Sammelthread Fragen zu Motorrad und Moped (1. Beitrag beachten)

Wenn das Teil 1-2 Saisons hält reicht das vollkommen, da ich diesen Sommer ausgelernt bin.
Dann verdiene ich mehr als nur einen Hungerlohn und kann auch Geld für was ordentliches zusammen sparen.

Necrol schrieb:
Flüssigkeiten komplett geht fix vor Saisonstart, ist nen gemütlicher Samstag Vormittag. Bremsbeläge wechseln wenn fertig, inklusiver kleiner Revision der Sättel ist auch gemütlich in 2 Stunden gemacht.
Ventilspiel bei nem Eintopf ist auch kein Hexenwerk, die meisten davon sind ja schraubtechnisch gut zugänglich.

Bei gebrauchter Basis mache ich das Fahrwerk pauschal mit wenn mir der Verkäufer nicht durch Rechnungen belegen kann das dies expliziet gemacht wurde. Gabel ist abgesehen von Highend Ölhinz Zauberkram recht schnell gemacht und kostet ~120€ Material (Gabelöl, Abstreifer, Simmerringe, Gleitlager) und Federbein geht zum Service für ~150-200€. Danach hab ich nen Fahrwerk mit definiertem Zustand das auch Dämpft und nicht nur schaukelt.

Wartungsintensiver sind die nicht? Das ist ja quasi das, was ich auch an meiner mache.
Ich hab bisher über die Einzylinder immer die Schauermärchen gehört, dass man alle Nase lang Ölwechsel und Ventilspiel machen muss, und ich wenn möglich eben nicht alle 1-2 Monate nen Ölwechsel machen will...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Motorrad ist selten wartungsintensiv, zumindest im Vergleich zu einem Auto.
Ist ja auch kaum was dran.

Das Problem bei den Eintöpfen, speziell wenn es keine Luftpumpe sein soll, ist halt eine Bauart bedingte geringere Standfestigkeit im Vergleich zu Mehrzylindermotoren.
Da ist es dann halt normal wenn man bei 20tkm die Nockenwelle, Ventile, Kolbenringe, Laufbuchse und diverse Motorlager machen MUSS. Nebenbei besorgt man sich noch diverse unterwegs abvibrierte Teile neu.

Wenn dann noch das Nutzungsprofil viel Volllast enthält wird es noch Mal weniger.

Ich fahr mit meiner Mille 6-10 Tage im Jahr Rennstrecke, und nur Rennstrecke.
Wartungsintervall ist eigentlich 10tkm, die bekommt wegen der vielen Volllast alle 1000km neues Öl und sonstige Flüssigkeiten, Gabel und dæmpfer alle zwei Jahre.
 
Nebenbei besorgt man sich noch diverse unterwegs abvibrierte Teile neu.
Rofl....so schlimm ist es - zumindesten bei ner KTM - auch nicht mehr. Freund von Sohn hat paar Jahre ne Duke gefahren. Da war das kaum mal der Fall. Und paar hundert Kilometer hab ich auf dem Teil auch verbracht. Es gibt nix geileres auf den engen Serpentinen im Sauerland.
 
Kollege hatte ne LC4 640, da fehlte schon hin und wieder was.
Ich glaube wenn Sumo, dann Aprilia svx550.
16 Stunden Wartungsintervalle sind aber abschreckend.

Oemmes, aus welcher Ecke kommst du?
 
Bin gerade über diesen Artikel gestolpert: Was bringt teurer Spezial-Sprit wirklich?

Da stellt sich mir die Frage, was gönnt ihr euren Maschinen? Tut's bei euch das normale Super oder muss es doch Super Plus sein?

Ich hab bis jetzt eigentlich immer das normale Super genommen, aber vielleicht werde ich kommende Saison auch mal zum teureren Sprit greifen und schauen ob ein Unterschied feststellbar ist. Ich könnte mir vorstellen, dass z.B. ein hochdrehender 1000ccm-Vierzylindermotor schon etwas davon profitiert.
 
Mein eimer darf laut Bedienungsanleitung eigentlich sogar mit Normalbenzin fahren, aber den Stoff gibt es ja nicht mehr. Also ist Super mit 95 Oktan wohl mehr als ausreichend für die olle Suzi.

Richtig was bringen würde wohl nur Rennbenzin - das Zeug hat, glaub ich, 110-115 Oktan. Aber da hätte ich Sorge, dass bei nem normalen Motor das ganze Zeug zu heiß wird.
 
Kommt das rein was laut Anleitung die Mindestanfoderung ist und fertig. E10 aus Prinzip nicht.
In Deutschland ist das dann halt meistens Super 95.

Auf der Renne gab es hin und wieder mal nur 102 Oktan Benzin, da kam halt das rein, habe da aber weder subjektiv eine Veränderung gespürt, noch war ich Objektiv schneller auf der Geraden oder bei den Rundenzeiten.

