Glasfaser Glasfaserausbau Mietwohnung

User007 schrieb:
Wenn bei denen bestellt wird, sicherlich - von denen gibt's auch immer wieder Werbung zum Gf-Ausbau im Postkasten. Alternativ halt die lokalen Stadtwerke.
Die Telekom baut nicht überall. Einfach auf der Telekom Webseite eine Verfügbarkeitsabfrage machen mit deiner Adresse. Dann wirst du ja sehen ob du im Ausbaugebiet liegst.
User007 schrieb:
Na ja, mir sollen ja eigtl. die Fragen nicht beantwortet werden bzw. könnt' ich weder alle stellen noch vermutl. alle entsprechend notwendigen Infos liefern, da ich halt weder Eigentümer noch Bauherr bin. 🧐
Der Termin zur Auskundung findet mit dem Telekom Techniker sowie dem Hauseigentümer/Mitarbeiter Hausverwaltung statt. Du als Mieter kannst dazu kommen, wenn du Fragen für deine Wohnung hast, aber wirklich gebraucht wirst du nicht ;)
User007 schrieb:
Ja, schon klar, allerdings ist da eben die Aufwands- und damit Kostenfrage verbunden, und mal ehrlich: soll ich mich als Mieter da veranlasst seh'n, was aus eigener Tasche zu bezahlen? 🤷‍♂️​
Du als Mieter bist höchstens für deine Wohnung verantwortlich. Die Telekom legt innerhalb der Wohnung die ersten 3 Meter kostenfrei. Willst du es stattdessen in einem anderen Zimmer/weiter weg haben, müsstest du einen Kabelkanal/Wanddurchbruch vorbereiten. Dann wird 20m kostenfrei verlegt.
User007 schrieb:
Hmm,...das widerspricht sich m. A. n. eben etwas - demzufolge bliebe eben Eigenleistung vom Vermieter (wo ich nicht wüßte, woher die stammen sollte) oder von einem Dienstleister kostenpflichtige Erledigung (die aufgrund der Nicht-Umlagefähigkeit eher nicht als Wahloption zur Verfügung steht).​
Die Telekom macht zwischen zwei Gebäuden auf dem gleichen Grundstück keinen Tiefbau, stattdessen werden die beiden Gebäude lieber separat von der Straße mit einer eigenen Zuführung versorgt. Warum die Telekom das so macht muss man nicht verstehen, aber einen Widerspruch sehe ich da nicht.
User007 schrieb:
Werden die überhaupt in so Mehrparteien-Liegenschaften für einzeln bestellende Mieter tätig?
Ja, das ist der Standardfall.
User007 schrieb:
Das glaub' ich nicht - da er hier nicht vor Ort wohnt, ist ihm das schlichtweg völlig egal! 🙄
Ohne Internet keine Mieter. Wenn es wirklich zu einer DSL Abschaltung kommt, wird er es dann schon merken wenn keiner mehr mieten will bei ihm.
 
Ich habe heute tatsächlich Antwort von Vonovia bekommen. Zusammenfassend kann man festhalten, dass Vonovia am Glasfaserausbau nicht teilnehmen möchte und auch eine Installation untersagt.
Irgendwann wollen die sich mal überlegen, ob die sich strategisch mal Gedanken machen wollen.

Es bestünde auch weder ein rechtlicher oder mietvertraglicher Anspruch.

Insbesondere zu letzterem könnten sich Juristen bestimmt herrlich streiten. Vielen Dank für Eure Beiträge.
 
Lächerlich was Vonovia da macht. Einfach null Interesse an den eigenen Gebäuden.
 
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@blastinMot:
Das ist freundlich von Dir, dass Du alles ausführlich beschreibst, gleichwohl ist mir das durchaus alles bekannt und doch nutzt es leider absolut nichts - man ist und bleibt letztendlich mit dem Wohnstatus "Mieter" ein Entscheidungsgefangener von Vermietern bzw. von ihrer "Kulanz" abhängig! 🤷‍♂️​
blastinMot schrieb:
Einfach auf der Telekom Webseite eine Verfügbarkeitsabfrage machen mit deiner Adresse. [...]
Der Termin zur Auskundung [...]
Ja, natürlich kenn' ich die Seite und als Ergebnis der erfolgreichen Prüfung wird ja zur Folgeseite geleitet, aber dann fangen doch die "Probleme" an:​
Screenshot 2026-03-05 at 16-23-29 Schleswig Friedrichstr - Glasfaserausbau Telekom Verfügbarkeit.png

