hendrik.
Captain
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Ganz offensichtlich täuscht der BVB-Kader immer wieder nicht nur sich selbst, sondern auch die Verantwortlichen im Verein, heute als Premiere den neuen Trainer Kovac, der wie versteinert am Spielfeldrand stand und sich fragte, was mit den "Jungs" los ist, die doch im Training so viel besser auf ihn gewirkt haben.
Die positive Spielwertung, die Kovac nach dem Spiel abgab, hatte mit dem tatsächlichen Spielverlauf wenig zu tun, sondern diente allenfalls dem Schutz des Kaders.
Der Kader ist nicht nur unausgewogen, schlecht aufeinander abgestimmt, also nahezu ohne jeden Synergieeffekt, sondern im Detail auch kein Erfolg versprechender Wettkampfkader. Die Spieler wollen durchaus und rackern und ackern, aber derartig unterbestimmt und fast ohne jede Spielintelligenz, sodass z.B. beim 0:2 von Stuttgart gleich drei VFB-Spieler frei zum Einschuss ins Tor bereitstanden.
Brandt, Groß oder Ryerson z.B. konzentrieren sich im realen Wettkampfspiel erkennbar krampfhaft, um einen Standard wenigstens einigermaßen in Richtung der eigenen Spieler im gegnerischen Strafraum zu befördern, aber es gelingt fast nie, zumal sie sich wegen Verunsicherung ohnehin nur zu hohen langsamen Flanken in den Strafraum entschließen können. Ryersons "Karriere" als neuer, etwas besserer Standardschütze im letzten Spiel unter Tullberg ist offensichtlich schon wieder beendet, was ihn zusätzlich verunsichert haben dürfte.
Gittens ist nach minimal besseren Ansätzen längst wieder zum egozentrischen Dribbler mutiert, der fast gar nicht mehr mit anderen zusammen etwas generieren will. Adeyemi trifft nahezu durchgehend falsche Entscheidungen, wenn er tatsächlich mal genügend Platz hat. Er schießt nicht, wenn es sinnvoll wäre, sondern spielt extrem ungenaue Pässe, dafür schießt er gerne in aussichtslosen Situationen in der Hoffnung, dass mal ein Ball Richtung Tor durchrutscht oder glücklich abgefälscht wird. Aus dem Zentrum (Sabitzer, Groß, Brandt) kommt weder Geschwindigkeit noch kreatives Spiel.
Die Abwehrkette hält zwar zu hohen Prozentsätzen dicht, wird aber für den Gegner ausreichend häufig zum Hühnerhaufen, der gefährliche Schüsse aufs Tor ermöglicht. Das zweite Tor der Stuttgarter ist dafür ein typischer Beleg.
Guirassys Leistungssteigerung in der Rückwärtsbewegung und dabei der Arbeit mit Ball scheint schon wieder völlig verschwunden zu sein. Was Guirassy vor dem 0:2 der Stuttgarter im eigenen Strafraum mit dem Ball veranstaltet hat, ist mit dem Begriff Fahrlässigkeit noch verniedlichend beschrieben. Obendrein ist seine Fallsucht mittlerweile peinlich.
Dazu kommt, dass zahlreiche Spieler des sich selbst täuschenden Kaders schon seit einiger Zeit dazu übergegangen sind, gegenüber Schiedsrichter und Gegnern auszurasten oder nach Zweikämpfen in besonders abstoßender Form den Schwerverletzten zu spielen. Viele Spieler schieben inzwischen Dauerfrust und stellen sich als Opfer von Schiedsrichterentscheidungen, gegnerischen Fouls und ständigem Spielpech dar. Mit solchen negativen Verhaltensentwicklungen zusammenhängend steht der BVB mit Abstand auf dem letzten Platz der Karten-Tabelle und ist längst der unfairste Verein dieser Bundesligasaison.
https://www.kicker.de/bundesliga/karten
Der BVB steht demnach nicht nur auf einem schwachen 11. Platz, sondern spielt auch sehr unattraktiven Fußball und verscherzt sich wegen Fehlverhaltens auf dem Platz in zunehmendem Maße auch Sympathien.
Die Niederlage gegen Stuttgart hat die Lage erheblich verschärft. Die Krise ist inzwischen als vereinsschädigend einzuschätzen.
Dem kritischen Beobachter ist völlig unklar, wie der BVB gegen Sporting in den Playoffs der CL bestehen soll (11. und 19.02.2025) und wie er aus den kommenden vier BL-Spielen (gegen Bochum, Union Berlin, St. Pauli, Augsburg) mindestens 10, besser 12 Punkte erzielen soll. Vonnöten aber wäre es, um eine noch grundlegendere vereinsschädigende Krise abzuwenden.
