News Festnetz-Internet: Wie hoch ist euer monatliches Daten­aufkommen zuhause?

kempsu schrieb:
FTTH der Telekom mit 600/300 Mbit/s – aber seit kurzem hab ich hier auch massive Probleme mit dem Peering (Hi Netzbremse!) :(
Deswegen bin von den weg und zu 1und1, da ist alles wieder gut. Selbe Leitung aber besseres peering
 
Wir haben seit April 2025 Glasfaser von Deutsche Glasfaser 1000/500 für 54,99€ im Monat. Bis jetzt gab es keinen Tag mit Probleme, weder mit der Geschwindigkeit noch mit dem Routing.
 
Vodafone Kabel 1Gbit - eigentlich relativ zufrieden. Gab mal eine Phase mit viel Problemen, was wohl physischer Natur war. Mittlerweile ist es Stabil. Segment ist nicht groß belastet, so dass ich die volle Bandbreite eigentlich immer habe.

1,4TB sagt die Fritzbox für letzten Monat, schwankt natürlich immer.

Preis könnte geringer sein... Weniger Speed zu nehmen bringt leider relativ wenig Einsparpotential.
 
Wenn ich mir die Ergebnisse so Anschaue dann ist die Netzqualität von Deutsche Glasfaser ja eher mindergut.
Ich hatte schon des öfteren Probleme mit allgemeinem Routing. Das hat sich vorallem beim Homeoffice bemerkbar gemacht wenn man sich per VPN einwählt und per RDP arbeitet. Bzw konnte man das garnicht arbeiten nennen. Tracerout ins Büro brachte dabei zu Tage, dass teilweise sogar Server in den USA angesprungen worden sind. Krass waren hier auch die Schwankungen da PINGs nicht konstant langsam waren. Mal waren es 100ms, dann wieder 600 oder mehr, dann wieder 40.
Die Geschwindigkeit bei DG ist nicht das Problem, die Leistung liegt immer an, das Routing aber ist definitiv nicht sonderlich gut. Hab mittlerweile ein eigenes Gerät für daheim bekommen, damit lässt es sich nun arbeiten.

Aber zu CB sind es 10 Hops bei 22-26-er ping.
Trotzdem recht viele zwischenstellen wie ich finde und für Glasfaser ist der PING eigentlich schon auch eher weniger gut.

Oder was sagt ihr zu diesem Traceroute?


1 <1 ms <1 ms <1 ms fritz.box
2 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
3 * 30 ms * 2a00:6020:0:d::1
4 28 ms 26 ms 28 ms 2a00:6020:0:1e::2
5 32 ms 28 ms 25 ms ffm-b5-link.ip.twelve99.net [2001:2035:0:1a7e::1]
6 23 ms 37 ms 29 ms ffm-bb1-v6.ip.twelve99.net [2001:2034:1:6b::1]
7 26 ms 22 ms 24 ms ffm-b11-link.ip.twelve99.net [2001:2035:0:1609::1]
8 30 ms 39 ms 33 ms 23m-ic-388203.ip.twelve99-cust.net [2001:2035:0:1609::2]
9 28 ms 37 ms 24 ms ae2-0.gw02.fra01.net.23m.com [2a00:f48:100:0:8000::38]
10 29 ms 23 ms 22 ms www.computerbase.de [2a00:f48:2000:1::137]
 
Glasfaser wird grad ins Dorf verlegt und die Hausanschlüsse sollten bald folgen. Aktuell auf 100 Mbit VDSL unterwegs, was auch ok ist.
 
Interessant, dass man in Deutschland so viel über technische Rückständigkeit beim Breitband redet, wenn 70% kein Glasfaser haben, aber nur 7% mit der Leitung unzufrieden sind :D.
 
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Seit dem letzten Umzug bin ich wieder mit DOCSIS (also Kabelinternet für die DAUs hier) unterwegs, da Supervectoring (umgangssprachlich (S)VDSL) nur mit Max. 175 Mbit von der Telekom beworben wird.

Hat sich im Nachhinein herauskristallisiert, dass doch easy mehr als 250 Mbit möglich sind (eher so 280 Mbit).

Naja 14 Tage Stornofrist waren leider schon vorbei.