Der - sicherlich so richtige - Ablaufprozess soll mit einem leider nicht interessierten Eigentümer (oder von ihm delegiert Ermächtigten, die das ebenso wenig interessiert) abgestimmt werden... Ende des Prozesses! 🙄​
blastinMot schrieb:
[...] aber einen Widerspruch sehe ich da nicht.
Der von mir angesprochene Widerspruch deutet sich hinsichtlich der Aussagen
blastinMot schrieb:
Auch bei mehreren Gebäuden auf einem Grundstück bzw. mehreren Tiefbauzuführungen ist der Ausbau durch die Telekom kostenfrei.
sowie
blastinMot schrieb:
Neuen Tiefbau zwischen den Gebäuden macht die Telekom ungern, [...] Oder den Eigentümer fragen ob er Lust hat in Eigenleistung die beiden Gebäude zu verbinden.
wobei "Eigenleistung" eben nie "kostenfrei" erfolgt - weder von einem Vermieter, noch einem in Eigennutz angetriebenen Mieter.​
blastinMot schrieb:
[...] wenn keiner mehr mieten will bei ihm.
Und die Bestandsmieter sind (und bleiben bis dahin) die Gekniffenen.
Bspw. geh' ich jetzt im Sommer in mein 18tes Jahr hier andauernder Wohnhaftigkeit und bin mittlerweile auch nicht mehr unbedingt in einem umzugsfreudigen Alter, zumal bei den aktuell am Wohnungsmarkt vorhandenen und umgebend sonstig behafteten Schwierigkeiten.​
blastinMot schrieb:
[...] Einfach null Interesse an den eigenen Gebäuden.
Njäääh, zumind. wohl offenbar nicht mit den Mieterinteressen übereinstimmend bzw. priorisiert.
Man muß da einfach konstatieren, dass durchaus einige Vermieter, und dabei mglw. insbesondere in gewerblich größerem Stil agierende (Verwaltungs-)Gesellschaften, einfach eine völlig andere Interessenzuordnung als Mieter haben und es ist tendenziell eindeutig erkennbar, dass immer mehr auf Freiwilligkeit basierende Kompromissbereitschaft abnimmt. Das kann allerdings auch beide Seiten betreffen.
Letzten Endes bliebe, ebenso wie dem TE, auch mir mit entsprechender Zuordnung von Wichtigkeit in dieser Sache wohl nur ein Wohnungswechsel. Ich find's armselig, dass man szs. dazu genötigt ist. 😮‍💨​
 
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Dein vermieter darf den glasfaserausbau doch garnicht mehr ablehnen. Die glasfaser anschlüse werden doch alle kostenlos gelegt ?! Es entstehen doch eigentlich überhaupt keine kosten?!

Die telekom hat hier auch kostenlos alles inkl hauseinführung , treppenhaus installation


Vermieter müssen den Glasfaseranschluss laut dem
Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKG) dulden, wenn das Gebäude im Ausbaugebiet liegt und ein Mieter dies wünscht (§ 134 TKG). Ein einfaches „Nein“ reicht nicht aus“


https://mieterengel.de/glasfaser-in-mietwohnungen/#gesetzliche-aenderungen
 
Vanguardboy schrieb:
Es entstehen doch eigentlich überhaupt keine kosten?!
Wenn in einem Satz schon "eigentlich" steht...dann taugt das für die Realität nichts! 🤷‍♂️
Ich hab's ja oben beschrieben woran's hakt - der Vermieter sagt ja nicht pauschal, dass ich keinen Gf-Anschluß haben dürfte, sondern erstmal besteht pauschales Uninteresse von sowohl ihm selbst als auch dem von ihm delegiert beauftragten Immo-Verwaltungsunternehmen und dann wird egal welcher Anbieter auch keinen einzelnen Anschlußausbau vornehmen, so dass dann in einem für diese Immo mit 24 Mieteinheiten erforderlichen Umfang auch für ihn noch Kosten entstehen werden, die er nicht umlegen darf - will er nicht, was durchaus verständlich ist, und das kann ihm eben auch (noch) nicht "befohlen" werden.​
 
User007 schrieb:
[...] dann wird egal welcher Anbieter auch keinen einzelnen Anschlußausbau vornehmen, so dass dann in einem für diese Immo mit 24 Mieteinheiten erforderlichen Umfang auch für ihn noch Kosten entstehen werden [...]​
Haben wir uns oben missverstanden?
Die Telekom baut sehr wohl kostenfrei auch eine einzelne Wohnung, so lange bei der Auskundung zusammen mit Eigentümer/Hausverwaltung festgelegt wird, wie alle anderen Wohnung (im Bedarfsfall, also bei der nächsten Bestellung für eine weitere Wohnung) angeschlossen werden dürfen.
 
blastinMot schrieb:
Haben wir uns oben missverstanden?
Leider offensichtlich ja. 😉
blastinMot schrieb:
[...] so lange bei der Auskundung zusammen mit Eigentümer/Hausverwaltung festgelegt wird
Die kommt aus Desinteresse und Ablehnungsbegründung, die (noch) justiziabel anerkannt wird, erst gar nicht zustande - da endet die Bestellung bereits, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.
Glaub' mir, ich hab' das Spiel (hier) durch - ohne rechtliche Grundlage, dass szs. Gf als Ersatz für Zweidraht-Kupfer als Standard-Übertragungsmedium für alle Mietobjekte verpflichtend wäre, wird's immer Vermietparteien geben, die darin keine Notwendigkeit sehen, erst recht nicht, wenn sie auch noch Kosten leisten oder gar Einnahmeausfälle dadurch haben. 🤷‍♂️​
blastinMot schrieb:
[...] wie alle anderen Wohnung (im Bedarfsfall, also bei der nächsten Bestellung für eine weitere Wohnung) [...]
Und Du glaubst, dass sowohl Vermietpartei als auch die jeweiligen Mietparteien eine wiederholte Baumaßnahme mit allen verbundenen Unannehmlichkeiten tolerieren oder gar zulassen würden?
Hier kollidiert einfach bürokratische Theorie mit praktischer Lebensrealität. 🙄​
 