Die positive Spielwertung, die Kovac nach dem Spiel abgab, hatte mit dem tatsächlichen Spielverlauf wenig zu tun, sondern diente allenfalls dem Schutz des Kaders.
https://www.sportschau.de/fussball/...bt-kovac-einstand,bundesliga-bvb-vfb-100.html"Fußball ist ein ergebnisorientiertes Spiel und wir haben das Spiel verloren. Trotzdem hat meine Mannschaft das richtig gut gemacht und das Spiel dominiert ... . Wir haben nur in der Entscheidungsfindung nicht immer das Richtige gemacht."
Der Kader ist nicht nur unausgewogen, schlecht aufeinander abgestimmt, also nahezu ohne jeden Synergieeffekt, sondern im Detail auch kein Erfolg versprechender Wettkampfkader. Die Spieler wollen durchaus und rackern und ackern, aber derartig unterbestimmt und fast ohne jede Spielintelligenz, sodass z.B. beim 0:2 von Stuttgart gleich drei VFB-Spieler frei zum Einschuss ins Tor bereitstanden.
Brandt, Groß oder Ryerson z.B. konzentrieren sich im realen Wettkampfspiel erkennbar krampfhaft, um einen Standard wenigstens einigermaßen in Richtung der eigenen Spieler im gegnerischen Strafraum zu befördern, aber es gelingt fast nie, zumal sie sich wegen Verunsicherung ohnehin nur zu hohen langsamen Flanken in den Strafraum entschließen können. Ryersons "Karriere" als neuer, etwas besserer Standardschütze im letzten Spiel unter Tullberg ist offensichtlich schon wieder beendet, was ihn zusätzlich verunsichert haben dürfte.
Gittens ist nach minimal besseren Ansätzen längst wieder zum egozentrischen Dribbler mutiert, der fast gar nicht mehr mit anderen zusammen etwas generieren will. Adeyemi trifft nahezu durchgehend falsche Entscheidungen, wenn er tatsächlich mal genügend Platz hat. Er schießt nicht, wenn es sinnvoll wäre, sondern spielt extrem ungenaue Pässe, dafür schießt er gerne in aussichtslosen Situationen in der Hoffnung, dass mal ein Ball Richtung Tor durchrutscht oder glücklich abgefälscht wird. Aus dem Zentrum (Sabitzer, Groß, Brandt) kommt weder Geschwindigkeit noch kreatives Spiel.
Die Abwehrkette hält zwar zu hohen Prozentsätzen dicht, wird aber für den Gegner ausreichend häufig zum Hühnerhaufen, der gefährliche Schüsse aufs Tor ermöglicht. Das zweite Tor der Stuttgarter ist dafür ein typischer Beleg.
Guirassys Leistungssteigerung in der Rückwärtsbewegung und dabei der Arbeit mit Ball scheint schon wieder völlig verschwunden zu sein. Was Guirassy vor dem 0:2 der Stuttgarter im eigenen Strafraum mit dem Ball veranstaltet hat, ist mit dem Begriff Fahrlässigkeit noch verniedlichend beschrieben. Obendrein ist seine Fallsucht mittlerweile peinlich.
Dazu kommt, dass zahlreiche Spieler des sich selbst täuschenden Kaders schon seit einiger Zeit dazu übergegangen sind, gegenüber Schiedsrichter und Gegnern auszurasten oder nach Zweikämpfen in besonders abstoßender Form den Schwerverletzten zu spielen. Viele Spieler schieben inzwischen Dauerfrust und stellen sich als Opfer von Schiedsrichterentscheidungen, gegnerischen Fouls und ständigem Spielpech dar. Mit solchen negativen Verhaltensentwicklungen zusammenhängend steht der BVB mit Abstand auf dem letzten Platz der Karten-Tabelle und ist längst der unfairste Verein dieser Bundesligasaison.
https://www.kicker.de/bundesliga/karten
Der BVB steht demnach nicht nur auf einem schwachen 11. Platz, sondern spielt auch sehr unattraktiven Fußball und verscherzt sich wegen Fehlverhaltens auf dem Platz in zunehmendem Maße auch Sympathien.
Die Niederlage gegen Stuttgart hat die Lage erheblich verschärft. Die Krise ist inzwischen als vereinsschädigend einzuschätzen.
Dem kritischen Beobachter ist völlig unklar, wie der BVB gegen Sporting in den Playoffs der CL bestehen soll (11. und 19.02.2025) und wie er aus den kommenden vier BL-Spielen (gegen Bochum, Union Berlin, St. Pauli, Augsburg) mindestens 10, besser 12 Punkte erzielen soll. Vonnöten aber wäre es, um eine noch grundlegendere vereinsschädigende Krise abzuwenden.