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Fußball-Stammtisch 2024/2025 (1. Beitrag beachten)
- Ersteller boarder-winterman
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Magellan
Fleet Admiral
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Als Spieler wäre ich auch froh um einen Berater, ich hasse es ja so schon wenn ich ne Gehaltsverhandlung habe, das Thema würde ich sofort an einen Dritten abgeben.
Das Problem ist halt dass das teils Ausmaße angenommen hat die nicht mehr in Ordnung gehen.
Dass die Berater vor allem an den Wechseln selbst verdienen und das Geld dabei vom Club und nicht vom Spieler kommt ist halt auch so ein Fehler im System der das Ganze in eine falsche Richtung treibt.
Gnabry sitzt sein letztes Jahr ziemlich sicher aus, ist dann aber nicht so wild wenn man Sane und Coman abgegeben hat, da noch Gnabry für die Breite zu behalten ist ok.
Im Mittelfeld muss man eigentlich noch Palinha oder Goretzka verkaufen, ersterer dürfte deutlich einfacher zu verkaufen sein.
Das Problem ist halt dass das teils Ausmaße angenommen hat die nicht mehr in Ordnung gehen.
Dass die Berater vor allem an den Wechseln selbst verdienen und das Geld dabei vom Club und nicht vom Spieler kommt ist halt auch so ein Fehler im System der das Ganze in eine falsche Richtung treibt.
Bei Coman scheint es mit Al Hilal konkret zu werden, könnte sein dass da bald was passiert, so oder so wird man den wohl verkauft bekommen.Thane schrieb:Gnabry müsste man nun noch von der Payroll bekommen und ggf. Coman. Bei Coman scheint es ja zumindest eine Chance zu geben, aber Gnabry sitzt seinen Vertrag wahrscheinlich lieber aus und beschäftigt sich derweil mit Mode.
Gnabry sitzt sein letztes Jahr ziemlich sicher aus, ist dann aber nicht so wild wenn man Sane und Coman abgegeben hat, da noch Gnabry für die Breite zu behalten ist ok.
Im Mittelfeld muss man eigentlich noch Palinha oder Goretzka verkaufen, ersterer dürfte deutlich einfacher zu verkaufen sein.
FrankenDoM
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Das hat sich Sancho auch gedacht, aber Markt sehe ich da aktuell keinen und vor allem nicht für die Kohle die er oder Gittens verdienen wollen. Dafür müssten beide halt mehr zeigen. Wobei Gittens natürlich noch nicht verbraucht ist.PES_God schrieb:Gittens wird immer nen Markt in England haben, zur Not eben auch erst nächstes Jahr.
Ich hätte eh erwartet, dass Sancho bei Chelsea bleibt. Der hat ja nun nicht schlecht gespielt, aber wohl zu hoch gepokert.
Daran hab ich jetzt auch keine Zweifel, es ging aber um 65 Mio. gestern und die wären ein Deal des Jahres.PES_God schrieb:Jede Wette, dass Gittens für minimum 50 Mio noch wechselt.
MMn ein riesiger Fehler wenn man den bekommen kann für den Preis der geschrieben wird und es nicht macht. Ich hab selten so Anlagen gesehen wie bei dem Jungen. Natürlich bisher dauerverletzt, muss man auch bedenken. Auch darum würde ich Chelsea nicht zu sehr ärgern.PES_God schrieb:Chukwuemeka
Gittens war nie der Gamechanger und bei Kovac schon gar nicht. Verkaufen ist hier richtig.
Nicht, dass am Ende Chukwu ein zweiter Cherki wird...
Ich bin auch schon gespannt. Spanien hat sich gestern ja schon mal schwer getan. Und Georgien hat doch nicht das erste Mal überrascht im Jugendfußball oder hab ich da was falsch im Kopf.Froki schrieb:Dann hoffe ich mal, dass unsere U-21 heute ihr Auftaktspiel zur EM gewinnt.
Das regt mich seit Jahren auf. Auch das ist ein Grund wieso häufig sportlich absurde Wechsel zustande kommen. Aufgrund dieser Tatsache ist nicht erst die Karriere von einem jungen talentierten Spieler ins Wanken gekommen.Magellan schrieb:Dass die Berater vor allem an den Wechseln selbst verdienen und das Geld dabei vom Club und nicht vom Spieler kommt ist halt auch so ein Fehler im System der das Ganze in eine falsche Richtung treibt.
Es ist nämlich mit Nichten so, dass sich jedes Talent, wenn davon genug da ist, zwangsweise durchsetzt. Denke ich an Mikel Merino als sehr prominentes Beispiel, der in Dortmund keinen Fuß auf den Boden bekommen hat, dann einen Schritt zurück gegangen ist und mittlerweile fester Bestandteil der spanischen Nationalmannschaft und des FC Arsenal ist.
Auch Leute wie Sinan Kurt, Fite Arp oder Emre Mor hätten ggf. mehr aus ihren Karrieren machen können. Über das Talent war man sich bei allen 3 einig.
