Sammelthread Fragen zum Autokauf (1. Beitrag beachten)

DeadEternity schrieb:
Er musste dann nem 1.6TDI weichen, weil ich im Pendelverkehr mit viel Stadtautobahn und Stau was richtig sparsames brauchte, aber selbst der ist keine Krücke (natürlich auch kein Rennauto).
Ein Hybrid hätte noch besser gepasst ;)

DeadEternity schrieb:
am besten ist es dabei noch sehr effizient und lässt sich schaltfaul fahren, aber jedem das Seine.
Schaltfaul fahren...dann besser gleich Automatik kaufen.

Würde ich zumindest fürs Hauptfahrzeug auch nicht mehr drauf verzichten wollen. Fährt sich viel angenehmer insbesondere in Verbindung mit dem stufenlosen Getriebe beim Hybrid. Son dämliches Ruckel-DSG braucht ja auch niemand.
 
@Marcel55 ein Hybrid hätte damals meine finanziellen Mittel überstiegen, war damals gerade dabei ein Haus komplett zu sanieren.

Und ja, ich habs ja vor ein paar Seiten auch schon gesagt, das nächste Auto muss mit Automatik oder DSG daher kommen, so oft wie ich hier stockenden Verkehr habe.
 
Mit DSG hat der 1.6 TDI leider auch die Anfahrschwäche. Mit seinen sieben Gängen ist es aber besser als das 5-Gang Schaltgetriebe. Da passt mir die Abstufung auch nicht so gut. Dafür verbraucht er im Schnitt bei mir auch nur etwa 4.4 Liter laut BC, also real wohl zwischen 4.5 und 4.6 Liter.
Ich kann aber bestätigen, dass man den selbst bei viel Last nicht viel höher als sechs Liter bekommt :D

Hybrid war für mich zu der Zeit auch preislich nicht interessant.
 
Hm was kostet denn son Golf?
Die Hybride sind gerade als gebrauchte tatsächlich nicht so günstig, liegt aber auch daran dass ziemlich haltbar sind.
Ab 15k etwa ist man dabei.
 
@Marcel55 ich hab gebraucht, beim Vertragshändler mit Garantie, frisch TÜV, frisch Inspektion, aus erster Hand, EZ 08/10, 8fach bereift für den Golf VI 1.6 TDI Bluemotion Variant, also Kombi, mit großem Navi, Komforpaket Sitze, Technikpaket, Licht und Sicht Paket, MFA Plus, Tempomat, VW UHV+ (BT Freisprechanlage) und Winterpaket, mit 55tkm 2013 12.800€ gezahlt. Neupreis war 2010 27.900€. Dafür bekamst du damals keinen entsprechenden Hybriden, das war ein absolutes Schnäppchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir war es der Ibiza ST, also auch ein kleiner Kombi. Kostete vom Händler als Jahreswagen mit etwa 30.000 km 11.000€.
Dafür gab es zu der Zeit auch keinen brauchbaren Hybriden. Und ob der dann sparsamer wäre? Ich wage das stark zu bezweifeln.

Und was Haltbarkeit angeht hat der Ibiza jetzt bald seine 170.000 km voll und abseits von einem AGR nur Verschleißteile gehabt.
Das lag bei etwa 600€ inklusive Einbau.
Umgerechnet auf Nutzungsdauer und Laufleistung Peanuts.
 
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Thane schrieb:
Und ob der dann sparsamer wäre? Ich wage das stark zu bezweifeln.
Warum bezweifelst du das?
Thane schrieb:
Und was Haltbarkeit angeht hat der Ibiza jetzt bald seine 170.000 km voll und abseits von einem AGR nur Verschleißteile gehabt.
Die Bremsen werden bei einen Hybrid auch weniger verschleißen wegen der Rekuperation.

