Glasfaserausbau

Veronika CPU

Cadet 2nd Year
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Feb. 2023
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Hallo,

wir haben hier ein Haus mit drei Parteien.
Partei A nutzt DSL von der Telekom, und zwei Parteien B und C haben Kabelinternet über Vodafone.
Nun wird in der Straße Glasfaser verlegt.
A bestellt als Hauseigentümer das Glasfaserkabel "an sich", also die Hardware und einen Glasfaservertrag bei der Telekom für seine Wohnung.

Was ich jetzt nicht weiß:
Wenn nun irgendwann B und C Glasfaser nutzen wollen, benötigen die dann noch zusätzlich jeder eine Glasfaserleitung ins Haus, oder können alle drei Parteien ein und dasselbe Glasfaserkabel nutzen?

Gruß Veronika
 
Jede Wohneinheit benötigt eine eigene Faser vom Provider in die Wohnung. In einem Kabel sind meistens 12 Fasern enthalten.
 
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Jede Partei eine eigene Faser.
Ein Freund hat beim Ausbau lieb nach 3 Fasern gefragt und auch drei bekommen. Sonst hätte er wohl nur eine bekommen, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe.
 
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surfix schrieb:
Jede Wohneinheit benötigt eine eigene Faser vom Provider in die Wohnung. In einem Kabel sind meistens 12 Fasern enthalten.
D.h. mit dem Kabel, das A verbauen lässt, können bis zu 12 Parteien mit Glasfasersignal versorgt werden?
 
Zumindest die Telekom baut es so, daß B und C jeweils eine separate Faser bis in ihre Wohnung benötigen.

Andere Anbieter bauen manchmal eine Variante, bei der die Glasfaser nur bis in den Keller eines Mehrfamilienhauses gelegt wird. Von diesem Hausübergabepüunkt (HÜP) aus geht es dann über die klassischen Telephonleitungen oder per Ethernet in die einzelnen Wohneinheiten.

Ihr solltet gemeinsam einen Glasfaseranschluß für das Mehrparteienhaus und drei einzelne Wohneinheiten bei der Telekom beantragen. Das macht es euch und der Telekom einfacher.
 
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Veronika CPU schrieb:
D.h. mit dem Kabel, das A verbauen lässt, können bis zu 12 Parteien mit Glasfasersignal versorgt werden?
Wird wohl auch ein wenig auf die Firma ankommen, die ausbaut.

Wenn der Eigentümer ausschließlich für sich bestellt hat könnte sein, dass auch nur eine Leitung gelegt wird.
Aber üblicherweise sollten Mehrparteienhäuse auch als solche berücksichtigt und verkabelt werden.

Im Zweifelsfall: nachfragen. Das wird ja mindestens im Vertraglichen stehen.
 
DeusoftheWired schrieb:
Ihr solltet gemeinsam einen Glasfaseranschluß für das Mehrparteienhaus und drei einzelne Wohneinheiten bei der Telekom beantragen. Das macht es euch und der Telekom einfacher.
Die Parteien B und C haben jedoch kein Interesse an einem Glasfaserprodukt.

Hauseigentümer ist A. Und der will gerne gleich drei Kabel oder Fasern verbuddeln lassen.
So kann er bei Bedarf alle drei Wohneinheiten versorgen.

Wenn ein Kabel mit 12 Fasern bis zum HÜP kommt, wäre ja alles ok.
 
Muss er halt mit dem Versorger bzw. dem Unternehmen, dass dort die Anschlüsse herstellt abklären, dass der HÜP für den späteren Anschluss der beiden übrigen Wohnungen vorbereitet wird. Ganz davon abgesehen kann der Besitzer (ich gehe davon aus er ist auch der Vermieter) auch die Installation der GF-Anschlüsse in den beiden Wohnungen machen lassen. Die Mieter müssen diese Anschlüsse nicht nutzen - möglicherweise werden sie aber an den Modernisierungskosen beteiligt, sollten da welche anfallen.
 
Bei 3 Parteien im Haus .. kommt eine Glasfaser von außen rein zum neuen Hausanschluss.
Von wird erstmal eine Leitung zur Wohnung A gezogen.
Wenn später B und C auch wollen, gibts dahin auch Leitungen.

Kann aber auch sein, dass die Telekom mit dem Eigentümer den Vollausbau vereinbart, dann wird gleich auf einmal überall die Glasfaser hingezogen - egal ob B und C die nutzen. Die Möglichkeit ist dann da.