Das Problem wird sein, dass die Preise wenn der FC Bayern kommt direkt höher sind als normal und selbst normal sind Spieler die die Bayern wollen ja schon nicht billig. Der Kader war eh schon nicht so groß und die Abgänge werden kaum Geld in die, scheinbar nicht mehr so prall gefüllten Kassen spülen. Dier, Sane, Müller sind schon weg, gehen jetzt noch Coman und Palinha/Goretzka steht man bei Minus drei. Gekommen sind ja Bischof und Tah. Zudem wird die Klub WM Verletzungen mit sich bringen. Vielleicht nicht direkt, aber auf Dauer wird es sich bei Bayern und Dortmund 100% bemerkbar machen, dass es so gut wie keine Pause gab. Fällt auch immer auf wenn im Sommer ein großes Turnier war und das wird hier nicht anders laufen.Magellan schrieb:Im Mittelfeld muss man eigentlich noch Palinha oder Goretzka verkaufen, ersterer dürfte deutlich einfacher zu verkaufen sein.
Das dürfte ein harter Sommer für Eberl werden. Ähnlich wie in Dortmund wird wohl sehr wichtig sein, wie viel Kohle diese Klub WM in die Kassen spült.
Ich bin mal gespannt wie oft es dieses Turnier überhaupt noch geben wird. Die Karten will ja scheinbar keiner haben. Und für keine Zuschauer zahlt auch kein Investor auf Dauer so viel Kohle. Bei den TV Rechten wird gemauschelt. Keine guten Vorzeichen.
Berater bzw. Vermittler sind im Grunde ja auch nicht schlecht. Es kann für einen Verein ja auch sinnvoll sein, für einen nicht mehr benötigten Spieler auf dem Weg einen neuen Verein finden zu lassen.Magellan schrieb:Als Spieler wäre ich auch froh um einen Berater, ich hasse es ja so schon wenn ich ne Gehaltsverhandlung habe, das Thema würde ich sofort an einen Dritten abgeben.
Aber wie du schon sagst, hat es mitunter groteske Züge angenommen.
Ich befürchte auch, dass Gnabry das aussitzt. Aber wenn man Coman und Sane abgibt, sieht es schon entspannter aus. Lief ja schon fast besser als erwartet.Magellan schrieb:Gnabry sitzt sein letztes Jahr ziemlich sicher aus, ist dann aber nicht so wild wenn man Sane und Coman abgegeben hat, da noch Gnabry für die Breite zu behalten ist ok.
Im Mittelfeld muss man eigentlich noch Palinha oder Goretzka verkaufen, ersterer dürfte deutlich einfacher zu verkaufen sein.
Aktuell ist Goretzka doch auch eher gesetzt als Palinha? Für Palinha scheint es aber wirklich Interesse zu geben. Vielleicht kommt man da auch noch mit einem blauen Auge davon.
Jetzt wird es aber wichtig, wen man bekommen kann, um die Lücken zu füllen.
Im Zentrum hätte man jetzt Kimmich, Goretzka, Bischof und Pavlovic, wenn man Palinha wirklich noch abgeben kann.
Die U21-EM wartet mit einer regeltechnischen Neuerung auf. Wie die UEFA kurz vor dem Turnierstart bekannt gab, kommt die neue Zeitspielregel für Torhüter zur Anwendung. Sie gelte fortan für alle Wettbewerbe der UEFA, also in der kommenden Saison auch für die Europapokale wie die Champions League.
Nun muss der Referee einem Team eine Ecke zusprechen, wenn der Gegner- Torhüter den Ball länger als 8 Sekunden lang hält. Bisher war nach 6 Sekunden ein indirekter Freistoß gepfiffen worden. Die letzten fünf Sekunden müssen sichtbar als Countdown gezählt werden.
(ARD)
Stellt sich der Schiri dann vor den Goalie und fängt wie beim Boxen an den anzuzählen....!?
Nun muss der Referee einem Team eine Ecke zusprechen, wenn der Gegner- Torhüter den Ball länger als 8 Sekunden lang hält. Bisher war nach 6 Sekunden ein indirekter Freistoß gepfiffen worden. Die letzten fünf Sekunden müssen sichtbar als Countdown gezählt werden.
(ARD)
Stellt sich der Schiri dann vor den Goalie und fängt wie beim Boxen an den anzuzählen....!?
Magellan
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FrankenDoM schrieb:Der Kader war eh schon nicht so groß und die Abgänge werden kaum Geld in die, scheinbar nicht mehr so prall gefüllten Kassen spülen.
Ich denke das müsste sich schon ausgehen.
Müller hat ja eh nicht mehr viel gespielt, die Position kann auch Olise spielen, und Kane+Gnabry Zentral geht auch, dazu haben wir im OM mehrere vielversprechende Talente wie Lennart Karl oder Wanner - das können wir imho ohne Zugang auffangen.
Coman und Sane kommen zusammen auf ca 4000min, wenn du jetzt nen richtigen Stammspieler für LA holst (den wir für die Spitze eh brauchen) dann trägt der den Großteil davon, für die Kaderbreite wäre dann noch ein zusätzlicher, junger Spieler, mit Talent aber noch nicht so teuer, ganz gut. Und Gnabry hat man ja auch noch.
