News Glasfaserausbau: Deutsche Telekom bietet FTTH per Vorvermarktung an

dMopp schrieb:
Tja ich finde das alles sehr fragwürdig. Ich baue grad und WOLLTE FTTH. Nachdem mir gesagt wurde, das kostet mich einen 5stelligen Betrag*(!) habe ich davon Abstand genommen. Das Witz ist ja auch, ICH solls Bezahlen aber es gehört dann alles der Telekom..

Ohne die Distanz zu wissen kann man mit der Summe rein Garnichts anfangen. Muss 1km Glasfaser verlegt werden? Oder nur 3m vom Gehweg zur Hauswand?

Edit Du zahlst auch bei den Summen wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte der Kosten
//Edit

Ich arbeite bei einem Versorgungsunternehmen (nicht Glasfaser, größere Dimensionen...) aber da regen sich die Kunden auch ständig über ihre Anschlusskosten auf.
Wir müssen auf 10 Jahre wirtschaftlich rechnen (Unternehmenszinsen!), bei Kosten von ~800 - 2000€ pro Meter (je nach Fremdleitungen, Oberfläche usw.)

Kosten können da oft gesenkt werden, wenn man das splittet in Verteilleitung und Hausanschluss, wobei von der Verteilleitung nur ein Teil getragen werden muss.

Bzw. steht einem auch eine Rückerstattung zu, wenn an den Verteilleitungsbereich noch andere Kunden angeschlossen werden in naher Zukunft.


Ich finde die Idee dahinter gut.

So können Ortschaften oder Ortsteile recht günstig angeschlossen werden, da viele sich beteiligen. Hätte das bei mir im Ort auch gerne. Da derzeit nur 16 MBit verfügbar sind und drei Straßen weiter Unitymedia mit Glasfaser liegt.
Ein 100/50 oder 200/100 Tarif fände ich klasse
 
Zuletzt bearbeitet:
what "119,95 Euro pro Monat " ne Du
 
Tja, ich wäre bereit dafür zu zahlen, die 120 fur 1000/500 sind ok. (Auch wenn ICH mir lieber ne 200/200 holen würde, reicht mir persönlich)
 
Da werden sie bei uns keine großen Chancen haben, hier gibts fast über Kabel. Mehr wie 400 Mbit braucht im Moment wohl kaum jemand.
Aber schön zu sehen, dass es vorwärts geht.
 
Tja ich finde das alles sehr fragwürdig. Ich baue grad und WOLLTE FTTH. Nachdem mir gesagt wurde, das kostet mich einen 5stelligen Betrag*(!) habe ich davon Abstand genommen.

Tja, das ist mal wieder das typische Bild.
Haben wollen aber nix dafür bezahlen wollen.

Lass das mal in etwa 150-200Meter sein.

Und wer holt die Genehmigungen bei der Stadt ein? Wegesicherung? Auskundung? Tiefbau? Montage? Abschlussmessung?
Meinste die machen das alle umsonst?

Die Strippe könnte man auch Oberirdisch legen, da gehen auch grad die Kupferkabel lang (um dann vor dem jeweiligen Grundstück unterirdisch ins Haus zu wandern)

Leute, Leute, ihr habt Vorstellungen...
In welcher Traumwelt lebt ihr eigentlich?

Aber schön das manche jetzt erst mal realisieren wie teuer das ganze ist.
 
Wäre bei uns zu spät. Dort hat die "Deutsche Glasfaser" mit der selben Strategie schon erfolgreich FTTH ausgebaut. Bei uns mussten vor ca 3. Jahren 40% der Ortsbevölkerung einen Anschluss beantragen, der dann keine weiteren Kosten verursachte. Aktuell bezahle ich für 200/200 knapp 50€/ Monat.
 
An sich ist die Idee toll, das Problem ist nur, dass man bei der Telekom einfach nicht weit genug denkt.
Statt z.B. 750 Leute dazu zu bewegen 120€ im Monat zu blechen sollten sie eher 1250 auftreiben und dafür 70€ kosten lassen, oder FTTH ausbauen, aber direkt günstigere Tarife mit weniger Bandbreite bieten.

