Sammelthread Fahrradkauf, Beratung, Zubehör usw.

Das werden ja auch eher Fahrräder für den innerstädtischen Kurzstreckenverkehr sein, die sollen gar nicht toll sein.
 
Incanus schrieb:
die sollen gar nicht toll sein.
Mir blutet da trotzdem immer das Herz, wenn ich bedenke es geht nur um 1-2 Tropfen Öl und einmal im Quartal Luft prüfen. Da denke ich mir immer so meinen Teil, wie die Menschen sonst mit ihren Dingen umgehen.
 
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Da hast Du schon recht, aber lieber ein schlecht gepflegtes Rad, das man noch besitzt, als ein sauberes, das geklaut wurde ;).
Aber die Menschen setzen halt insgesamt unterschiedliche Prioritäten. Manch einer hat eine pico bello saubere Wohnung und das Auto sieht aus, wie ein Kackfass oder umgekehrt :).
 
Ich trau mich mal hier, weil in MTB Foren verlieren sich die Antworten sofort im Off-Topic:
Fährt hier jemand EMTB mit ABS? Falls ja, welches System und würdet ihr das wieder kaufen?
Wie ists in der Werkstatt bei Reparaturen bzw. bei Eigenreparatur?
Bremsbeläge wechseln noch selbst möglich?
Scheibenwechsel selbst möglich?
 
@h00bi bin selber nur mal Bosch ABS testweise gefahren auf der letzten IAA in Frankfurt. Konnte es aber nicht so richtig triggern, ein zweimal hat es gegriffen das bike an sich ist schnell gestoppt bevor es blockiert. Welches System hast Du?
 
3!93D schrieb:
Welches System hast Du?
aktuell keins, ich fahre ein 2022er Focus SAM².
Ich würde das mal gerne testen, da ich im letzten Sommer einen schweren Sturz wegen blockierendem Vorderrad hatte.
Bisher gefunden:
CUBE STEREO HYBRID ONE44 HPC SLX EVO 800
BULLS SONIC AM 2 ABS
 
@h00bi oje Stürze sind echt gefährlich für die Gesundheit. Das ABS an sich funktioniert aber konnte nur quasi testbremsung durchführen, wie es sich in freier Wildbahn und im Gelände oder trails verhält kann ich nicht sagen.

Was aber zu empfehlen ist, sich grundsätzlich an die extremen bremssituationen ran tasten. Langsames Tempo Schotter Vorderrad Bremse bis zum blockieren des Vorderrads gezielt bremsen und sofort wieder loslassen etc.
 
h00bi schrieb:
da ich im letzten Sommer einen schweren Sturz wegen blockierendem Vorderrad hatte.
Beim besten Willen könnte ich das mit meinem Rad auf trockener Fahrbahn nie hinkriegen, da fehlt meiner Bremse schlichtweg die "Beißkraft". Bei rutschigem Untergrund natürlich eine andere Geschichte, hier müsste man aber schlichtweg die Gesamtsituation analysieren.

Wie schwer bist du, wie schnell fährst du, welche Beläge und Scheiben sind verbaut, wie groß ist der Scheibendurchmesser, wie breit der Reifen. Ein ABS System kann natürlich potentiell in solchen Gefahrensituationen helfen, aber ich würde mir davon jetzt keine Wunder versprechen. Bei Autos galt lange Zeit die Regel, der Bremsweg wird mit ABS sogar länger, einzig die einfache Steuerbarkeit in solchen Situationen rechtfertigte den Einsatz.

Ob sich das überhaupt ähnlich auf zwei Räder übertragen lässt, kann ich allerdings nicht sagen, zumal ich deine Situation und wie es zu dem Unfall kam nicht kenne. Da ich mein Rad nur in der Stadt nutze, habe ich ein Einzelkolbensystem mit 160er Scheibe vorne, damit ist die Gefahr einer Blockade eher gering.

Was ich mit Sicherheit sagen kann, bei den meisten eMTBs dürften die Bremssysteme für den Stadtbetrieb völlig überdimensioniert sein, sie sollen ja auch bei langen Abfahrten im Gelände noch richtig stoppen. Möglicherweise ist das was du suchst also kein teures ABS System, sondern schlichtweg eine zu deiner Fahrweise passende Bremse. Ich meine du fährst ein Trailbike, ich hoffe wir reden da von Trails und nicht vom Straßenbetrieb, denn dafür wären 230er Scheiben mit Vierkolbenbremsen völlig überdimensioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht ums Trailfahren und da hast du in vielen Fällen keine verlässliche Info wie rutschig es ist und teilweise wenig Zeit um es einzuschätzen.
Ich fahre die orginale SRAM Guide T 2-Kolben mit 200er Scheiben und 2mm Stärke, die ist sicher nicht überdimensioniert.

Beim letzten Sturz hat das VR auf einer Trailkuppe kurz blockiert. Da es hinter einer Kuppe nach links ging, rutschte das VR dann beim umlegen nach rechts weg. Vielleicht wars auch einfach falsch da zu bremsen und ich hätte eher versuchen sollen die Sektion mit dem Tempo zu durchfahren statt zu bremsen. Vielleicht hätte ich auch schlicht die Kuppe anders anfahren sollen, da ich die Sektion bereits kannte. Oder härter bremsen und die Bremse vor dem umlegen wieder lösen. Gäbe sicher viele Optionen.
Die Bremsspur des VR war keine 15cm lang, also das war ne < 0,1s Geschichte, das ist fast unmöglich wieder zu fangen, wenn das VR nicht von alleine wieder Grip findet. Und genau das macht ja ABS. Es löst die Bremse, sodass das Laufrad wieder Grip finden und weiterrollen kann.
 
xexex schrieb:
..., für viele scheint der Wirkungsgrad ein Fremdwort zu sein.
Je schwergängiger das Fahrrad, desto mehr Trainingseffekt.
Wenn man die dann auf ein nagelneues Hollandrad setzt, dann können die Tour de France mitfahren :D
 
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cartridge_case schrieb:
Das habe ich damals schon mit V-Brakes geschafft
Ist auch nicht wirklich ein Wunder oder? Vergleiche mal den Umfang einer Felge mit einer Bremsscheibe.