Für Palinha (oder Goretzka) hat man mit Bischof bereits den Ersatz und der passt auch viel besser zu Kompany.
Für Dier hat man Tah, da wäre aber nochmal ein IV gut, da reicht dann aber auch einer der als Talent/Backup eingeplant ist.
Sollte Kim verkauft werden dann kann man mit dem Geld auch direkt den Ersatz holen.
Die Abgänge haben einige sehr hohe Gehälter (Müller 20, Sane 20, Coman 18, Neuer wird günstiger...) das entspannt die Lage auch nochmal.
Für Coman würde ich, wenn er zu den Saudis geht mindestens 30 Mio rechnen, Palinha 35 Mio, das reicht evtl für den LA Transfer und so 50-70 Mio noch zuschießen für das Transferfenster um noch was in der Breite zu machen sollte man sich schon auch leisten können.
So schien es zuletzt weil Goretzka überzeugt hatte als Palinha verletzt war, das könnte sich aber auch schnell wieder drehen glaube ich.Thane schrieb:Aktuell ist Goretzka doch auch eher gesetzt als Palinha? Für Palinha scheint es aber wirklich Interesse zu geben. Vielleicht kommt man da auch noch mit einem blauen Auge davon.
Eigentlich würde ich am liebsten beide verkaufen und dafür dann eben nochmal einen ZM holen der etwas spielstärker ist und besser ins Konzept passt, ist aber wohl nicht so realistisch.
Ist das wirklich mal durchgezogen worden? Kann mich eigentlich nur an Gelbe erinnern wenn der TW es dann zu oft übertrieben hat aber an keine Freistöße.@mo schrieb:Bisher war nach 6 Sekunden ein indirekter Freistoß gepfiffen worden.
Zum Thema Belastung der Spieler hat die Tage die FAZ einen längeren Artikel. Hier ein paar Auszüge:
......
Weil Vitinha unverzichtbar scheint, hat er in dieser Saison bereits 60 Pflichtspiele gemacht. 52 für Paris, acht für Portugal. In dieser Woche fliegt er zur Klub-WM in die Vereinigten Staaten, um dort um einen weiteren Titel zu spielen. Am Ende der Saison könnte er 67 Spiele absolviert haben.
Für Vitinhas Gegenspieler im Nations-League-Finale, den Spanier Pedri, war es schon das 69. Saisonspiel.
........
Die jüngste Tendenz ist also steigend – und die Statistiken sind entstanden, bevor durch Klub-WM und Champions-League-Reform Spiele hinzugekommen sind. Paris Saint-Germain etwa wird, je nach Abschneiden bei der Klub-WM, acht bis zwölf Pflichtspiele mehr machen als im vorherigen Spieljahr. Dabei schaffte es Paris auch vergangenes Jahr schon ins Halbfinale der Champions League.
Es gibt zwei weitere Haken an den Minutenzahlen, auf die die FIFA verweist. Das eine ist die Tatsache, dass die Spielanzahl auch in den Nullerjahren schon zu hoch gewesen sein könnte. Und der zweite Haken ist: Belastung ist mehr als die Anzahl der Spielminuten.
.......
„Die Intensität hat sich echt geändert“, sagt Tim Meyer (Sportmediziner). „Es wird sehr intensiv und mit hohem Druck gespielt. Das Spieltempo hat erheblich zugenommen – für meinen Geschmack sogar ein bisschen mehr, als es sich in den einfachen Laufstrecken ausdrückt.“
Man sieht den Unterschied in der Spielgeschwindigkeit sofort, wenn man sich heute Spiele aus der Zeit um die Jahrtausendwende anschaut. Und es gibt Zahlen, die diesen Eindruck bestätigen. In einer Studie, für die Wissenschaftler Daten aus der englischen Premier League zwischen den Saisons 2006/07 und 2012/13 ausgewertet haben, stellten sie fest, dass die Laufdistanz in dieser Zeit nur um zwei Prozent gestiegen war – die gesamte Sprintdistanz aber um etwa 35 Prozent. Die Anzahl der Sprints war sogar um 85 Prozent gestiegen. Und auch hochintensive Läufe – unter der Schwelle zum Sprint, aber schneller als beim Joggen – waren mehr geworden. Die Distanz, die Spieler in diesem Tempo absolvierten, war circa 30 Prozent höher.
Die Studie bildet die Zeit ab, in der der Weltfußball das intensive Pressing neu entdeckte, das bis heute das Spiel prägt: hohes Anlaufen, schnelles Zurückerobern, viele kurze Sprints. Und obgleich sich auch die medizinische Betreuung weiterentwickelt hat, verlangt das den Spielerkörpern viel ab. Vor allem dann, wenn sie das mehrmals in der Woche tun müssen.
