit Ladelösungen und Pufferakku, speziell SON Ladelux, den Fritz bei seiner Selbstschändung beim Atlas Mountain Race verwendet hat. Das Ding hat "surreale" Eigenschaften, u.A. "scheinbar" mehr Lichtausbeute als mit Nabendynamo möglich und flackerfrei bei geringen Tempo.
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PKW-Heckträger für die AHK, der zwei E-Bikes aufnehmen kann, gesucht.
Ich habe vor zwei Wochen ein E-Bike bekommen und stehe jetzt vor dem Problem, das ich einen Heckträger benötige.
Bei den Tests, die ich gefunden habe, waren hauptsächlich Thule und Übler immer vorne mit dabei. Da ich aber nicht die geringste Ahnung von der Materie habe, kann ich ein wenig Hilfe gebrauchen.
Welche Hersteller / Modelle würdet ihr empfehlen?
Beim vorhandenen Rad handelt es sich um ein Hercules Pasero Pro I-12. welches ca. 20 kg ohne Akku wiegt.
Das Fahrzeug ist ein aktueller Toyota RAV4 (XA5) mit fester Kupplungskugel und einer Stützlast von 70 kg.
Ach ja, Akku beim Transport besser drin lassen, oder raus? (wegen Nässe / Schmutz)
Mit beiden Marken habe ich gute Erfahrungen gemacht. selbe habe ich einen Thule Velo Compact 926 für drei Fahrräder. Damit fahren wir in den Urlaub, ein Pedelec vom Schwiegervater und zwei 'normale' Räder.
Er hat einen älteren Uebler für zwei Räder, Modell weiß ich nicht, das funktioniert nach all den Jahren und Lagerung im Garten auch noch einwandfrei.
Um Gewicht zu sparen nehme ich die Akkus der Pedelecs immer heraus. Und auch alles andere, was nicht angeschraubt ist, montiere ich ab. Ich bin immer erschrocken, wenn ich auf der Autobahn so manches Fahrrad mit montiertem Körbchen an Lenker oder Gepäckträger sehe.
Mir ist mal bei voller Fahrt die Felgenflanke vom Vorderrad gerissen.
Die Felgenbremse hat über die Zeit das Material immer weiter ermüdet bis es zum Felgenschaden kam.
Das war definitv kein schönes Erlebnis und gefährlich, Gott sei Dank ist es auf gerader, flacher Strecke passiert und ich war gemütlich unterwegs.
Das Metall hat sich regelrecht von der Felge abgeschält und war messerscharf.
Ich hatte Glück, das mein Unterschenkel nicht verletzt wurde.
Vorderradfelge, Mantel und Schlauch innerhalb einer Sekunde komplett zerstört.
Scheibenbremsen sind deutlich sicherer, als Felgenbremsen.
Wenn da diese metallischen Bremsklötze dran? Vorschlag: Mache da diese 3-Komponenten-Bremsklötze drauf. Meine Erfahrung ist auch, dass diese metallischen Dinger höheren Verschleiß verursachen und 3-Komponenten-Teile fast keinen und es gibt bei Nässe auch weniger Sauerei. Ich habe welche von Contec. Das Modell finde ich nicht mehr, wahrscheinlich EOL, dafür das hier: https://www.contec-parts.com/produk...-contec-bremsschuh-v-stop-3d/?number=03079639
Und sowieso neues Laufrad (vielleicht hat jemand Empfehlungen) oder neu einspeichen lassen, je nachdem, was billiger ist.
Bei meinem Zweitfahrrad beobachte ich auch das Hinterrad, denn das war schon beim Gebrauchtkauf des Fahrrads relativ stark abgenutzt und dann krumm und schief verbaut und auch die metallischen Bremsklötze.
Mangelnde/Mangelhafte Wartung ist bei beiden Bremssystemen lebensgefährlich. Deine Erfahrung ist natürlich die Extremsituation, zum Glück scheint alles noch halbwegs glimpflich abgelaufen zu sein, aber ich möchte nicht wissen wie viele Radfahrer seit Jahren das Öl in ihrem Bremssystem nicht gewechselt haben oder die Stärke der Bremsbeläge nicht kontrollieren.
Sicher, was dir passiert ist, kann dir bei Bremsscheiben nicht passieren. Eine zersprungene Bremsscheibe oder festgeschweißte Bremsbeläge würden aber zu einer Blockade des Rads führen, was auch nicht viel besser ist. Es wird seit Jahren über die ach so gefährlichen Elektroscooter diskutiert, bei den Fahrrädern hingegen weggeschaut, dabei sind gefühlt >50% der Räder völliger Schrott und dürften gar nicht bewegt werden.
Hier scheiden sich die Geister. Bei den E-Bikes bei uns im Haushalt geht der Akku nicht raus. Dafür muss erst der Motor raus. Darum ist hier die Entscheidung einfach. Wäre dem nicht so, dann würde ich die Akkus nur dann rausnehmen, wenn es vom Gewicht her sein muss.