170Tkm ist jetzt nicht so viel und bei nen Diesel wäre es peinlich wenn er jetzt schon zicken macht. Immerhin rentiert sich ja ein Diesel über die km gegenüber eines Benziners.
 
coolbleiben schrieb:
Immerhin rentiert sich ja ein Diesel über die km gegenüber eines Benziners.
Zumindest das ist beim Gebrauchtwagenkauf ja seit einigen Jahren eher nicht mehr so; der VW Skandal ist ja schon eine Preisbombe gewesen und schon 4 Jahre her.
Als wir geschaut haben (auch vor ~4 Jahren und dann vor ~3 gekauft) waren die äquivalenten Diesel schon günstiger.
Kann natürlich in unserem Falle einfach am Angebot gelegen haben, da die 3l Diesel eben einfach deutlich öfter gebaut/verkauft wurden als der 3l Benziner.
 
coolbleiben schrieb:
Die Bremsen werden bei einen Hybrid auch weniger verschleißen wegen der Rekuperation.

Rekuperation hat mit dem Verschleiß der Bremsen rein gar nichts, oder nur bedingt was zu tun. Über die Rekuperationsbremse wird lediglich Energie ans Fahrzeug zurückgespeist. Bei einem Hybrid verschleißen die Bremsen in gleichem Maße wie bei einem regulären Verbrennungsmotor. Gut, du hast vielleicht minimalst weniger Verschleiß, da er die reguläre Bremse weniger stark einsetzen muss. Aber je nachdem wie stark man bremst, kann es sein, dass immer stärker die reguläre Bremse ins Spiel kommt. Unterm Strich gibt sich das also nicht viel, vielleicht +/- 10.000km die du die Bremse länger fahren kannst mit Rekuperation. Bei ner Laufzeit von Scheiben und Belägen von 50-100tkm ist das vernachlässigbar IMHO.
Mein Bluemotion Diesel hat by the way auch Rekuperation und viele andere reguläre Diesel und Beziner auch, das gibts nicht nur exklusiv bei Hybriden oder E-Autos.

https://www.at-rs.de/rekuperation.html
 
Zuletzt bearbeitet:
@coolbleiben
Der Hybrid kann seine Stärken bei einem normalen Fahrprofil mit mehr als 10% Autobahnanteil schon nicht mehr so gut ausspielen. Und in meinem Fall ist der Wagen sogar relativ viel auf der Bahn unterwegs. Ich bezweifle, dass der Hybrid da an die Verbrauchswerte heran kommt.

Zudem hat Auto, Motor und Sport in einem der letzten Ausgaben auch Hybride im realen Betrieb und nicht nur optimalem Fahrprofil getestet. Da stand dann auch mal eine 6 vorm Komma. Nicht mehr so extrem berauschend.
Und das waren jetzt auch nicht die 180-200 PS Hybriden.
 
Ich hatte mit meinem Camry (2,5l 218PS) bis jetzt ein mal ne 6 vorm Komma geschafft und da bin ich 200km Autobahn gefahren mit 160-180 soweit es geht :D
Momentanverbrauch bei 180 sind um die 9l aber im Gesantverbrauch war ich dann bei 6,8l.
Wenn ich sonst normal durch die Stadt fahre bin ich im oberen 5l Bereich wenn der Wagen kalt ist, wenn warm, dann im oberen 4l Bereich, da ich hin und wieder Kurzstrecke fahre ist der Gesamtverbrauch mit mittleren 5l Bereich, das finde ich für son großes Auto und Benzin echt ordentlich.
Und ich fahre nicht besonders sparsam sondern ganz normal mit dem Verkehr mit, nur achte ich natürlich darauf Energie zurückzugewinnen indem ich Bremswege anders einkalkuliere.
Der größte Vorteil ist die Tatsache dass man im Stauverkehr eben keinen Mehrverbrauch hat. Ich fahre im 4l-Bereich durch einen Stau, das schafft kein normaler Verbrenner.