......... (Hier wurden die Verletztenmiseren von FCB, Bayer und City dargestellt)
Ob das nun ungewöhnlich viel ist, ob es eine Folge des vollen Kalenders ist, das ist nicht ganz klar. Was man weiß, ist, dass viele Spiele in kürzerer Zeit insgesamt ein höheres Verletzungsrisiko bedeuten, sagt Tim Meyer. „Immer dann, wenn man Spieler, die zwei Spiele pro Woche machen, mit denen vergleicht, die ein Spiel pro Woche machen – oder man vergleicht drei mit zwei, Sie können den Cut-off da beliebig einsetzen –, werden Sie immer feststellen: Die, die weniger Spiele machen, verletzen sich auch weniger. Und zwar nicht einfach numerisch, sondern auch korrigiert für die Einsatzzeit, üblicherweise berechnet pro 1000 Stunden Training und Wettkampf.“
Das heißt: Wer besonders viele Spiele macht, setzt sich nicht nur öfter einem Verletzungsrisiko aus – das Risiko selbst steigt auch.
......
Es gibt ein Zauberwort in der Debatte um Verletzungen und Überlastung, eine im Grunde einfache Lösung: Rotation...........Nur funktioniert das in der Praxis nicht so gut, wie man es sich wünschen würde
......
Die Spielergewerkschaft FIFPRO geht derzeit gegen die FIFA vor, gemeinsam mit dem Verbund der europäischen Ligen: Im vergangenen Herbst hat sie Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt, weil der Fußballverband seine marktbeherrschende Stellung missbrauche, vor allem durch die Einführung der Klub-WM. Vom Weltverband hieß es, der Kalender sei mit allen Parteien abgestimmt. Und sie verweisen dort darauf, dass die von der FIFA organisierten Spiele nur einen sehr geringen Prozentsatz ausmachten.
„Die FIFA sagt: Das sind nur drei bis sieben Spiele zusätzlich, so viel ist es nicht“, sagte Alexander Bielefeld von der FIFPRO schon im Februar im Gespräch mit der F.A.Z. „Aber für den Spieler ist es offensichtlich mehr als nur ein Spiel.“ Weil die Reisen dazukämen, die verschiedenen Zeitzonen, die Vorbereitung und die Anspannung. Deshalb sei der Fokus auf Spielminuten insgesamt falsch, den die FIFA in ihren Analysen setze – man müsse eigentlich sogar über Kadernominierungen sprechen. Gerade bei internationalen Spielen, bei denen die Spieler meist zwei, drei Tage unterwegs sind.
Darren Burgess, der früher Performance-Trainer bei Arsenal und dem FC Liverpool war und heute die FIFPRO berät, sagt, ein Einsatz von ein paar Minuten schlage sich statistisch kaum nieder, er sei aber trotzdem eine Belastung. „Die Spieler haben trotzdem den mentalen Druck, sie reisen, sie wärmen sich auf, sie haben Schlafmangel nach internationalen Spielen.“
......
Vor allem würde wohl eine Mindestzeit für die Sommerpause helfen. Denn der Stellenwert dieser paar Wochen ganz ohne Fußball, die Kopf und Körper bei der Regeneration helfen, ist enorm. Je länger die Sommerpause, desto weniger müsse man etwa während der Saison die Englischen Wochen regulieren, sagt Alexander Bielefeld von der FIFPRO. Auch Tim Meyer betont, welch große Rolle die Sommerpause für die Erholung der Sportler spielt. Das, sagt Meyer, sei wahrscheinlich das eigentliche Problem an Turnieren im Sommer: „Nicht so sehr die absolute Zahl der Spiele, sondern dass schon wieder der Urlaub verloren geht oder sehr kurz ausfällt.“
(FAZ online 11.6.)
......
Weil Vitinha unverzichtbar scheint, hat er in dieser Saison bereits 60 Pflichtspiele gemacht. 52 für Paris, acht für Portugal. In dieser Woche fliegt er zur Klub-WM in die Vereinigten Staaten, um dort um einen weiteren Titel zu spielen. Am Ende der Saison könnte er 67 Spiele absolviert haben.
Für Vitinhas Gegenspieler im Nations-League-Finale, den Spanier Pedri, war es schon das 69. Saisonspiel.
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Die jüngste Tendenz ist also steigend – und die Statistiken sind entstanden, bevor durch Klub-WM und Champions-League-Reform Spiele hinzugekommen sind. Paris Saint-Germain etwa wird, je nach Abschneiden bei der Klub-WM, acht bis zwölf Pflichtspiele mehr machen als im vorherigen Spieljahr. Dabei schaffte es Paris auch vergangenes Jahr schon ins Halbfinale der Champions League.
Es gibt zwei weitere Haken an den Minutenzahlen, auf die die FIFA verweist. Das eine ist die Tatsache, dass die Spielanzahl auch in den Nullerjahren schon zu hoch gewesen sein könnte. Und der zweite Haken ist: Belastung ist mehr als die Anzahl der Spielminuten.
