Fußball-Stammtisch 2024/2025 (1. Beitrag beachten)

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LotusXXL schrieb:
Verweigert er die Anweisung, muss er um seinen Job bangen.
Der findet sofort wieder was Neues nach dem was er da geleistet hat.
Man weiß natürlich nicht ob irgendwas vorgefallen ist, was das rechtfertigen würde.
Aber trotzdem für mich ganz schlechte Vorstellung von ihm! Irgendwie rückgratslos!
 
Übliches Barca Gebaren der letzten Jahre, sobald sie einen Vertrag nicht mehr bezahlen wollen wird der Spieler aufs übelste rausgemobbt.
Schwach dass Flick bei dieser Farce mitmacht.
Die nächste Stufe ist dann Hetze gegen den Spieler über die Medien. Und das selbst bei einem Spieler der seit 11 Jahren im Club ist...
 
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Magellan schrieb:
Schwach dass Flick bei dieser Farce mitmacht.
Wird ihm früher oder später auch widerfahren, wenn man ihn, z. B. wegen Erfolglosigkeit, loswerden möchte.

Ist halt Barca ... :D
 
Inter ist scheinbar an Palinha interessiert, hier stellt man sich wohl eine Ablöse um die 30 Mio vor - wird ein teures Missverständnis aber besser so, als dass er weiter nur auf der Bank sitzt.


Pool ist auch krass, jetzt haben die bereits 213 Mio (ohne Boni usw) ausgegeben und wollen scheinbar noch 138 Mio für Isak drauflegen.
Zur Einordnung, die machen ca 150 Mio weniger Umsatz als wir bzw. 50 Mio mehr als der BVB und haben zuletzt einen Verlust von 65 Mio eingefahren...
 
Ein Sportredakteur des HR hat in einer kleinen Runde die Eberl Geschichte m.E. recht treffend zusammen gefasst:
Der Manager-Job bei den Bayern ist zurzeit ähnlich undankbar wie jener des Pressesprechers von Jens Spahn. Natürlich hat Max Eberl bislang nicht die beste Figur abgegeben, doch er soll sparen und trotzdem richtig Geld ausgeben, er soll in Ruhe Deals einfädeln, während alle anderen losplaudern, er soll entschieden auftreten, obwohl er angezählt wird - ich halte Krösche für zu smart, um sich dieser Schlangengrube aktuell auszusetzen. Er würde wenn überhaupt wohl Bedingungen formulieren und seinen Stab mitbringen. Klar ist auch, dass er in München nie so autark schalten könnte wie in Frankfurt - oder in der Premier League.


An unserer Wechselfront soll sich jetzt im fernen Japan Doan entschieden haben zu uns kommen zu wollen. Das wäre einerseits ganz gut, dem muss man nicht erst Deutschland und BuLi beibringen (Sofortverstärkung) und der wäre nicht in einem Jahr wieder weg. Wobei man eben beim andererseits wäre, denn große Gewinne lassen sich mit einem derzeit 27jährigen Japaner nicht mehr erzielen. Billig wäre er aber trotzdem nicht. Unter 20 Mio wird ihn Freiburg sicher nicht abgeben.
McAtee wäre damit wohl auch vom Tisch. Denn wenn Eki geht dürfte die Priorität eher bei einem weiteren Stürmer liegen und vielleicht noch auf der 6 als im OM.
 
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Magellan schrieb:
und wollen scheinbar noch 138 Mio für Isak drauflegen.
Falls sie den nicht kriegen sind sie aber scheinbar willens ihnen wenigstens das Eki Geschäft zu vermiesen, quasi als 1B Lösung, und 40 Mio "gespart".
Im Herzen von Europa dürfte man es mit Freude hören.
 
Magellan schrieb:
Zur Einordnung, die machen ca 150 Mio weniger Umsatz als wir
Woran liegt das? In den Ligen sind sie ja ähnlich erfolgreich, also daran dürfte es nicht liegen. Hat Bayern so viele lukrative Sponsoren? Ist das dann noch so anders, als direkt einen Investor aus sonstwo zu haben?
 
habla2k schrieb:
Die größte Einnahmequelle ist m.E. da tatsächlich Sponsoren, Marketing, Merchandising. Und da sind sie auch im internationalen Vergleich ganz vorne dabei.