Vodafone ist hier mit DOCSIS wesentlich besser als im vorherigen Wohnort, aber DOCSIS ist und bleibt rotz im vergleich zu DSL. Und sowieso FTTH Masterrace, aber bisher ist kein Ausbau leider geplant…

Man kann mit einer eigenen Kabel Fritz!Box sehen, dass abends der Upload im Segment schon zu 80% in etwa ausgelastet ist, wenn jetzt noch die Leute mehr den Upload auslasten (+ Upgrade auf 75 Mbit Upload), dann wird es abends einfach nur noch Probleme mit dem Internet geben.

Daher rate ich jedem:

-Finger weg von DOCSIS
-wenn möglich nimmt FTTH um jeden Preis
-sonst wenn Supervectoring dann DSL
 
Boimler schrieb:
Interessant, dass man in Deutschland so viel über technische Rückständigkeit beim Breitband redet, wenn 70% kein Glasfaser haben, aber nur 7% mit der Leitung unzufrieden sind :D.
Ja, bei uns gäbe es mit dem VDSL sogar noch Luft nach oben - weil wir für uns vollkommen ausreichende 100/40 MBit haben und auch noch VDSL 250/40 MBit möglich wäre. Dem gegenüber steht auch, dass bei uns gar keiner einen Glasfaserausbau plant - trotz der Glasfaserdrücker! Ob unser Vermieter einem Glasfaseranschluss ins Haus zustimmen würde, das steht ebenfalls völlig in den Sternen und wäre eher mit Nein zu beantworten. Halt Grossstadt, sehr gut mit VDSL bis 250 Mbit versorgt und Kabel liegt ebenfalls überall.
 
Umfrag hat mich direkt daran erinnert mal wieder bei UGG/Leonet den aktuellen Stand des Ausbaus anzufragen.:stacheln:

Ursprünglich wollte bbv/toni bis Ende 2023 hier ausbauen.
Wurde dann immer weiter auf Ende 2024 verschoben.
2025 wurde bbv von UGG übernommen.
Leider schweigen sich UGG/Leonet über den aktuellen Fortschritt aus.

Die Hoffnung auf Glasfaser ist noch nicht ganz aufgegeben, schwindet aber von Tag zu Tag :D
 
derbe schrieb:
Kann gar nicht glauben wie viele Glasfaser haben, bestimmt davon 50% auf die Glasfaser Werbung von VF rein gefallen..
Glasfaser liegt bei mir seit 9 Jahren in der Wohnung, aber Dank Verkabelung durch die Stadtwerke mit teils Monopolverträgen für den Provider bringt das auch nicht viel. Hohe Preise mit Miniupload (Glasfaser ist halt ein Shared-Medium, also vorsinnflutliche Technik, da hätte auch gleich die Post 1999 ihr Glasfaser verlegen können).

Ich war Jahrelang extrem froh, dass ein Nachbar bei der Telekom gearbeite hat und daher dafür gesorgt hat, dass wir zusätzlich per Kupfer verkabelt wurden.

Wichtig ist bloß, dass ihr ausschließlich mit privaten Internetanschlüssen teilnehmt und sowohl Up- als auch Download berücksichtigt.
Zum Glück habe ich im April kaum Homeoffice gemacht.

Bist du mit dem Status quo deiner Internetverbindung zuhause zufrieden?

* Na ja, im Großen und Ganzen bin ich schon zufrieden, perfekt ist die Situation aber nicht.
FTTH (dass man das als Shared Medium so nennne darf ist schon traurig) ist hier zu teuer für zu wenig Mehrleistung. VDSL 100 (ich hatte bis MItte 2024 real 100/38) würden mir auch die nächsten Jahre vollkommen ausreichen. Ob der eine große Upload im Monat 25 oder 50 Min. benötigt ist für mich irrelevant. Auf die 25 Min. komme ich auch nur, wenn die Gegenstelle nicht wieder mal etwas falsch konfiguriert hat.

Mehr wie die nun gebuchten 300/100 per FTTH bringen mir überhaupt nichts. Ich erreiche die Leistung (insb. im Download) nahezu nie, weil die Gegenstellen immer etwas "dagegen" haben.

Zum Glück ist mein Bedarf an einer Festnetznummer mittlerweile entfallen, sonst wäre FTTH noch teurer. Ich habe erst zu FTTH gewechselt, als der Gesetzgeber das Nebenkostenprivileg abgeschafft hat und sich damit das Kabel-TV (kommt hier auch per FTTH) exorbitant verteuert hätte.
 
Bin bei der NetCologne mit 1000/50 Mbit/s.

