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NewsGlasfaser: Deutsche Telekom verzeichnet einen Ausbaurekord im März
Die Deutsche Telekom verzeichnet im März einen Rekord beim Glasfaserausbau. 178.000 Haushalte und Unternehmen haben mindestens einen Homes-Passed-Anschluss erhalten. Insgesamt kommt die Telekom so auf 10,5 Millionen Haushalte mit einem entsprechenden Zugang.
Die Deutsche Telekom verzeichnet im März einen Rekord beim Glasfaserausbau. 178.000 Haushalte und Unternehmen haben mindestens einen Homes-Passed-Anschluss erhalten.
Homes Passed bedeutet: Ein Haus oder Firmengebäude wurde noch nicht direkt angebunden, die Glasfaser liegt aber praktisch direkt davor.
--> Rekord beim Glasfaserausbau! Ganz viele haben einen "Anschluss erhalten".
Im Kleingedruckten dann: Naja, eingentlich nicht, weil noch keiner davon angeschlossen ist.
Bei den Uploads steht Google Cloud weiter auf eins. Dahinter liegen Microsoft Teams, WhatsApp und iCloud. Auf Platz 5 befindet sich FaceTime. Discord ist erstmals seit langer Zeit aus der Top-5 gefallen, so die Telekom.
Kein Wunder, wenn das auch bei anderen in den Abendstunden wie ein Sack Schrauben läuft Das ist der einzige Punkt wo ich diese Peering Thematik deutlich merken kann.
Die sollen damit nicht so protzen. Die sind schuld daran wieso es nicht voran gegangen ist und es immer wieder verhindert haben, dass Glasfaser weiter ausgebaut wird. Die hätten schon längst damit fertig sein müssen.
Kein Wunder, wenn das auch bei anderen in den Abendstunden wie ein Sack Schrauben läuft Das ist der einzige Punkt wo ich diese Peering Thematik deutlich merken kann.
Das ist tatsächlich unglaublich nervig, aber ich habe auch oft Probleme mit Seiten bei denen Cloudflare beteiligt ist oder auch an anderen Stellen. Als ich noch aktiv FF14 gespielt habe hatte ich auch oft unglaubliche Probleme bis zur Unspielbarkeit, die durch Nutzung eines VPNs magisch verschwunden sind. Und das obwohl die Server so weit ich weiß in Frankfurt stehen.
Ich seh das andersrum. Relevant ist, dass 178.000 Haushalte einen Anschluss bestellen können ohne lange Wartezeit seitens des Netzbetreibers. Ob die nun bestellt haben oder nicht ist doch pupsegal, vorallem weil es sich täglich ändern kann. Solange "genug" bestellen, dass der Ausbau nicht zurückgefahren wird, reicht das doch.
Rubyurek schrieb:
Die sollen damit nicht so protzen. Die sind schuld daran wieso es nicht voran gegangen ist
Mitnichten. Wenn du jemandem die Schuld geben willst, dann der Breko, die den Vectoring Ausbau und damit auch den Glasfaserausbau aus monetären Eigeninteressen um 2 Jahre verzögert hat.
Ich kann diese Thematik nicht mehr hören... erst, wenn alle (90%) einen bezahlbaren Zugang haben können die sich gerne wieder melden.
Bei uns in Göttingen haben die einach nur zwei Stadtteile ausgebaut... aber zu den Preisen ist es einfach nicht attraktiv, egal über welches Medium die Daten gehen!
Wann hat man das erste mal von "FTTH" gehört? vor bestimmt 20 Jahren mittlerweile (da gabs noch die CeBit!!)... und was ist seit dem passiert?!
Mein Punkt ging eigentlich in die gleiche Richtung: solange Haushalte/Eigentümer keinen Anschluss bestellen ist es irrelevant wenn sie "nur" Homes Passed ausgebaut werden. Ist ja deren Entscheidung. Entscheiden ist ob alle die in den betreffenden Ausbaugebiten bestellt haben jetzt einen Anschluss nutzen können (bzw. ab wann das der Fall sein wird).
Als home passed kann ein einsichtiger Eigentümer, ein neuer Eigentümer oder die Erben der alten, bornierten Eigentümer das recht zügig ändern.