DeadEternity schrieb:
Bei einem Hybrid verschleißen die Bremsen in gleichem Maße wie bei einem regulären Verbrennungsmotor. Gut, du hast vielleicht minimalst weniger Verschleiß, da er die reguläre Bremse weniger stark einsetzen muss.
Das bezweifle ich. Ich kann das Auto von VMax auf 0 runterbremsen ohne die Bremsen zu nutzen.
Ok, von 5km/h zum Stillstand werden die Bremsen genutzt, ja, aber ich denke nicht dass das viel ausmacht. Weil ab dann geht der E-Motor von Rekuperation in den Modus Standgas über (entsprechend das Rollen wie man es von Automatik kennt) und arbeitet quasi mit wenig Kraft gegen die Bremse.
Ansonsten werden die Bremsen nur benötigt, wenn ich den Bremsweg falsch kalkuliert habe (zu kurz) oder eben bei ner Gefahrenbremsung.
Der Generator kann nur eine bestimmte Kraft aufnehmen, bei hohen Geschwindigkeiten ist die Bremsung durch Rekuperation relativ langsam, dafür gewinnt man aber auch schnell viel Energie, bei niedrigem Tempo ist die Bremskraft schon deutlich stärker.
Der BC hat so ne Anzeige wo man Punkte für seine Fahrt sammeln kann, Anfahren/Fahren/Bremsen je 1 bis 5 Punkte, daran sieht man jedes mal wenn man bis zum Stillstand gebremst hat, ob der Bremsvorgang (im Sinne des Hybridantriebs) gut oder eben nicht war, so lernt man schnell wie man damit umgehen muss. Ich habe nicht mal einen Tag gebraucht.

Vieles hängt einfach vom Fahrprofil ab, auf der AB wird die Bremse potenziell mehr belastet es sei denn man kann auch dort die gesamte Geschwindigkeit rekuperieren, aber dann sollte man eher 500m vor der Ausfahrt anfangen das Tempo zu reduzieren, dann geht das auch, oder wenn man noch 180 fährt, 1000m. Je nachdem was der Verkehr erlaubt, das hat natürlich Vorrang.

Man merkt nicht wann die Bremse zusätzlich zum Generator eingreift, aber wenn die Charge-Anzeige am Ende angekommen ist und man noch stärker bremsen muss kann man es sich natürlich denken.
 
Um es kurz zu fassen, das A und O ist die Bremswege richtig zu kalkulieren und auf die Anzeige zu achten, tut man das aber nicht, negiert sich der Vorteil. Und wie gesagt, Rekuperation ist nicht exklusiv nur bei Hybriden und E-Autos verbaut. Meine Karre hat das auch, oder ein BMW mit Efficient Dynamics Paket ebenfalls, oder ein Daimler mit BluEfficency usw.. Das gibts bereits seit mehr als nem Jahrzehnt.
 
Marcel55 schrieb:
Der größte Vorteil ist die Tatsache dass man im Stauverkehr eben keinen Mehrverbrauch hat. Ich fahre im 4l-Bereich durch einen Stau, das schafft kein normaler Verbrenner.
Das ist beeindruckend, im StopngGo der Großstadt Rushhour liegen wie bei 19,x Liter, wie mal irgendwo erwähnt.
Aber es gibt auch leider keinen Hybridkombi, der für uns in Frage kommen würde. Sonst wäre das auf jeden Fall ne interessante Sache. Die paar Kilo Mehrgewicht machen bei der Fahrweise aufer BAB auf jeden Fall nicht genug aus, um einen jeglichen Minderverbrauch in der Stadt zu kompensieren.
 
Scheitel schrieb:
Aber es gibt auch leider keinen Hybridkombi, der für uns in Frage kommen würde.

Das ist genau das Problem, oder sie sind unbezahlbar, sonst hätte ich auch schon längst einen. Obschon ich mich nicht beschweren darf, bei Stop & Go in der Stadt liege ich auch immer noch bei 5.7L.
 
Das Einzige, das wir ernsthaft in Betracht ziehen könnten, wäre ein (gebrauchtes) E-Auto für den Stadtverkehr. Geht man von 20kw/h auf 100km aus, wären das bei 30 Cent Strompreis dann 6€. Nimmt die 12,5l SuperPlus mit durchschnittlich 1,50€ den Liter, ist man bei 18,75€ auf 100km. Potentiell sinkt der Durchschnittsverbrauch dann ja auch vom Verbrenner, weil eben Stadtverkehr & Kurzstrecke mit im Durchschnittsverbrauch sind. Zudem halt einfach weniger KM im Jahr.
Da ja durchaus einige E-Autos neu zugelassen werden, durch die Prämienerhöhung und den VW ID3 sicherlich noch was mehr, dürften die Preise in der halbwegs nahen Zukunft für Gebrauchte mit geringer Reichweite (<200km) dann ja eigentlich deutlich fallen. Und mit 100km Reichweite kommen wir schon ewig weit und gleichzeitig könnte man einen solchen Akku mit geringer Kapazität auch über Nacht an ner normalen Steckdose laden.
 