Der wichtigste Faktor beim FCB ist halt die Konstanz in allen Bereichen. Es gibt quasi kein Jahr in dem die Umsätze oder sportlichen Erfolge so rückläufig sind, dass es sich auch nur temporär auswirkt. Letztlich sind die darauf aber auch zwingend angewiesen, da sie im Gegensatz zu anderen internationalen Top Clubs keine Investoren haben, die mal eben so nachschießen können wenn es mal gerade nicht so gut läuft.
 
Magellan schrieb:
Zur Einordnung, die machen ca 150 Mio weniger Umsatz als wir bzw. 50 Mio mehr als der BVB und haben zuletzt einen Verlust von 65 Mio eingefahren...
Tja, Investorenverein eben. Die haben kürzlich auch den Schuldenstand ordentlich erhöht wegen Baumaßnahmen. Die Bilanz der Jahre zuvor war auch nicht sonderlich gut. Corona hat bei denen auch richtig reingehauen.
Aus seinen Einnahmen zahlt dieser ehrliche "Traditionsverein" das ganz sicher nicht.
Aber so lange zu viele Parteien mitverdienen, wird man kaum regulierend eingreifen. FFP ist und bleibt ein Witz.
 
Gibts in der PL überhaupt noch Vereine ohne Investor? :freak:
 
Könnte ich dir so gar nicht beantworten. Die etablierten Clubs dürften alle einen Investor haben und entsprechend Geld verschleudern.
Wenn die wenigstens alle so schlecht wie United arbeiten würden.
 
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Schwer zu sagen, die jeweiligen Veröffentlichungen lassen sich da nicht 1:1 vergleichen was die einzelnen Segmente angeht.
Was ich so gefunden habe nimmt Bayern deutlich mehr über die Spieltage ein, zum Teil weil Pool die letzten Jahre nur einen Zuschauerschnitt von 53-55k hatte während wir konstant 75k haben (den Rest machen dann wohl Bier und Würstchen aus :) ), dann haben wir über 400k zahlende Mitglieder was etwa 25 Mio ausmachen dürfte und was Merch und Werbeeinnahmen angeht war Bayern im internationalen Vergleich auch immer sehr weit vorn dabei. Eine Rolle dürfte dabei spielen, dass der deutsche Markt halt noch etwas größer ist und Bayern davon einen größeren Anteil hat als das Pool beim englischen Markt hat.
Dafür hat Pool dank PL natürlich deutlich höhere TV Gelder.


habla2k schrieb:
Gibts in der PL überhaupt noch Vereine ohne Investor?
Ich glaube nicht, es gibt ein paar die englische Besitzer haben aber keine Clubs die eine Mehrheit selbst besitzen.
 
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Magellan schrieb:
dann haben wir über 400k zahlende Mitglieder was etwa 25 Mio ausmachen dürfte
Das geht aber an den Verein und nicht in die AG.
Ergänzung ()

habla2k schrieb:
Gibts in der PL überhaupt noch Vereine ohne Investor? :freak:
Nein!
Aber man kann vielleicht ein paar löbliche Ausnahmen finden wo sich die Besitzer mit ihrer Expertise selbst einbringen, also nicht nur reines Investorenobjekt.
Das wären z.B. Brighton & Hove oder Brentford.
Ein klein wenig ähnlich wie ursprünglich die Hopps bei Hoppelheim nur mit mehr Fussballsachverstand.

Clubs wie Everton oder West Ham hätten immerhin eine lange Tradition von wenigstens britischen Eigentümern. Da ist zuletzt aber auch heftig der "Sündenfall" eingetreten.
 
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@mo schrieb:
Das geht aber an den Verein und nicht in die AG.
Stimmt, ist jetzt die Frage was die jeweiligen Statistiken betrachten.