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„Die Intensität hat sich echt geändert“, sagt Tim Meyer (Sportmediziner). „Es wird sehr intensiv und mit hohem Druck gespielt. Das Spieltempo hat erheblich zugenommen – für meinen Geschmack sogar ein bisschen mehr, als es sich in den einfachen Laufstrecken ausdrückt.“
Man sieht den Unterschied in der Spielgeschwindigkeit sofort, wenn man sich heute Spiele aus der Zeit um die Jahrtausendwende anschaut. Und es gibt Zahlen, die diesen Eindruck bestätigen. In einer Studie, für die Wissenschaftler Daten aus der englischen Premier League zwischen den Saisons 2006/07 und 2012/13 ausgewertet haben, stellten sie fest, dass die Laufdistanz in dieser Zeit nur um zwei Prozent gestiegen war – die gesamte Sprintdistanz aber um etwa 35 Prozent. Die Anzahl der Sprints war sogar um 85 Prozent gestiegen. Und auch hochintensive Läufe – unter der Schwelle zum Sprint, aber schneller als beim Joggen – waren mehr geworden. Die Distanz, die Spieler in diesem Tempo absolvierten, war circa 30 Prozent höher.
Die Studie bildet die Zeit ab, in der der Weltfußball das intensive Pressing neu entdeckte, das bis heute das Spiel prägt: hohes Anlaufen, schnelles Zurückerobern, viele kurze Sprints. Und obgleich sich auch die medizinische Betreuung weiterentwickelt hat, verlangt das den Spielerkörpern viel ab. Vor allem dann, wenn sie das mehrmals in der Woche tun müssen.
......... (Hier wurden die Verletztenmiseren von FCB, Bayer und City dargestellt)
Ob das nun ungewöhnlich viel ist, ob es eine Folge des vollen Kalenders ist, das ist nicht ganz klar. Was man weiß, ist, dass viele Spiele in kürzerer Zeit insgesamt ein höheres Verletzungsrisiko bedeuten, sagt Tim Meyer. „Immer dann, wenn man Spieler, die zwei Spiele pro Woche machen, mit denen vergleicht, die ein Spiel pro Woche machen – oder man vergleicht drei mit zwei, Sie können den Cut-off da beliebig einsetzen –, werden Sie immer feststellen: Die, die weniger Spiele machen, verletzen sich auch weniger. Und zwar nicht einfach numerisch, sondern auch korrigiert für die Einsatzzeit, üblicherweise berechnet pro 1000 Stunden Training und Wettkampf.“
Das heißt: Wer besonders viele Spiele macht, setzt sich nicht nur öfter einem Verletzungsrisiko aus – das Risiko selbst steigt auch.
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Es gibt ein Zauberwort in der Debatte um Verletzungen und Überlastung, eine im Grunde einfache Lösung: Rotation...........Nur funktioniert das in der Praxis nicht so gut, wie man es sich wünschen würde
......
Die Spielergewerkschaft FIFPRO geht derzeit gegen die FIFA vor, gemeinsam mit dem Verbund der europäischen Ligen: Im vergangenen Herbst hat sie Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt, weil der Fußballverband seine marktbeherrschende Stellung missbrauche, vor allem durch die Einführung der Klub-WM. Vom Weltverband hieß es, der Kalender sei mit allen Parteien abgestimmt. Und sie verweisen dort darauf, dass die von der FIFA organisierten Spiele nur einen sehr geringen Prozentsatz ausmachten.
„Die FIFA sagt: Das sind nur drei bis sieben Spiele zusätzlich, so viel ist es nicht“, sagte Alexander Bielefeld von der FIFPRO schon im Februar im Gespräch mit der F.A.Z. „Aber für den Spieler ist es offensichtlich mehr als nur ein Spiel.“ Weil die Reisen dazukämen, die verschiedenen Zeitzonen, die Vorbereitung und die Anspannung. Deshalb sei der Fokus auf Spielminuten insgesamt falsch, den die FIFA in ihren Analysen setze – man müsse eigentlich sogar über Kadernominierungen sprechen. Gerade bei internationalen Spielen, bei denen die Spieler meist zwei, drei Tage unterwegs sind.
Darren Burgess, der früher Performance-Trainer bei Arsenal und dem FC Liverpool war und heute die FIFPRO berät, sagt, ein Einsatz von ein paar Minuten schlage sich statistisch kaum nieder, er sei aber trotzdem eine Belastung. „Die Spieler haben trotzdem den mentalen Druck, sie reisen, sie wärmen sich auf, sie haben Schlafmangel nach internationalen Spielen.“
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Vor allem würde wohl eine Mindestzeit für die Sommerpause helfen. Denn der Stellenwert dieser paar Wochen ganz ohne Fußball, die Kopf und Körper bei der Regeneration helfen, ist enorm. Je länger die Sommerpause, desto weniger müsse man etwa während der Saison die Englischen Wochen regulieren, sagt Alexander Bielefeld von der FIFPRO. Auch Tim Meyer betont, welch große Rolle die Sommerpause für die Erholung der Sportler spielt. Das, sagt Meyer, sei wahrscheinlich das eigentliche Problem an Turnieren im Sommer: „Nicht so sehr die absolute Zahl der Spiele, sondern dass schon wieder der Urlaub verloren geht oder sehr kurz ausfällt.“
(FAZ online 11.6.)