Inspektion und Wartung im allgemeinen, sollten beim E-Auto doch auch spürbar günstiger ausfallen?
 
DeadEternity schrieb:
oder sie sind unbezahlbar
Wie kommst du auf unbezahlbar?
Ein gescheit ausgestatteter Corolla TS Hybrid 2.0 (der Kombi mit dem 180PS-Antrieb) kostet gut 30.000€, ein Auris (Vorgängermodell) mit 120PS (gab es da noch nicht anders) kostet gebraucht unter 20.000€. Das finde ich jetzt nicht unbezahlbar.
Mein Camry hat etwas unter 40.000€ gekostet was ich angesichts der vergleichbaren Fahrzeuge (E-Klasse, 5er etc.) mehr als fair finde, der Wagen muss sich da auch nicht vor verstecken.

Scheitel schrieb:
Aber es gibt auch leider keinen Hybridkombi, der für uns in Frage kommen würde. Sonst wäre das auf jeden Fall ne interessante Sache
Naja für euch sehe ich da eher das Problem mit der Bregenzung auf 180.
Einen großen Kombi z.B. auf Basis vom Camry gibt es leider nicht, da müsste man den RAV4 nehmen als SUV. SUVs lassen Kombis quasi sterben, und außerhalb Europas spielt diese Fahrzeugbauart eh keine Rolle.

Scheitel schrieb:
Das Einzige, das wir ernsthaft in Betracht ziehen könnten, wäre ein (gebrauchtes) E-Auto für den Stadtverkehr.
Für unsere Gegend wäre son E-Auto echt keine schlechte Wahl. Aber einen Kombi gibt es da auch nicht.
Kommt vielleicht irgendwann :D
 
krong schrieb:
doch auch spürbar günstiger ausfallen?

Angeblich schon:
Kosten für Wartung und Service

Ein Kostenvergleich der R+V Versicherung von Juni 2018 untersuchte die Service-Angebote der Hersteller. Sie bestätigen einen Vorteil für Elektrofahrzeuge, den das Nürtinger Institut für Automobilwirtschaft (ifa) schon vor Jahren bilanzierte: Die Wartungs- und Reparaturkosten für Elektrofahrzeuge liegen um rund 35 Prozent unter denen eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor.

Nach Rechnung der R+V schlägt beispielsweise ein BMW i3 „mit 300 Euro pro Jahr für Wartung und Verschleiß zu Buche (dreijähriges BMW Service Inclusive-Paket). Demgegenüber kommt ein 1er-BMW auf 400 Euro pro Jahr.“ Für ein Tesla Model S zahlt sein Eigentümer bis zu 650 Euro jährlich, für eine S-Klasse rund 1000 Euro. Der Kostenvorteil beträgt also etwa ein Drittel oder mehr.
Wir sind glaub ich bei rund 1000€ im Jahr, irgendein mittel teures Teil ist bei dem Alter/Laufleistung immer mal fällig.

@Marcel55
Das wäre auch nur als Zweitwagen eine Möglichkeit, der aktuelle Kombi müsste bleiben, alleine schon wegen Langstrecke und Komfort, dem Ladevolumen und wie du schon sagst, Geschwindigkeit.
Der Einzige Hybrid mit großem Akku (70-80km reale Reichweite) wäre der BMW X5 xDrive45e iPerformance und der ist völlig unbezahlbar für uns(Basisausstattung knappe 80K). Der schafft auch noch seine 235 km/h.
Aufgrund der gegenläufigen Türen des i3 würde das gut mit dem Hund passen, der immer im Fond sitzt. Vermutlich werden wir im Winter, wenn es wirklich kalt ist, mal ne Probefahrt in einem gebrauchten i3 machen.
Die haben 8 Jahre/100tkm Garantie aufe Batterie und ich hab in der Vergangenheit schon einige Gebrauchte von ~2015 mit 30-70tkm gesehen, wo die Restkapazität der Batterie mit angegeben war. Man kann da wohl auch bei täglichem Schnellladen und 50tkm in 4 Jahren noch 97% Restkapazität haben. Das war aber auch bisher das "beste" das ich gesehen habe.
 
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