Das FTTB was hier @DeusoftheWired angesprochen hat, bietet die Telekom bei 3 Parteien nicht an. Entweder FTTH für alle oder es gibt halt nix.
 
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Wenn A der Vermieter ist werden in die anderen Wohneinheiten meist gleich mit Glasfaserdosen verbaut
 
Und die Telekom soll gefälligst die ID auf die Glasfaserdose kleben! Lassen die gerne mal weg und erzählen dann irgendeinen Bullshit wieso die nicht da ist.
 
Veronika CPU schrieb:
Die Parteien B und C haben jedoch kein Interesse an einem Glasfaserprodukt.

B und C sind nicht dazu verpflichtet, ein Glasfaserprodukt der Telekom zu buchen, sobald ihre Wohneinheiten mit einer separaten Faser erschlossen worden sind. Sie können einfach weiter ihr Internet über das Fernsehkabel / DOCSIS beziehen. B und C haben keinen Nachteil durch die Verfügbarkeit von 2 anstatt 1 Übertragungsmedien.

Veronika CPU schrieb:
Hauseigentümer ist A. Und der will gerne gleich drei Kabel oder Fasern verbuddeln lassen.
So kann er bei Bedarf alle drei Wohneinheiten versorgen.

Das ist fortschrittlich und auch gut so. In ein paar Jahren ist sonst das Geschrei wieder groß, wenn B und C (oder deren Nachmieter) dann doch Glasfaser haben möchten, aber nur eine Faser zu A gelegt wurde.
 
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DeusoftheWired schrieb:
Das ist fortschrittlich und auch gut so. In ein paar Jahren ist sonst das Geschrei wieder groß, wenn B und C (oder deren Nachmieter) dann doch Glasfaser haben möchten, aber nur eine Faser zu A gelegt wurde.
Mir geht`s zunächst nur um das oder die Kabel zum HÜP.

Müssen bis zum HÜP drei Kabel gehen, oder können die Wohnungen A, B und C mit einem Kabel gemeinsam versorgt werden?

Wenn`s da technisch mehrere Möglichkeiten gibt, müsste ich wohl erst mit dem Kabeleigentümer abklären, welche Technik er verwendet.
 
Veronika CPU schrieb:
Müssen bis zum HÜP drei Kabel gehen, oder können die Wohnungen A, B und C mit einem Kabel gemeinsam versorgt werden?

Etwas Korinthenkackerei, bitte nicht übelnehmen ;) Drei Wohneinheiten benötigen drei Fasern. Die Telekom legt ein Kabel bzw. Leerrohr, das unterschiedlich viele Mikroröhrchen/Speedpipes mit einzelnen Fasern enthalten kann. Wieviele das sind, hängt von der Anzahl der erschließenden Versorgungseinheiten ab. Es werden mindestens so viele Mikroröhrchen/Speedpipes/Fasern verbaut, wie es zu erschließende Wohneinheiten gibt. Dazu kommen manchmal (siehe Beitrag #3 von Spill) Reservefasern, um sich einen späteren erneuten Tiefbau zu sparen.

Wieviele Fasern die Telekom ziehen wird, wenn ausschließlich A einen Glasfaseranschluß bei der Telekom beauftragt, können wir leider nicht vorhersagen. Möglich, daß nur die eine für seine Wohneinheit gezogen wird. Möglich, daß es mehr sind und das für alle drei reichen wird.

Bist du A oder B/C?
 
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Hi...

Veronika CPU schrieb:
Wenn`s da technisch mehrere Möglichkeiten gibt, müsste ich [...]
Das "müsstest" Du nur, wenn Du Eigentümerin bist und als oftmals von den verschiedenen Anbietern sog. "Bauherr" die Grunderschließung eines Gf-Anschlusses beauftragst - geht's um eine von Dir genutzte Mietimmobilie, "musst" Du gar nichts, dann ist's Sache und Verantwortlichkeit des Vermieters, insbesondere der Teil von Installation, der in den Bereich "In-House" fällt.
Hier haben allerdings die jeweiligen Installationsdienstleister unterschiedliche Handhabungen und bieten - mglw. gegen Aufpreis - evtl. auch auf die lokalen Bedingungen abgestimmt angepasste Unterstützung.
Sicherlich mag durchaus Kommunikation dazu dienlich sein, eine entsprechende Installation für Dich wunschgemäß angenehm zu gestalten, aber einen "Anspruch" gibt's darauf nicht.​
 
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