Bei 75€ wäre ich sofort dabei, bei 120€ mit ner Überlegung wahrscheinlich auch noch... weil so viel zahle ich sowieso schon für 2 Leitungen und auch nur deshalb weil beide Leitungen ihre Probleme haben, Telekom ist zwar stabil bringt aber keine Bandbreite, KabelBW/UM ist instabil und taugt generell nicht zum zocken, bringt aber das richtige Paket zumindest für Downloads, wenn auch der Upload ebenfalls ... ist :freak:.

Naja immerhin zu sehen dass man wenigstens so eine Alternative anbietet und wer nun meint ihm sei der anfängliche Preis für den Ausbau nicht Wert, nunja, für immer schweigen undso ^^.
Weil meistens sobald der Kram vorhanden ist reduziert sich der Preis innerhalb von 1-2 Jahren drastisch.
 
dMopp schrieb:
Tja ich finde das alles sehr fragwürdig. Ich baue grad und WOLLTE FTTH. Nachdem mir gesagt wurde, das kostet mich einen 5stelligen Betrag*(!) habe ich davon Abstand genommen.

Vieleicht bekommt man durch solche Sachen mal eine Ahnung davon, was der Ausbau eines gesamten Ortes kostet. Am Tiefbau selbst verdient die Telekom in beiden Fällen nichts; das ist der, zu dem sie es einkauft bzw. die eigenen Bautrupps arbeiten läßt.

eax1990 schrieb:
An sich ist die Idee toll, das Problem ist nur, dass man bei der Telekom einfach nicht weit genug denkt.
Statt z.B. 750 Leute dazu zu bewegen 120€ im Monat zu blechen sollten sie eher 1250 auftreiben und dafür 70€ kosten lassen, oder FTTH ausbauen, aber direkt günstigere Tarife mit weniger Bandbreite bieten.

Die 750 sind schon auf Kante genäht. 1250 ist fast das Doppelte davon, die werden die nie im Leben erreichen – 750 ist schon sportlich bei 4638 Haushalten, das sind immerhin 16,2 %. Zum Vergleich Plau am See bekommt nicht genügend FTTH-Kunden für Ausbau zusammen.
 
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Wäre das Einkommen der ausschlaggebende Faktor für das Buchen von FTTH-Tarifen, gäbe es in einkommensstarken Regionen nicht die gleichen Probleme, auf wirtschaftliche Kundenzahlen zu kommen. Das Hauptproblem ist, daß der größte Teil der Michel den Spaß noch nicht möchte.
 
Nureinnickname! schrieb:
Naja die Schweiz ist ja auch ein bisschen kleiner als Deutschland.

und hat auch ein bisschen weniger Einwohner was das ausgleicht und hat eine Menge hoher Berge die im Weg rumstehen ...
 
Schnitz schrieb:
Und das man 900 Vorverträge bei 6000 Einwohnern (ca. 2000 Haushalte) nicht schafft ist auch keinen Vergleich wert.

Du hast aber bestimmt einen anderen passenden Ort parat, der einen Vergleich wert ist, nicht wahr?
 
diamdomi schrieb:
Preislich natürlich recht teuer. Bei Unitymedia bekommt man eine 400/20 Leitung für 45€.
Wobei ich jederzeit den 200/100 Anschluss der Telekom jederzeit bevorzugen würde - falls verfügbar.

Bei Unitymedia wird immer schnell vergessen, das man den "Anschluß" meist über die Nebenkosten noch zahlen muss. Da kommen monatlich ~20,99€ noch zu den 44,99€ dazu. Da ist man schnell bei ~66€ / Monat, auch wenn da Telefon mit Festnetzflat dabei ist - auch nicht soooo billig. Und es sind keine 400/20, sondern nur 400/10.
 
eax1990 schrieb:
An sich ist die Idee toll, das Problem ist nur, dass man bei der Telekom einfach nicht weit genug denkt.
Statt z.B. 750 Leute dazu zu bewegen 120€ im Monat zu blechen sollten sie eher 1250 auftreiben und dafür 70€ kosten lassen, oder FTTH ausbauen, aber direkt günstigere Tarife mit weniger Bandbreite bieten

Ähhh, News gelesen? Der Gigabit-Tarif rundet die bereits vorhandenen nur nach oben ab. Es gibt günstigere! Guck dir doch mal die Fiberangebote an;) Niemand wird gezwungen den dicken Vertrag zu nehmen. Zumindest kann ICH das aus dieser News hier nicht rauslesen...
 