Hab noch eine detailliere Statistik zum Jahr 2024 mit den Top30 nach Umsatz gefunden, danach liegt die Differenz nur bei 50 Mio und danach liegt Pool beim Spielbetrieb sogar vorn.
https://www.deloitte.com/uk/en/serv.../analysis/deloitte-football-money-league.html



Bayern (#5):
113 Mio Matchday
213 Mio Broadcasting
421 Mio Commercial
= 765 Mio

Liverpool(#8):
132 Mio Matchday
240 Mio Boradcasting
343 Mio Commercial
= 714 Mio

BVB(#11):
93 Mio Matchday
206 Mio Boradcasting
215 Mio Commercial
= 514 Mio

Der einzige andere BL Vertreter ist dann Frankfurt (#24) mit 245 Mio (ohne Aufschlüsselung aufgeführt).
Und auf #30 folgt dann der erste und einzige nicht europäische Vertreter mit Flamengo und 198 Mio.
 
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Magellan schrieb:
Zur Einordnung, die machen ca 150 Mio weniger Umsatz als wir bzw. 50 Mio mehr als der BVB und haben zuletzt einen Verlust von 65 Mio eingefahren...

Thane schrieb:
Tja, Investorenverein eben.
Tatsächlich haben sie die letzten Jahre im Ligavergleich sehr zurückhaltend agiert.
Für 2024/25 steht ein Transferplus von 5 Mio. Ganze 47 Mio. haben sie da ausgegeben. Dicke, fette Investorenkohle von 30 Mio. für Marmadashvili und 12 für Chiesa (was ein steal)
23/24 Minus 110 Mio (70 für Szobo, je 40 für McAllister und Gravenberch, also Stammspieler)
22/23 Minus 60 Mio. (Nunez für 85, Gakpo für 40)
21/22 Minus 60 Mio. (54 für Diaz, 40 Konate)

Sie geben schon ordentlich Geld aus, aber eigentlich nur für Stammspieler (Szobo) oder solche mit dem Potential dazu (Darwin) und das Transferminus passt ohne Probleme in die PL Prämie von knapp 170 Mio. pro Saison.
Ja, Liverpool hat einen Investor, aber ich würde behaupten sie sind mit der am besten geführte Club auf der Insel und würden auch ohne Investor da oben mitmischen. Die leisten einfach gute Arbeit.
 
@mo schrieb:
Aber man kann vielleicht ein paar löbliche Ausnahmen finden wo sich die Besitzer mit ihrer Expertise selbst einbringen, also nicht nur reines Investorenobjekt.
Also sowas wie Wrexham? :D
 
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Affenzahn schrieb:
Sie geben schon ordentlich Geld aus, aber eigentlich nur für Stammspieler (Szobo) oder solche mit dem Potential dazu (Darwin) und das Transferminus passt ohne Probleme in die PL Prämie von knapp 170 Mio. pro Saison.
Es gibt halt noch andere Faktoren als nur die Transferbilanz.
Die Coronazeit hat ihre Einnahmen auch stark einbrechen lassen. Wie gesagt, die Bilanz der letzten Jahre sieht nicht so gut aus. Letztes Jahr stehen da auch etwa 70 Mio Minus. Außerdem haben sie auch nicht die Einnahmen aus der Club-WM.
Und wenn das mit Isak wirklich stimmen sollte, gehen ihre Transferausgaben (mit Handgeld und Beraterkosten) diese Saison locker über 400 Mio.
 
habla2k schrieb:
sowas wie Wrexham? :D
Meinst die Schauspieler...!?

Gab sicher noch mehr. Elton John z.B. hat lange den FC Watford unterstützt. Aber keine Ahnung ob und wie viel Geld er dort verbrannt hat.
 
Keine Ahnung wo die ohne Investor wären, aber wenn ich sehe, dass Bayern stets den höheren Umsatz hatte, stets Gewinn statt Verlust eingefahren hat, die niedrigeren Personalkosten hat und Pool aber einfach mal 350+ Mio für Transfers ausgeben kann, dann muss ich schon fragen wo das Geld herkommen soll wenn nicht vom Investor?
 
Leipzig haut für einen 18 jährigen mit 10 Ligaspielen 20 Millionen raus, aber verständlich als ein Verein der nächstes Jahr keinen europäischen Fußball spielt, da sitzt das Geld bei solchen echten Klubs die an finanziellen Zwänge gebunden sind immer locker.
 
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