Die Internetbandbreite ist hier sehr stabil und wir haben in der Regel zu jeder Uhrzeit die volle Bandbreite. Kabel Internet ist zwar ein Shared Medium, aber bei uns teilen wir uns das Internet nur im Wohnhaus. Dadurch fehlt selten was von der Bandbreite und falls doch, ist es geringfügig.

Dadurch, dass ich ein 2,5 GBit/s Netzwerk bei uns eingerichtet habe und der Router auch einen 2,5 GBit/s Anschluss hat, liegt ein Speedtest bei etwa 1050/53 MBit/s. Wir bekommen 1100/55 MBit/s.

Kostet mich im Monat etwa 57 Euro.

Allerdings habe ich auch den Comfort-Anschluss mitgebucht, was bis zu 10 Rufnummern ermöglicht und zwei Spachanrufe zugleich. Glasfaser geht bei uns nur bis in den Keller und dann weiter per Konax-Kabel in jede Wohnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Boimler schrieb:
Interessant, dass man in Deutschland so viel über technische Rückständigkeit beim Breitband redet ... aber nur 7% mit der Leitung unzufrieden sind
Es gibt halt nicht nur Leute die sich nicht vorstellen können, dass VDSL unerträglich lahm sein muss.

Nicht jeder lädt im Monat 4 TB herunter. Ich war jedenfalls von 2017 bis 2024 mit VDSL 100 genauso zufrieden wie seitdem mit FTTH. Nein, sogar zufriedener, da der "Mehrwert" von FTTH die Mehrkosten nicht wert ist.

Und wenn ich es genau nehme, war VDSL sogar besser. Da hatte ich echte (kostenlose) Routerfreiheit und musste mich nicht mit einem zu vielen (älteren) Endgeräten nicht kompatibelen Router herum schlagen oder für die Routerfreiheit viel Geld zahlen.

Was will ich mit 2000/500 für 95€/Monat, nur um einen Upload zu erhalten, der sich entfernt nahc Glasfaser anhört?
 
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rezzler schrieb:
Dann hättest du die Wahl zwischen ISDN und FTTH gehabt. Weil natürlich FTTH auch nicht von heute auf morgen überall verfügbar wäre und ohne ISDN-Flat hätte das deutliches Gemecker gegeben.

Frankreich war/ist in einer ähnlichen Situation, die haben FTTC übersprungen und damit halt die Wahl zwischen xDSL aus der Zentrale (je nach Entfernung halt auch nur 6 MBit/s) und FTTH.

Klar hätte man da vorausschauend agieren können mit Leerrohren verlegen. Das man als Privatfirma aber kein Geld ausgibt für Dinge, die keine Einnahmen bringen, ist nachvollziehbar und ob ein staatlicher Ausbau da einfacher/schneller/günstiger wäre ist auch eine gute Frage.
Hinterher sind alle immer schlauer, aber das wir hier so lange am Kupfer festhalten ist ein echtes Problem. Aber hey, jetzt haben wir dafür so sinnvolle Entscheidungen wie den Tankrabatt ;-) Vorwärts immer, Rückwärts nimmer...oder so.

Danke für den Hinweis auf FR, war mir nicht bekannt.
 
Ich habe hier in meiner Altbauwohnung seitdem ich 2011 eingezogen bin Telekom VDSL (anfangs 50 Mbit/s, jetzt 100 Mbit/s) und bis auf einen Ausfall von knapp 4 Stunden während Corona, weil etwas an einer neuen Abzweigung falsch angeschlossen wurde, es wurden quasi zwei Wohnungen vertauscht, was sich jedoch problemlos und schnell beheben lies, keine Probleme.
Dabei arbeite ich nahezu werktäglich 8 Stunden+ aus dem Homeoffice, betreibe dienstliche IP-Telefonie zu unserer in der Firma gehosteten Services (SRTP, SSL VPN + RDP, man kennt es), die an einer 1 Gbit/s synchronen Glasfaser von Global Connect angebunden ist. Die wenigen, kurzen Ausfälle während des Arbeitens liesen sich dabei bisher immer auf Probleme bei Global Connect zurück führen.

Das sieht bei Kolleginnen und Kollegen, die HTP, Deutsche Glasfaser oder Kabel Deutschland / Vodafone Kabel als Provider nutzen deutlich gruseliger aus, insbesondere was das stabile Arbeiten aus dem Homeoffice angeht (Verbindungsabbrüche vom VPN und / oder RDP, schlechte Übertragungsqualität beim Telefonieren mit den IP-Telefonen). Besseres Peering hin oder her, nutzt alles nichts, wenn die lokale Infrastruktur bis zum Peer schlecht ist.
 
