getexact schrieb:
Aber was hat das mit meinen Ausführungen zu tun, dass ich nicht glaube, dass diese Sportler überlastet sind?
Deine Aussage war, dass sie genau 0 Verantwortung tragen und sie ja eh nur maximal 2x die Woche spielen und das ihre Arbeitszeit. Genau das hat das damit zu tun und darauf bezog sich meine Antwort, aber da ruderst Du ja schonmal gewaltig zurück.
Jetzt sind wir ja immerhin schon bei 12-18 Stunden Trainingszeit pro Woche plus Spiele. Ein Spiel ist jetzt auch nicht in 90 Minuten erledigt.
Du darfst ja zu dem Ergebnis kommen, dass sie nicht überlastet sind. Die Realität spricht halt ein andere Sprache.
Das sagt übrigens die KI dazu:
Ja, im professionellen Sport zeichnet sich ein deutlicher Trend zu mehr Verletzungen ab, insbesondere im Hinblick auf bestimmte Verletzungsarten wie Muskel- und Sehnenverletzungen (z. B. der Oberschenkelmuskulatur) sowie schwere Gelenkverletzungen wie Kreuzbandrisse. [
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Während der medizinische und athletische Fortschritt so hoch ist wie nie zuvor, kämpft der Profisport mit einer Spirale aus immer höherer Intensität und extremeren Belastungen. [
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Die Entwicklung lässt sich im Wesentlichen auf vier Hauptursachen zurückführen:
1. Überlastung durch einen überfüllten Terminkalender
Im Spitzenfußball ist die Diskussion um die Belastungsgrenze omnipräsent. Durch die Ausweitung von Turnieren der UEFA (z. B. neues Champions-League-Format) und der FIFA (wie die erweiterte Klub-WM) absolvieren Topspieler teilweise
70 bis 75 Pflichtspiele pro Saison plus Länderspiele und intensive Fernreisen. Studien zeigen, dass professionelle Fußballer mittlerweile im Schnitt
fast drei Verletzungen pro Saison erleiden. Langzeituntersuchungen im europäischen Spitzenfußball belegen einen stetigen Anstieg von Muskelverletzungen (wie Hamstring-Verletzungen) in den letzten zwei Jahrzehnten. [
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2. Gestiegene Spielgeschwindigkeit und Intensität
Der moderne Profisport – egal ob Fußball, Basketball, Eishockey oder Handball – ist athletischer, schneller und aggressiver geworden. Sprints sind explosiver, Richtungswechsel abrupt und die Erholungsfenster während eines Spiels kürzer. Diese enormen Krafteinwirkungen führen vermehrt zu strukturellen Verletzungen. [
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3. Frühe Spezialisierung im Jugendalter
Ein von Experten häufig genannter Grund für die Zunahme von chronischen und schweren Verletzungen im Profibereich ist die
monothematische Spezialisierung im Kindes- und Jugendalter. Junge Talente trainieren oft schon ab dem zehnten Lebensjahr ausschließlich eine Sportart auf extrem hohem Niveau. Dem Körper fehlt dadurch eine breite sportliche Basis, was zu frühzeitigem Verschleiß an Sehnen, Knochen und Gelenken führt. [
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4. Das große Problem im Frauen-Profisport
Besonders im Fokus steht der Frauenfußball. Hier ist die Rate schwerer Verletzungen dramatisch gestiegen. Profifußballerinnen erleiden statistisch gesehen
bis zu viermal häufiger einen Kreuzbandriss als ihre männlichen Kollegen. Neben anatomischen Faktoren (wie der Beckenstellung und Hormonzyklen) spielt hier das sogenannte
„Gender Data Gap“ eine Rolle: Trainingsmethoden, Rasenbedingungen und sogar Fußballschuhe wurden jahrzehntelang fast ausschließlich für Männer entwickelt, was das Verletzungsrisiko für Frauen drastisch erhöht. [
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