Zuletzt bearbeitet:
Affenzahn
Rear Admiral
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- März 2017
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- 5.770
War bei Immobilien doch auch lange so dass derjenige, der nichts davon hatte, den Makler bezahlen musste.Magellan schrieb:Dass die Berater vor allem an den Wechseln selbst verdienen und das Geld dabei vom Club und nicht vom Spieler kommt ist halt auch so ein Fehler im System der das Ganze in eine falsche Richtung treibt.
Und genau so wie bei Immobilien, kann man es auch im Fußball ändern: Wer bestellt, bezahlt. Du brauchst einen Berater? Dann bezahl ihn aus deiner Tasche.
FrankenDoM
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Wollte ich auch gerade schreiben. Ich kann mich nicht erinnern, dass auch nur einmal gepfiffen gesehen zu haben und genauso wird es mit der neuen Regel laufen. Die Torhüter halten doch aktuell den Ball keine 6 Sekunden sondern regelmäßig deutlich über 10 Sekunden und jucken tut das keine Sau und zwar auf allen Ebenen runter bis zur B-Klasse.Magellan schrieb:Ist das wirklich mal durchgezogen worden? Kann mich eigentlich nur an Gelbe erinnern wenn der TW es dann zu oft übertrieben hat aber an keine Freistöße.
Ich hoffe, dass Deine Rechnung mit den Spielern so aufgeht. Solange sich keiner verletzt wird sie das tun, aber ich befürchte, dass das so nicht kommen wird. Wie gesagt glaube ich, dass die Klub WM nicht gut für die Gesundheit der Spieler sein wird. Nächstes Jahr ist WM. Die Topspieler werden dann nahezu 3 Spielzeiten durchspielen bis sie wieder eine nennenswerte Pause haben. Das kann nicht gut gehen.
Ich merke es ja selbst als Amateurtrainer. Ich bin absolut durch. Natürlich habe ich noch einen Vollzeitjob was die nicht haben, dafür hab ich für mein Hobby auch nur 3 Termine in einer normalen Woche. Jetzt hatte der Spielleiter des BFV die wahnsinnig geile Idee die Runde 2 Wochen vorher zu starten als bisher. Macht keine 3 Wochen Pause bis wir wieder in die Vorbereitung müssen. Vorbereitungsbeginn ist damit der 22. Juni und Rundenstart eine Woche nach Beginn der Sommerferien in Bayern. Jetzt hatten wir bisher schon das Problem, dass wir zu Rundenstart Ende August kaum Leute hatten, weil Urlaub und Kinder daheim. Die kinderlosen sind dann mit Ende der Sommerferien weg. Nun verlagern wir das nochmal 2 Wochen nach vorne. Nun dürfen die Amateurvereine 2 Monate lang schauen eine Mannschaft zu stellen, denn verlegen ist nur im Ausnahmefall möglich und Absagen kostet nicht nur die Punkte sondern auch gute Strafen. Ich weiß nicht wie viel man saufen muss um auf so saublöde Ideen zu kommen. Was noch dazu kommt, Ende im alten Jahr ist Mitte November und dann geht es im März weiter. Warum? Wieso spielt man nicht bis Dezember und fängt im Februar wieder an? Früher mag das aufgrund der Witterung nicht gegangen sein, aber heute ist das definitiv möglich. Dann hab ich immer noch fast 3 Monate Pause und entzerre den Sommer brutal.
Was ich damit sagen will, es läuft auf allen Ebenen des Fußballs so, dass Entscheidungen ABSEITS jeder Logik getroffen werden. Es geht selbst in der B-Klasse im tiefsten Bayern NUR um die Kohle.
Magellan
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Das kam jetzt evtl nicht ganz richtig rüber, ich glaube dass wir nicht so viele teure Transfers brauchen und ich glaube dass man die Kaderbreite dann darüber lösen kann dass man 1. mehr passende Spieler hat die der Trainer auch wirklich einsetzen kann, 2. ein paar günstigere Transfers für die zweite Reihe machen kann und 3. mehr Nachwuchs einsetzen kann.FrankenDoM schrieb:Ich hoffe, dass Deine Rechnung mit den Spielern so aufgeht. Solange sich keiner verletzt wird sie das tun, aber ich befürchte, dass das so nicht kommen wird.
Das Ziel muss auf jeden Fall mehr Rotation sein als diese Saison.
Kompany hat wenig rotiert weil er kaum passende Alternativen hatte, im ZM waren Pavlovic+ Kimmich gesetz, jeder andere Spieler dort war ein völliger Bruch im System - mit Pavlovic, Bischonf und Kimmich kannst du beliebig 2 aus 3 aufstellen ohne das System zu ändern. Upa+Kim waren gesetzt weil man sonst keine fitten, schnellen IV hatte, jetzt hat man mit Tah zumindest einen dritten mit dem man rotieren kann.
Zu Davies hatte man keine brauchbare Alternative, das könnte man jetzt mit Aznou lösen. Auf RV ist Stanisic wieder voll dabei.