Im Auto habe ich das mal jeweils über 5 Tankfüllungen getestet ob ich mir Aral Ulimate Diesel weiter komme als mit dem üblichen Zeug der NoNameTanke. Der errechnete Durchschnittsverbrauch wich in der zweiten Nachkommstelle ab. Seitdem wieder das billigste was ich finde :)
 
Bei mir kommt mindestens Super+ rein, nicht weil es mehr Leistung bringen könnte, sondern weil der Motor damit einfach ruhiger und runder läuft.
 
Dafür hab ich die falschen Moppeds. Die Mille ist halt nen V2, wenn die nicht rappelt und schüttelt ist die aus.
Die Triumphs sind auch eher mechanisch rau laufende Motoren.
 
Ich schätze es wird das am besten laufen, wofür der Motor entwickelt wurde und ich glaube nicht, dass dann immer höhere Oktanzahl = besser gilt.
Hohe Verdichtung, da wird's was bringen. Wie's diesbzgl. bei den verschiedenen Motoren aussieht keine Ahnung. Aber auf manchen Maschinen wird man bestimmt auch Leistung verlieren können, wenn das Gemisch dann nicht mehr so zündfreudig ist und man ohnehin keine Probleme mit Klopfen hat.
Ich würd's einfach mal ausprobieren.
Ergänzung ()

Necrol schrieb:
Kommt das rein was laut Anleitung die Mindestanfoderung ist und fertig. E10 aus Prinzip nicht.

E10 is übrigens auch aggressiver gegenüber Gummidichtungen o.ä.
 
Da mein Hocker auf 98 Oktan abgestimmt wurde, mindestens Plus, meist Ultimate.
 
Danke für eure Erläuterungen. Ich denke ich werde das Ganze kommende Saison einfach mal ausprobieren und schauen ob ich einen Unterschied feststellen kann. Aber erstmal muss ohnehin wieder eine neue Maschine her, nachdem ich meine GSX-R 1000 letztes Jahr verkauft habe.
 
Be unseren Mopeds machts auch keinen Unterschied ob Super+ oder normales E5/Super tanken.
Habs mir aber angewöhnt übern Winter als letzte Füllung Super+ zu nehmen, das hier von der Total Tanke, wo wir fast immer mitm Auto tanken, hat kein Ethanol drin und eben ein paar Additive wie sie auch im VPower/Ultimate sind.
Nur beim Auto machts nen Unterschied, der ist auf Super+ ausgelegt und bekommt auch nur das, oder VPower/Ultimate, wenn keine Totaltankstelle da ist und wir tanken müssen. Durch den Wechsel auf das Super+ von der Total ist das Winterkaltstartruckeln auf den ersten Metern verschwunden, das wir mir beliebigem Super+ vorher hatten. Nach ~3 Tankfüllungen wars weg.
Bei den ganzen modernen Automotoren bringen die Zusatzsachen des "Premiumsprits" nen bisschen was, die Kraftstoffe verbrennen etwas sauberer und all der Rotz, der durch Abagasrückführungen wieder im Motor/Ansaugtrakt landet, ist auf Dauer gesehen etwas geringer als mit normalem Benzin/Diesel.
Kenne ein paar, die Ultimate Diesel tanken und der Motor etwas weniger nagelt, kommt aber wohl aufn Motor an.
 
Meine Buell brauchte ab Werk Super Plus.

Und wenn du sie hast abstimmen lassen, kannst du nicht mehr unter die Oktanzahl des Sprits bei der Abstimmung. Merke ich sofort.

Aber bei den meisten Stangenmopeds ist es egal, ja.
 
Die Rennziege vom Kollegen ist auf 102 Oktan abgestimmt, in Rijeka gab es weit und breit nur 98 Oktan. Fr nen Reihenvierer lief der Eimer echt unrund.
 
Meine SV ist meines Wissens nicht mal in der Lage den Zündzeitpunkt zu verändern und wurde damals für 91 Oktan gebaut, von daher bringt besserer Sprit als Super genau 0,0 bei der. Also kommt auch nichts anderes rein und ich folge oemmes Beispiel und betanke für das Geld lieber den Fahrer ;)
 
Necrol schrieb:
Die Rennziege vom Kollegen ist auf 102 Oktan abgestimmt, in Rijeka gab es weit und breit nur 98 Oktan. Fr nen Reihenvierer lief der Eimer echt unrund.

Und genau deswegen habe ich nicht auf 102 abstimmen lassen. In meinen Gefilden ist die Abdeckung gut. Gurke ich mal woanders hin, habe ich vielleicht verloren. Und auf dem Track will ich auch nicht mit Kanistern anreisen müssen.
 

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