Ich denke man sollte die Themen Bevorteilung von ferrari und teamorder bei RedBull nicht überbewerten.
Man hat auch in den Rennen davor gesehen, dass Ferraris Formkurve nach oben zeigt. Klar, durch die Regeländerung haben sie wohl mit am stärksten profitiert, aber am Ende haben sie ja nun doch eingelenkt. Im Endeffekt ist es gut das man zum valencia Standpunkt zurückgeht. Dann haben die ganzen Diskussionen wer jetzt wieviel Vorteil hat endlich ein Ende und keiner kann sagen das irgendwer unfair Rennen gewinnt. Aber das ganze Spektakel hätte sich die FIA auch sparen können.
Zur teamorder, gut dass ein Dickschädel wie Webber im Auto sitzt, er hat ja gesagt er wurde 5mal aufgefordert seine Position zu halten und hat das getrost ignoriert

, sei aber nicht an Vettel vorbei gekommen. Einerseits kann ich RedBull auch verstehen, die haben befürchtet dass sie sich wie letztes Jahr abräumen

Andererseits haben sie sonst immer gesagt, es gibt keine Teamorder, wenn man soetwas sagt ist es dämlich es dann doch zu tun.
Zur Strafe von Schumi: Man sollte nicht jeden Unfall bestrafen. Es kommt nunmal vor das man sich verbremst, gerade wenn die Strecke nass ist und dann DRS aktiviert werden durfte. Schumi hat ja selbst gesagt das er überrascht war, wie schnell er war. Sonst hätte man ja genausogut Hamilton bestrafen können, der den Massa schön beiseite geschoben hat

Aber genau das will man doch sehen, wie die fahrer auf letzter Rille um Positionen kämpfen.
Aber ich sehe lieber mal ein Manöver das schief geht, als wenn sich keiner mehr traut zu überholen. Bei Wiederholungstätern oder starken Vergehen kann man ja eingreifen, aber nicht wegen jedem bisschen.