Ich glaube mit ein bisschen überlegen, Frau Bestechung, würde ich das Geld an die Telekom monatlich abdrücken für 1 Gbit. Aber für die horrenden Anschlusskosten, können sie mir mal an die Füße fassen.
 
Schön das hier gesagt wird 5-Stellig sei normal. NEIN!

Wenn im Vergleich die normalen Arbeiten 800€ kosten müssen mir die 9200€ Differenz (es sind eher deutlich mehr) mal aufgeschlüsselt werden. Ich habe für Wasser, Strom, Abwasser und Gas weniger gezahlt, ZUSAMMEN! Und die Grabenlänge ist am Ende die selbe. Auch die achso teuren aufwändigen Genehmigungen inkl. Straßenbausrbeiten sind garnicht notwendig... War bei keinem der Gewerke so und ich weis wo die Leitungen lang laufen. Andere Anbieter, zB DG bekommen es ja auch kostendeckend ohne Fantasieabschrecksummen hin..

VDSL und somit Glas ist vorhanden. Müsste man Glas erst in die Gemeinde bringen wäre es ein ganz anderes Thema! (Leider müssten das andere Anbieter erst tun, es herrscht das Telekom Monopol)
 
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eax1990 schrieb:
An sich ist die Idee toll, das Problem ist nur, dass man bei der Telekom einfach nicht weit genug denkt.
Statt z.B. 750 Leute dazu zu bewegen 120€ im Monat zu blechen sollten sie eher 1250 auftreiben und dafür 70€ kosten lassen, oder FTTH ausbauen, aber direkt günstigere Tarife mit weniger Bandbreite bieten.

Warum sollte man das tun wenn man der einzige ist der die entsprechende Leistung in den jeweiligen Gebieten stellen kann/will?
Da jeder Anschluss die Telekom selbst in der Investitionshöhe nach baulichem Aufwand kostet und nicht nach Bandbreite macht es in den meisten Fällen überhaupt keinen Sinn FTTH-Anschlüsse mit niedrigerer Bandbreite (...unter den 200MBit..) und zu noch kleineren Konditionen anzubieten.
Will ich aber möglichst schnell meine Aufwendungen heraus bekommen verkaufe ich lieber nur teure Anschlüsse die ich zeitgleich mit Bandbreiten schmackhaft mache welche es bei anderen Anbietern in der Gegend so einfach nicht gibt.
Jeden der keinen FTTH Anschluss will bekomme ich -als Telekom- auf die eine oder andere Art (...über die eigenen Brot/Butter-Anschlüsse oder an Fremdanbieter vermietete Leitungen...) in den meisten Fällen trotzdem noch.

@ dMopp :

Das die Telekom ihre eigene Faser Fremden nicht zur Verfügung stellen muss halte ich nur für legitim. Es handelt sich hier schließlich nicht um das alte Kupfer-Postnetz welches -berechtigterweise- als Voraussetzung der damaligen Privatisierung diese Auflage bekam.


Was ich hingegen auch für fragwürdig halte ist das "Beamtenmikado" (..wer sich zuerst bewegt hat verloren) dem sich Interessierte momentan bei fast allen FTTH-Anbietern ausgesetzt sehen.

Ein Beispiel...:
Ein Bekannter hat jüngst auch gebaut und sollte nach einer ersten Kostenschätzung 17Kilo für die FTTH Anbindung seines Eigenheim bezahlen. Bei seinem direkten Nachbarn sieht es ähnlich aus.
Fängt nun aber einer der Beiden an und zahlt die vollen kosten seines Anschlusses würde es beim zweiten nur noch 3 (!) Kilo kosten da die kostenintensivere Erschließung bis vor die Hütten vom ersten getragen wurden.
Mein Bekannter hat daraufhin bei seinem Nachbarn angefragt ob sie sich nicht abstimmen wollen.Dieser allerdings winkte nur lächelnd ab und meinte er könne warten.
 
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