Bei den Trägern schließe ich mich @Incanus weitestgehend an. Ich selbst habe einen Uebler für 2 Räder und hab da auch schon 2 E-Mtbs nach Italien gefahren. Mein Schwiegervater nutzt den gleichen Träger und ist zufrieden. Mein Bruder hat einen neueren Thule und der ist zusammengeklappt deutlich sperriger, aber technisch finde ich den sogar besser gelöst als meinen Uebler.
Worauf Du achten musst ist die Befestigung am Rahmen. Bei Carbon sind diese "Zangen" nicht zu empfehlen. Carbon ist recht "weich" und mit diesen Krallen kann es schon passieren, dass es da abdrücke gibt. Ich transportiere mein Carbonrad bei kurzen Strecken mit einem Schutz dazwischen und bei längeren Strecken auf dem Dach.
Der beste Tipp wird wohl sein mal zum Fachhandel zu fahren und sich die Träger live anzuschauen und anzufassen. Die sind ja jetzt nicht ganz billig. Von einfach so bestellen würde ich abraten.
Viel falsch machen kannst Du mit Übler und Thule nicht. Musst halt mal ausprobieren was Dir besser liegt.
Ich mag nachwievor Felgenbremsen mit 3-Komponenten-Beläge. Für mich einfach zu warten und Bremszüge musste ich in 10 Jahren noch nie wechseln.
Bei dem Raleigh hat es mich abgeschreckt, ging nicht schleiffrei einzustellen, ggf Scheibe verbogen oder nicht mittig zwischen den Kolben. Ging damals zurück nach Wochen. Auch ständig Kettensprünge trotz korrekte Einstellung und die oberen Gänge klapperten.
Neue Chance für Scheibe gäbe es bei einem nachwievor auf unbestimmte Zeit verschobenen Neukauf. Wäre aktuell das Stevens Lite 6X (2025) für 1250 oder Radonneur (2025) für 1500 Goldtaler. Beide mit Cues-6000-Schaltung, ersteres mit Tektro-Bremse, zweiteres mit Shimano. Oder Custom bei Campus, ist aber 1600-1800€ mit der Möglichkeit, weiter Felgenbremsen zu nutzen. Bei Campus finde ich den Rahmen besser, weil keine innenverlegten Züge, da außen durchgehend mit Hülle. Einfachere Wartbarkeit vor besseres Aussehen.
Das ist aber bei weitem nicht kritisch, Öl ist hydrophob. Kritisch sind Bremssysteme mit DOT Bremsflüssigkeit (wie in Pkw`s), das ist hydrophil und muß regelmäßig geprüft und ggf. ersetzt werden (etwa SRAM, Avid, Formula, Hayes, Hope)
Aber nicht endlos verwendbar und es sammelt sich über die Zeit Luft im System. Fakt ist, Shimano und Co. schreiben einen Ölwechsel alle zwei Jahre vor, Bremsen mit DOT sollten jährlich einen Ölwechsel bekommen, die Realität sieht völlig anders aus.
Mit deiner Aussage gehe ich zwar grundsätzlich mit, Fahrräder werden aber zumindest in den Großstädten oft völlig vernachlässigt. Da ist dann das System nicht wirklich entscheidend, ohne jegliche Wartung einfach auf Verschleiß zu fahren, kann schnell zu bösen Folgen führen.
Zugegeben, ein neuer Radsatz für ein Fahrrad mit Felgenbremsen, ist oft teurer als ein neues Schrottrad, vor allem wenn da eine Nabenschaltung verbaut ist. Beim Bremssystem sollte man sich aber die Frage stellen, was einem das eigene Leben wert ist. Leider kommt es bei einigen scheinbar nicht so an, aber jeder Meter an Bremsweg kann den Unterschied ausmachen, ob man unter einem LKW landet oder nicht.
Bei DOT hast du halt das Problem, du siehst und spürst nichts davon wenn das Zeug nichts mehr taugt, bis du dann mal "richtig" bremsen musst. Irgendwann fährst du dann einen Berg runter und hast gar keine Bremse.
Persönlich würde ich nie ein Bremssystem mit DOT am Rad haben wollen, aber wenn du die Bremsen regelmäßig wartest macht es keinen Unterschied. Vorteil ist halt, mit neuer Flüssigkeit, kann das Zeug höhere Temperaturen aushalten. Im Stadtbetrieb sollte das aber eigentlich irrelevant sein.
Also Ich kann von keinem völligen Bremsversagen bei Ölbasierten Scheibenbremsen berichten, auch bei Abfahrten mit über 30 Minuten Dauerbremsung nicht, das gehört ins Reich der Märchen.
Man sollte dabei halt nicht auf die Bremsscheiben greifen, die sind dann doch recht heiß.