So hat man jetzt effektiv überall echte Rotationsoptionen die man zuletzt nicht hatte.
Edit: Und ganz vergessen bei den Einnahmen, man kann ja noch Tel (für 35-40), Zaragoza (12-15) und Boey (??) verkaufen - die ersten beiden waren eh schon verliehen und Boey hat zwecks Dauerverletzung keine Rolle gespielt, das bringt nochmal Budget mit dem man arbeiten kann, ohne dass man die jetzt direkt zu ersetzen bräuchte.
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Geht mir genauso!Magellan schrieb:Ist das wirklich mal durchgezogen worden? Kann mich eigentlich nur an Gelbe erinnern wenn der TW es dann zu oft übertrieben hat aber an keine Freistöße.
Die KI sagt dazu passender Weise:
Die "6-Sekunden-Regel" für Torhüter, bei der ein indirekter Freistoß verhängt wurde, wenn der Torwart den Ball länger als sechs Sekunden in den Händen hielt, wurde in der Praxis extrem selten angewendet. Obwohl die Regel seit 1998 in Kraft war, haben Schiedsrichter sie sehr oft nachsichtig ausgelegt und Verstöße kaum geahndet.
Es gibt keine offizielle Statistik, wie oft diese spezifische Regel in UEFA-Spielen tatsächlich zu einem indirekten Freistoß geführt hat. Die allgemeine Meinung und auch Berichte aus der Fußballwelt zeigen jedoch, dass die Regel fast nie konsequent durchgesetzt wurde, da ein indirekter Freistoß im Strafraum als sehr harte Strafe empfunden wurde.
Irgendwie fast schon beruhigend, dass die Schiris ganz offensichtlich eine Regel meinen nicht anwenden zu müssen. Oder sie haben ganz einfach Schiss vor der unübersichtlichen Rudelbildung bei nem indirekten Freistoß im Strafraum.
Stellt sich mir die Frage, wie bekannt die überhaupt bei Spielern war. Denn normalerweise starten die ja sofort eine Empörungsarie wenn sie sich einen Vorteil davon versprechen. Oder es war einfach common sense das zu ignorieren.
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Magellan
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Ist natürlich zugegeben auch ne etwas problematische Regel.
Wer stopt die 6 Sekunden sobald der TW den Ball hält? Wie bekommt der TW mit wie viel Zeit er noch hat?
Ist die Strafe wirklich angemessen wenn der TW mal versehentlich überzieht nicht weil er Zeitspiel betreibt sondern einfach keine Anspielstation gefunden hat?...
Die neue Regel soll da ja ganz offensichtlich besser anwendbar werden, der TW hat etwas mehr Zeit, bekommt eine Anzeige und die Strafe ist nicht so drakonisch. Man darf wohl davon ausgehen, dass diese Regel dann zusammen mit einer Anweisung sie auch umzusetzen kommt.
Der Effekt wird aber halt auch sein, dass der zeitspielende TW dann jedes Mal den Countdown abwartet, aber 8 Sekunden sind dann im Zweifel halt besser als 20-30.
Wer stopt die 6 Sekunden sobald der TW den Ball hält? Wie bekommt der TW mit wie viel Zeit er noch hat?
Ist die Strafe wirklich angemessen wenn der TW mal versehentlich überzieht nicht weil er Zeitspiel betreibt sondern einfach keine Anspielstation gefunden hat?...
Die neue Regel soll da ja ganz offensichtlich besser anwendbar werden, der TW hat etwas mehr Zeit, bekommt eine Anzeige und die Strafe ist nicht so drakonisch. Man darf wohl davon ausgehen, dass diese Regel dann zusammen mit einer Anweisung sie auch umzusetzen kommt.
Der Effekt wird aber halt auch sein, dass der zeitspielende TW dann jedes Mal den Countdown abwartet, aber 8 Sekunden sind dann im Zweifel halt besser als 20-30.
Hells_Bells
Lt. Commander
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Thema Backhaus: Ich weiss nicht was ich davon halten soll....
Ich hätte es mit Marc Pfitzner probiert.
Ich hätte es mit Marc Pfitzner probiert.
PES_God
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FrankenDoM schrieb:Daran hab ich jetzt auch keine Zweifel, es ging aber um 65 Mio. gestern und die wären ein Deal des Jahres.
Für 65 hätten die den gestern auch verkauft, da fehlten aber 10.
Was ist, wenn er im Viertelfinale eingewechselt wird und den Siegtreffer gegen Real macht, dann sind wir hinterher auch wieder schlauer
Ihr habt doch Mathis Albert, Elias Benkara, Cole Campbell, und Samuel Inacio dabei. Die machen das schon!PES_God schrieb:Was ist, wenn er im Viertelfinale eingewechselt wird und den Siegtreffer gegen Real macht, dann sind wir hinterher auch wieder schlauer![]()
Für 'Marmelado Sonnenuntergang' wird's sicher reichen!