Ist die Glasfaser noch nicht mal in der Nähe sind wir wieder bei MBfM-Verhältnissen mit 50-100k Ausbaukosten.
Die Mehrheit der Deutschen wohnt in Mehrfamilienhäusern und die Mehrheit der Deutschen wohnt zur Miete, daher schwingt für mich bei der Meldung von Homes Passed immer ein gewisses Systemversagen mit. Der individuelle Mieter hat ja keinen (legalen) Einfluss darauf, der Änderung beizuwirken.
Jetzt müsste es an meinem Wohnort zumindest mal geplant werden, das wäre schön. Aber bei wenig Menschen und davon noch die meisten alt sehe ich das eher negativ. Wird wohl langfristig auf Starlink oder ähnlich rauslaufen sobald die verfügbaren 100 Mbit nicht mehr reichen.
Die Zahlen zeigen ja eigentlich das es ein schlechter Business Case ist. Sie bereiten den Anschluss von 10Mio Haushalten vor haben aber nur 1Mio Kunden angeschlossen. Das ist keine gute Quote. Respekt für die Baufirmen die das für die Telekom in der Zeit bauen aber hier liegt die Schwachstelle scheinbar im Vertrieb.
Vielleicht ist da auch ein Missverständnis: "Homes Passed" ist hier die Obermenge. Wie viele Haushalte davon "Homes Connected" ausgebaut wurden oder "Homes activated" sind lässt sich aus der Meldung nicht schließen. Gerade mit Wohnungsgesellschaften gibt es ja von der Telekom (und anderen) Verträge zu einem pauschalen Ausbau der Gebäude (Beispiel). Die sind eben auch in diesen "Homes Passed"-Meldungen enthalten, wenn sie im fraglichen Zeitraum ausgebaut wurden.
Das Mehrfamilienhaus in dem ich lebe hat jetzt auch einen Glasfaseranschluss (letzten Monat verlegt). Aber keine der 8 Wohnungen ist angeschlossen und Stand heute auch nicht geplant. Angeblich würden alle Wohnungen seitens der Telekom einen Anschluss erhalten, sobald eine der Mietparteien einen Anschluss bestellt. Freilich dran glauben tut hier niemand, weil das Haus uralt ist und keinerlei Kabelkanäle hat. Das alte Kupferkabel ist fest einbetoniert und das TV Kabel Ende 80er hat wohl einen immensen Aufwand verursacht bei den Wohnungsanschlüssen und ist teilweise völlig irre gelöst (Kabel vom Verteiler bis auf den Dachboden, dort von einem Verstärker runter in die Wohnungen).
Hinzu kommt, dass die Preise im Vergleich zu Kabelinternet nicht sonderlich attraktiv erscheinen, was bei den vage Interessierten hier im Haus auch nicht für Wechselbegeisterung sorgt. Ich bin wahrscheinlich der Einzige, der ernsthaft Interesse hätte… aber auch nicht wirklich, da die Peering Geschichte bei der Telekom ehrlich gesagt ein No-Go ist.
Also bleibt es wohl beim 500er Kabel Tarif. 1000er wäre auch möglich, aber mit meiner Fritzbox 6490 geht halt „nur“ 500.
Angeblich würden alle Wohnungen seitens der Telekom einen Anschluss erhaiten, sobald eine der Mietparteien einen Anschluss bestellt. Freilich dran glauben tut hier niemand, weil das Haus uralt ist und keinerlei Kabelkanäle hat.
In so einem Fall würde die Telekom Aufputz-Kabelkanäle im Treppenhaus verlegen, sofern Eigentümer/WEG dem zustimmen. Falls das nicht gewünscht ist müssten Eigentümer/WEG eben für ein Leerrohr verlegt nach Wunsch sorgen.
Also hier ist seit den 80ern nicht viel passiert, außer das in den letzten 3 Jahren einmal die Stadtwerke ihr Glasfaser im Weg verlegt haben ohne die Anwohner davon in Kenntnis zusetzen, anschließend kam Vodafone und danach die Telekom und nun möchte noch eine Privatfirma und in den nächsten 2,5 Jahren per Glasfaser vernetzen, was ich eher kritisch sehe.
Da ist es mir mittlerweile ziemlich egal, was die Großen Mitspieler Meinen oder Behaupten.