Ich will Glasfaser aber vor 2030 wird das hier wohl nichts … Aber der Telekom würde ich aus Peeringgründen auch den Rücken kehren…
 
Ich bin unzufrieden - nicht wegen der Bandbreite (50 MBit), sondern weil ich keinen IP-Wechsel mehr erzwingen kann.
 
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Daniel-San92 schrieb:
Finger weg von DOCSIS
Kann nicht verallgemeinert werden.
Bei uns läuft es super … ! :)

Ashampoo_Snap_Sonntag, 3. Mai 2026_23h32m33s.png
 
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Daniel-San92 schrieb:
Man kann mit einer eigenen Kabel Fritz!Box sehen, dass abends der Upload im Segment schon zu 80% in etwa ausgelastet ist, wenn jetzt noch die Leute mehr den Upload auslasten (+ Upgrade auf 75 Mbit Upload), dann wird es abends einfach nur noch Probleme mit dem Internet geben.
Habe weder eine Fritzbox noch bekomme ich weniger als 300mbit, tatsächlich selbst zur Prime time mehr.
Aber zugeben, das sind auch 700mbit weniger als haben könnte, wenn ich nur 20€ mehr zahlen wollte. Ich würde sagen, da ist genug Luft drin, DOCSIS Shared Medium hin oder her, das läuft hier seit 20 Jahren, es werden ja nicht plötzlich mehr Kunden, und auch bei der Bandbreite haben hier glaube ich die meisten das was ich gerne hätten, denn die 1gbit gibt es ja auch schon ewig ... 2 gbit sind hier nicht verfügbar und werden es wohl auch nie. Da dürften die Coax Kabel bis zum Glasfaserverteiler ein wenig zu alt sein. Und neue Coax Kabel wird natürlich jetzt niemand mehr legen. 😅
 
Habe aktuell NOCH Telekom mit 100/40 über VDSL.
Heute am Montag Gerade eben den Wechsel zu 1&1 vollzogen.
Warum? Weil ich beim Online zocken Probleme habe was nach seltsamen Verzögerungen in eine Richtung aussieht, also der Upload der Daten im Spiel geschieht anscheinend nicht zeitig, ergo meine "Treffer" sind inkonsistent. Je nach Server ist das mal mehr mal weniger schlimm.

Bekannt ist, dass die Telekom ein eigenes Peering nutzt und es dort zu Probleme kommen kann.
Ob 1&1 das lösen kann, weiß ich noch nicht, ich hoffe es aber. :P
Andererseits bietet 1&1 biszu 250/40 (aktuell 193/45. max 175 war angegeben) für 35€, während Telekom für die 100/40 aktuell 47€ haben will, bzw 49€ als Neukunde.

Aktuell mit Telekom: 17ms mit 7 Hops.
Und mit 1&1: 14ms auch mit 7 Hops.

Warum kein Glasfaser? Weil kein Anschluss da ist (es wurde mal ein Kabel bis in den Keller verlegt, aber der Verleger weiß nichts von dem Kabel und bietet hier nur DSL an...) und ich im Haus die Kabel für den Router neuverlegen müsste, was aber ein Problem ist, da der Altbau keine Leerrohre hat und das Kabel ~15m durchs 2 Stockwerke müsste...

P.S. Hintergrund zum Kabel.
Eines Tages hat eine ausländische Firma den Bürgersteig getrencht und Glasfaser verlegt, die waren sehr schnell.
Als sie bei uns waren, haben sie angeklinget und gefragt ob wir schon mal eins in den Keller haben wollen. Wir sagten ja und so hängt das Kabel dort nun.
Aber anscheinend wurde es nicht weitergegeben, sodass der Örtliche, der das Trenchen im Auftrag gegeben hatte, von dem Kabel nichts weiß... Ansich müsste ich mal Anrufen und am Telefon das mitteilen und möglicherweise einen Mitarbeiter herberufen, damit man das Checkt und einträgt...

Edit: Mit 1&1 laden die Seiten fühlbar schneller.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe über Kabel 300 Mbit Down und 50 Mbit Up für 36€ im Monat und bin damit sehr zufrieden.
Fällt mein Internet mal aus kann ich bei Vodafone anrufen und bekomme dann 500 GB mobiles Datenvolumen zur Verfügung gestellt, damit ich weiter online sein kann.
Verbrauche ich die 500 GB, würde ich neue 500 GB bekommen.. :)
 
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