News Hacker-Angriff auf Politiker: Wohnung in Heilbronn durchsucht

mischaef

Kassettenkind
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#1

dalini

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#3
Der Hack ist schlimm, aber dennoch muss ich sagen, dass es genau die Richtigen getroffen hat. Viele Bundesbürger und Bürgerinnen wurden auch ausgehorcht und es kam dabei nichts raus und nun sowas.
Ich hoffe, dass unsere lieben Volksvertreter nun lernen, was es bedeutet ausgehorcht zu werden.
Zum Thema AFD kann ich nur sagen, nur weil es diese nicht erwischt hat, heißt das noch lange nicht, dass sie es auch waren wie in vielen anderen Foren verbreitet wird. So eine Hack trifft meistens Leute, die kaum eine Ahnung von Computer haben oder mit ihren Passwörtern einfach nicht umgehen können.
Was kommt als nächstes? Wenn überall Schnee fällt, nur nicht in Bayern, sind dann die Bayern schuld?
 
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#5
Sobald es um die Daten der werten Juristen / Juristinnen ( ich lasse die neue "Divers" Form mal politisch unkorrekt weg ... ) in Neuland... äääh ich meine im Bundestag geht da wird man aber fix aktiv.

Nun gut, ich sag zu dem Theaterstadl da in Berlin eh nichts mehr, es wird eh noch ärgerlich und teuer genug, sobald dort erstmal der Grüne Kaiser regiert.
 
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#8
Die wissen doch nicht einmal was wirklich los ist. Schreib mal im Chat eine Person an, dass sie mal vor einem Jahr dies und das gesagt habe. Die Person weiss es nicht mehr und schreit Häääcker!

Und welcher Politiker will öffentlich zugeben, dass er von IT Sicherheit keine Ahnung hat oder gar das er überhaupt gehäääckt wurde. Das kratzt negativ am Image. Es würde mich nicht wundern, dass diverse Politiker nachträglich behaupten werden, dass sie nicht gehäääckt wurden. Man spricht von 50 Fällen und vllt 5 geben es zu ;)
 

Acrylium

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#9
Ach die armen Politiker in diesem Neuland. Überall das selbe Passwort verwenden (ok, jeder hat halt nur ein einziges Geburtsdatum...) und sich dann beklagen man sei "gehackt" worden. Als Nächstes fordern die bestimmt bald mehr Überwachung und Zensur im Netz.
 
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#10
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#11
Der von Euch erwähnte YouTuber heißt nicht "Unger" sondern "Unge" bzw. mit richtigem Namen Simon „Unge“ Wiefels. Bitte etwas genauer drauf achten.
 
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#13
Wobei nicht mal klar ist, ob es sich tatsächlich um Daten aus Hacks handelte. Denn Privatadressen, E-Mail Adressen, Telefonnummern und ähnliches lassen sich meist schon mal aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Impressen und ähnlichem abschöpfen. Weitere Angaben lassen sich dann auch per E-Mail oder Snail-Mail ab-phischen. Da es sich offenbar um über Jahre gesammelte Daten handelte, ist es also denkbar dass der überwiegende Teil dieser Sachen einfach nur geduldig aus dem Netz eingesammelt wurden.
 

Sekorhex

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#14
Sind Politiker im Spiel wird alles dafür getan um denjenigen zu erfassen. Aber wenn es um uns geht ist dafür nix übrig.
 
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#15
Unsere Politiker und Regierung wirken bei den Themen ums Internet, Netzsicherheit und Cyberattacken wie als würde sie immer noch im letzten Jahrtausend stecken.

Und mit dieser Rückständigkeit will man bzw. inszeniert sich in der ganzen Welt, Probleme aus diesem Jahrtausend lösen zu können.

Wenn doch nur bei Leaks beim Normalbürger so schnell Hausdurchsuchungen, Festnahmen oder Aufklärung geben würde.
 
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#16

Solomon

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#17
Schöner Artikel. Gut aufbereitet. Ich hatte die letzten Tage ausschließlich Zeit, mich im Radio im Auto über die Sache zu informieren. Das war eher unergiebig. Danke für die Hilfe! ;)

[Zitat][...]zu diesem Zeitpunkt gingen jedoch alle Beteiligten von einem Einzelfall aus.[/Zitat]

Und da hätten wir auch schon das Problem. Es kann für diese Vorgehensweise meiner Erfahrung nach nur zwei logische Gründe geben.

1. Die zuständigen Behörden haben Probleme bei der Risikoeinschätzung. Ich halte diesen Grund für den wahrscheinlicheren. Berücksichtigt man die selbst getätigten Aussagen, dann haben die Behörden das Risiko nicht erkannt.

2. Es steht schlicht nicht genug Arbeitskraft zur Verfügung, um die Kernaufgabe vollständig zu erfüllen. Daher wurde das Risiko nicht erkannt. Dieser Grund erscheint logisch, da es wesentlich mehr Vorfälle gab. Es wurde nur ein geringer Prozentsatz der schädlichen Aktivitäten frühzeitig entdeckt.

Den Grund, dass zu wenig fachliche Kompetenz vorliegt, der wohl in Diskussionen zu diesem Thema am häufigsten angeführt wird, schließe ich hier aus. Es handelt sich nach aktuellen Angaben um einen simplen phishing Angriff.

Angegriffene Prominente, die nicht in staatlichem Dienst stehen, haben nichts mit deutschen Sicherheitsbehörden zutun. Hier ist also wegen fehlender Zuständigkeit auch keine Behörde verantwortlich zu machen.

Abschließend betrachtet sollten diese beiden möglichen Gründe unter der Voraussetzung, dass der Wille (Geld ist vorhanden) zur Verbesserung vorhanden ist, lösbar sein...
 

Gnah

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#18
Vermutlich wurde die Wohnung von irgend einem Unbeteiligten/Unschuldigen durchsucht, so laienhaft die Deutschen Behörden sind.
Der Mann gilt als Zeuge, nicht als Beschuldigter. Übrigens schon seit vor der Durchsuchung.
Seine Hardware hat man halt als Beweismittel beschlagnahmt, da er elektronischen Kontakt mit dem Hacker hatte, aber (bisher) nicht um ihm irgendetwas anzulasten.

Der Hack ist schlimm, aber dennoch muss ich sagen, dass es genau die Richtigen getroffen hat.
Ja genau, die Youtuber, Musiker, Journalisten, Schauspieler, etc., die hatte das echt verdient, ne? Sind ja praktisch selber schuld! Schließlich sind sie für die Massenüberwachung, den unzureichend verfolgten NSA-Skandal und bestimmt auch die Klimaerwärmung verantwortlich. /s
 
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#19
Vermutlich wurde die Wohnung von irgend einem Unbeteiligten/Unschuldigen durchsucht, so laienhaft die Deutschen Behörden sind.
Mag jetzt paranoid klingen aber man hat ja schon regelrecht bammel irgendwo, irgendetwas geleaktes zu kommentieren. Bei der Inkompetenz unserer Behörden habe ich immer bammel, dass sie einen für irgendwie involviert halten.
 
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