Für ein Stadtrad reichen 160er Scheiben völlig aus, aber logischerweise ist die Hebelwirkung eines 28er Reifens mit 50er Breite mit so einer Scheibe viel zu hoch, um die Bremse auf trockener Straße zum Blockieren zu bringen. Das sehe ich keineswegs als Mangel, weil ich nichts von einer Bremse habe, bei der ich ständig drauf achten muss sie feinfühlig zu dosieren.

Oben drauf läuft meine Bremse mit normalen Schläuchen und ist mit Mineralöl befüll, diese Bremssysteme haben schon technisch bedingt eine eher weiche Bremskurve. Bei einem Rennrad mit gummierten Trennscheiben brauchen wir nicht darüber reden, genauso wenig bei einem MTB mit dicken 230er Bremsscheiben und Doppelzylinderbremsen. Ich halte allerdings von einer korrekt dimensionierter Bremse wesentlich mehr, als von Zusatzsystemen die eine eigentlich falsch dimensionierte Bremse im Zaun halten sollen.
 
Hallo,

Habe Ja im November letzten Jahres endlich mein eMTB bekommen und suche jetzt vor der Saison ein Schloss:

Es geht nicht drum, das Rad über Nacht unbeaufsichtigt draußen stehen zu lassen. Es Soll bei Touren vor Cafés, Gaststätten, Läden angeschlossen sein und vllt mal in einem Hotel oder der Ferienanlage in einem dafür vorgesehenen Raum.

Ich will es also auch nicht immer mitgeführten, in der Regel fahre ich Touren von zu Hause aus und dann eine Runde ohne längere Pausen in denen ich ‚abwesend‘ bin.

Ich hatte das abus bordo 6500k gefunden, das erscheint mir nach einiger Recherche aber etwas überdimensioniert. Die kleinere Version wäre dann die 6000er

Das packmass ist da halt sehr interessant für den Rucksack - besser als ein Kettenschloss würde ich meinen…

Habt ihr Erfahrungen / Empfehlungen ?

LG YomDom
 
Faltschlösser sind praktisch zu verstauen, aber ich finde sie zum Anschließen eines Fahrrads ein wenig zu unflexibel. Da gefallen mir Ketten- oder Bügelschlösser besser. Ich nehme da gerne was von Kryptonite, für die genannten Situationen z.B. ein Keeper 785.
 
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YomDom schrieb:
Ich hatte das abus bordo 6500k gefunden, das erscheint mir nach einiger Recherche aber etwas überdimensioniert. Die kleinere Version wäre dann die 6000er
Schlösser sind so ewiges Thema. Eines mit 100% Sicherheit gibt es nicht, eines für "mal eben" abschließen muss keine 100€ kosten. Als Tipp kann ich dir nur mitgeben, versichere das Fahrrad und kaufe dir ein möglichst flexibel einsetzbares Schloss.

Solche Faltschlösser sind eigentlich toll, sie machen kaum Geräusche, sind durchaus schwer zu knacken, aber manchmal kann man sie eben nicht gebrauchen, wie an einer Laterne. Eine dicke Kette ist da flexibler, macht dafür viel Radau, ein Kabelschloss scheint hingegen relativ unsicher zu sein.

Im Zweifel frage einfach deine Versicherung, welche Schlösser sie akzeptiert und kaufe ein möglichst flexibel einsetzbares. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kombiniere zwei Schlösser, eine Kette und ein Rahmenschloss ist eigentlich die "beste" Mischung.

EDIT: Damit meine ich nicht sowas, sondern wirklich eine Kette oder Kabel, mit denen du das Vorderrad und den Rahmen an einen festen Gegenstand binden kannst und zusätzlich ein Rahmenschloss, damit ein möglicher Dieb gehindert wird loszufahren und das Hinterrad zusätzlich gesichert wird.
1772396837904.png
 
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Bei solchen Situationen habe ich dann mein schlechteres Fahrrad (das BBF mit der 21-Gang-Tourney-Ausstattung) genommen und dann sowohl die 50€-Kette (Kryptonite Keeper 712) als auch mein älteres 20€-Bügelschloss genommen. In meinem Fall waren es jeweils Konzerte am Abend, wo draußen vor dem Gebäude geparkt wurde.
 
YomDom schrieb:
Habt ihr Erfahrungen / Empfehlungen ?
Ich hab für mein E-MTB das Bordo 6000er, für genau den gleichen fall wie bei dir.
gelegentlich Abstellen tagsüber / Tagestouren bei kurzen stops oder bei der Arbeit (Privatgelände).
ich hab das in kombination eines Fidlock halter (im Sale oder so zuschlagen), so muss es nicht einmal in Rucksack

Dass das Schloss "unhandlich" zu kurz ist. Ja, es kann passieren das man am E-MTB Rahmen. Dann wird das ding halt woanders fest gemacht.
Zur not an der Dämpfergabel...
 
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Moin,

danke für den Input, insbesondere das mit der Versicherung war ein guter Tipp - da hab ich jetzt mal nachgefragt, ob die was bestimmtes fordern. Dann kann ich das ggf. gleich mit berücksichtigen und muss nciht 2 mal kaufen :D
 
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