User007 schrieb:
Und Du glaubst, dass sowohl Vermietpartei als auch die jeweiligen Mietparteien eine wiederholte Baumaßnahme mit allen verbundenen Unannehmlichkeiten tolerieren oder gar zulassen würden?​
Die Mieter müssen das ja und oft genug sind sie nicht da. Vermieter macht es ja, wenn er den Spaß unterschreibt.

Und wenn heute halt Etage 3 gebaut wird und in 2 Monaten Etage 4 interessiert das die Leute von Etage 3 ja auch nicht mehr.
User007 schrieb:
Hier kollidiert einfach bürokratische Theorie mit praktischer Lebensrealität. 🙄​
Für meinen Geschmack siehst du da zuviel Schwarz. Ich komme aber auch aus einer Gegend, wo man den geförderten Ausbau mit Kusshand genommen hat und hab den Leuten vor ca. 10 Jahren die geförderte Glasfaser ins Haus gebracht, oft haben die das mit der gleichen Kusshand genommen.
 
User007 schrieb:
Und Du glaubst, dass sowohl Vermietpartei als auch die jeweiligen Mietparteien eine wiederholte Baumaßnahme mit allen verbundenen Unannehmlichkeiten tolerieren oder gar zulassen würden?
Hier kollidiert einfach bürokratische Theorie mit praktischer Lebensrealität. 🙄​
Da ich damit täglich zu tun habe - in etwa 90% der Objekte läuft das problemlos.
Hier und da ist mal eine Verwaltung faul und es geht nicht vorwärts (5%). Selten ist eine Hausverwaltung oder ein Eigentümer wirklich dagegen.
Manchmal sprechen bauliche Gründe dagegen (z.B. Metallkanal im Treppenhaus nicht erwünscht oder Denkmalschutz macht Probleme) - weitere 5%.
Die Fälle wo Anwohner so krass dagegen sind, dass deswegen gar nicht gebaut wird, kann ich in den letzten Jahren an einer Hand abzählen.
 
blastinMot schrieb:
Hier und da ist mal eine Verwaltung faul und es geht nicht vorwärts (5%). Selten ist eine Hausverwaltung oder ein Eigentümer wirklich dagegen.
Hier war es auch so ähnlich. Im Sommer 2023 wurden hier die umliegenden Straßen bzw. der Ortsteil zum Glasfaserausbaugebiet (Telekom) erklärt und man konnte auch schon den Glasfaseranschluß bestellen. Soweit, so gut, die Bestellung wurde auch bestätigt.

Der Trupp für die Tiefbauarbeiten (Leerrohre Straße) kam dann Anfang Oktober 2024, hatte sein Lager an einem Freitag auch schon eingerichtet. Am darauffolgenden Montag war dann urplötzlich alles wieder verschwunden und es tat sich nichts mehr. Im Februar 2025 wurde der Glasfaserauftrag dann von der Telekom storniert, weil der Eigentümer dem Glasfaserausbau nicht zugestimmt hat. Seitdem stand in der Verfügbarkeitsabfrage auch immer, das ein Glasfaserausbau nicht erfolgen könne, da der Eigentümer eine Erschließung mit Glasfaser verweigert. Da war das Thema Glasfaser eigentlich für mich erledigt.

Im Oktober 2025 hing dann ein Zettel an der Haustür (Mietgebäude, 5 Mietparteien), das die Telekom im Zuge des Glasfaserausbaus in den nächsten Wochen den Tiefbau für die Leerrohre durchführe und man sich für die Unannehmlichkeiten entschuldige. In der Verfügbarkeitsabgfrage stand nun nicht mehr, das kein Glasfaser möglich wäre, aber das die Zustimmung zum Ausbau noch ausstehe, aber man schon bestellen könne.

Kurz vor Weihnachten 2025 lag die Zustimmung zum Ausbau vor, die Leerrohre lagen bis zur Grundstücksgrenze. Also erneut bestellt (Ende Dezember). Der Hausstich wurde Mitte Januar gemacht, im Februar das Leerrohr bis zum Hausstich geführt und seit letzer Woche Donnerstag liegt die Faser im Haus und der Hausanschluß steht auch. Termin zur Endmontage hier in der Whg. ist am 17 April. Die Leitungen vom Keller gehen hier nicht durchs Treppenhaus mit Metallkanal, sondern man nutzt einen stillgelegten Schornsteinschacht.

Letzendlich, wenn man von der ersten Stornierung absieht, von Beginn der Tiefbauarbeiten mit Verlegung der Leerrohre bis zum Termin der Endmontage knappe 6 Monate. Kann man nicht wirklich meckern.
 
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