FrankenDoM
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Ich muss ehrlich sagen ich hab das mit teuren Transfers auch nicht so hoch gehangen bei meiner Antwort. Das Problem ist doch bei Vereinen wie Bayern, dass selbst "billige" Transfers in der Regel mitunter 20 Mio. + sind, weil sonst hat doch der Spieler keine Chance zu spielen.Magellan schrieb:Das kam jetzt evtl nicht ganz richtig rüber, ich glaube dass wir nicht so viele teure Transfers brauchen und ich glaube dass man die Kaderbreite dann darüber lösen kann dass man 1. mehr passende Spieler hat die der Trainer auch wirklich einsetzen kann, 2. ein paar günstigere Transfers für die zweite Reihe machen kann und 3. mehr Nachwuchs einsetzen kann.
Ich hab auch das Argument schon verstanden mit mehr passenden Spielern. Dein Beispiel mit den 4000 Minuten war ja sehr gut.
Ich glaube aber halt gerade da durch wird das Problem nicht kleiner. Ein Aznonu mag gut sein um Davies mal eine Pause zu geben, aber wenn Davies ausfällt plötzlich und 3000 Minuten vakant werden hat man ein Problem.
Oder lass mal Kane ausfallen. Da hockt sich keiner hinter ihn auf die Bank der nur ansatzweise seine Qualität hat, den der würde auch direkt 50 Mio. + kosten.
Es werden mehr und mehr Spiele, das wird ohne Rotation nicht laufen, auch ohne Verletzte, aber kommen die dann auch noch dazu, dann wird es schwierig, aber dieses Problem haben alle Top20 Vereine in Europa. Mit der Vielzahl an Spielen ohne adäquate Pause wird es 100% zu Qualitätsverlusten kommen.
Warten wir es ab, aber ich bin mir sicher, dass wir das schon zum Winterpäuschen so bestätigt sehen werden.
Ich sehe zwar was Du meinst und widerspreche da auch nicht, aber achtet doch mal drauf wie lange die Torhüter teils den Ball halten. Da sind 15 Sekunden keine Seltenheit. Man muss auch nicht päpstlicher als der Papst sein und genau 6 Sekunden, aber wenn einer ihn dann zehn Sekunden hält, dann kann das der Schiri an seiner Uhr ablesen und der Torwart weiß auch genau was er da tut. In 10 Sekunden laufen einige Menschen 100 Meter. Also anwenden hätte man die Regel durchaus können.Magellan schrieb:Ist natürlich zugegeben auch ne etwas problematische Regel.
Wer stopt die 6 Sekunden sobald der TW den Ball hält? Wie bekommt der TW mit wie viel Zeit er noch hat?
Ist die Strafe wirklich angemessen wenn der TW mal versehentlich überzieht nicht weil er Zeitspiel betreibt sondern einfach keine Anspielstation gefunden hat?...
Dann war das mal wieder eine tolle Aktion die ihn noch zu keinem 65-Mio. Mann macht. Würde ich aber natürlich mitnehmen und ich sehe es auch positiv, dass man ihn für die Geld-WM noch hat.PES_God schrieb:Was ist, wenn er im Viertelfinale eingewechselt wird und den Siegtreffer gegen Real macht, dann sind wir hinterher auch wieder schlauer![]()
Magellan
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Das ist aber ein Problem mit dem man einfach leben muss, die Alternative wäre ja dass man jede Position doppelt auf Topniveau besetzen muss, dann hat man 22 Spieler die den Anspruch haben Stammspieler zu sein und die Jugend bekommt noch weniger Einsatzminuten.FrankenDoM schrieb:Ein Aznonu mag gut sein um Davies mal eine Pause zu geben, aber wenn Davies ausfällt plötzlich und 3000 Minuten vakant werden hat man ein Problem.
Imho brauchst du pro Position 1,5 gestandene Spieler, also 15 Feldspieler die du bedenkenlos auch in den Topspielen bringen kannst und den Rest muss man dann mit günstigeren Backups und Jugend auffüllen.
Wenn ich für AV Davies, Laimer und Stani als etablierte Spieler habe und dahinter dann Aznou dann kann ich damit leben - rein numerisch betrachtet, mittelfristig wäre auch ein Upgrade für die Spitze auf LV nicht verkehrt, sofern Stani da nicht noch einen weiteren Schritt macht, aber das ist ja ein anderes Thema.
Und wenn das ganze Geschwafel von Campus, eigene Jugend usw mehr als leere Worte sein soll dann muss man halt auch mal dazu stehen im Zweifel einem Aznou eine ganze Hinrunde zuzutrauen.
FrankenDoM
Admiral
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Genau meine Meinung.Magellan schrieb:Das ist aber ein Problem mit dem man einfach leben muss, die Alternative wäre ja dass man jede Position doppelt auf Topniveau besetzen muss, dann hat man 22 Spieler die den Anspruch haben Stammspieler zu sein und die Jugend bekommt noch weniger Einsatzminuten.
Aber genau das wird das Problem sein. Die Scheichs wollen bei der Klub-WM nicht die Jungs vom Campus sehen.
Ich bin echt gespannt wo das alles noch hinführen wird.
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