Test Huawei MatePad Pro im Test: Ohne Play Store nützt die beste Hardware nichts

LinuxTux schrieb:
Mal abgesehen vom doch etwas hohem Preis, F-Droid müsste sich doch Problemlos installieren lassen. Ich verstehe das ganze gehype um die Schnüffelsoftware aus dem Hause Google nicht.
Tunnelblick und eben die Gewohnheit Apss zu nutzen wo du das Produkt bist. Keine Datenkrake ist ein massives Plus. Da wird die Presse aber schon wegen der Werbegelder nie ankommen. Mit Freiheit lässt sich kein Umsatz machen.
 
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LinuxTux schrieb:
Mal abgesehen vom doch etwas hohem Preis, F-Droid müsste sich doch Problemlos installieren lassen. Ich verstehe das ganze gehype um die Schnüffelsoftware aus dem Hause Google nicht.

Viele Anwendungen sind auf die Google Play Services angewiesen weshalb manche ohne schlichtweg nicht funktionieren.
Zudem fehlt hier Widevine welches zum streamen von Filmen von den großen Anbietern benötigt wird.

Für ein Tablet PC eher unwichtig aber ohne Google funktioniert auch Google Pay nicht.
Daher sind Geräte ohne Google Play beschränkt in der Nutzung und viel Komfort geht verloren.

Für wie sicher jemand ein Gerät hält, nur weil Google fehlt ist jedem selbst überlassen.
 
mischaef schrieb:
Das MatePad Pro von Huawei hätte alles gehabt, was es zu einem erfolgreichen Tablet gemacht hätte: ein gutes Display, genügend Leistung und eine solide Verarbeitung. Das Fehlen der Play-Dienste und der Widevine-Level-1-Zertifizierung reißt jedoch ein so großes Loch in die Nutzbarkeit, dass Huawei dies nicht kompensieren kann.

Zum Test: Huawei MatePad Pro im Test: Ohne Play Store nützt die beste Hardware nichts

Sehe ich anders, für mich ist das Fehlen von Google Diensten ein Plus, auch Widevine will ich keinen mm unterstützen.
 
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DAASSI schrieb:
Möchte kurz korrigieren, es heißt: Jemand musste Josef K. verleumdet haben.

nicht ermordet....

pssssssst...dachte das fällt keinem auf. Dabei habe ich den Text schon so oft aufgesagt...^^
 
Hmm, eigentlich ein schönes Teil.
Kann mir jemand sagen ob/wie man den playstore nachträglich installieren kann?
 
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Lagerhaus_Jonny schrieb:
CB Team, es wäre toll gewesen wenn ihr Widevine im Artikel zumindest in ein, zwei Sätzen zusammengefasst hättet. Ich lese diese und andere Tech-Seiten seit mehr als einer Dekade, habe davon aber noch nie gehört und musste es googlen.

Dann hast du die letzten 10 Jahre verpennt.
DRM von Streaminganbietern ist auf Smartphones, Setupboxen und Desktop-Computern schon lange ein heiss diskutiertes Thema.
Google hat sich da durch Chrome und Android quasi ein Monopol geschaffen.
 
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Verstehe immer noch nicht, warum man die fehlende Google Struktur als Negativpunkt darstellt, wenn man von vornherein genau weiß, dass das bei dem Produkt der Fall ist. Und dann auch zwanghaft versucht, die nachzuinstallieren, nur um zu beweisen, dass damit ja alles schwieriger und fummliger wird.

Als grauen, neutralen Punkt wäre das fairer und objektiver gewesen. Gerade auf Tablets ist man ja noch viel weniger darauf angewiesen.

Es gibt auch m. W. immer noch keine eigenständige WhatsApp Version für Tablets, falls das mit dem "amerikanischen Messengerdienst" in Artikel gemeint ist. Hätte also gar nichts mit der Google Geschichte zu tun. Telegram (was in meinem Umfeld mittlerweile sogar populärer ist) gibt's auch im F-Droid.

Aber mit den leider immer größer werdenden Android Phones werden Tablets eh zunehmend ein Nischenprodukt, für wie hier schon genannt, z. B. Außendienst und co.
 
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Drakrochma schrieb:
Hmm, eigentlich ein schönes Teil.
Kann mir jemand sagen ob/wie man den playstore nachträglich installieren kann?

Ich nutze seit Jahren Aurora Store, das ist ein alternatives PlayStore-Overlay. Ohne root funktionieren damit allerdings keine Autoupdates.

nixalsverdruss schrieb:
Firmen wie Apple bspw. haben sich erfolgreich gegen den Zugriff auf persönliche Daten durch US Behörden gestellt. Da arbeiten nämlich Leute, die durch eine 250 Tradition der Freiheit gross geworden sind und letztendlich auch einen Schutzschirm über deine Daten spannen.

Nein, das haben sie nicht. Sonst wäre auch Privacy Shield nicht einkassiert worden, Stichwort Cloud Act. DSGVO-konform kann man daher keine US-Dienste in Anspruch nehmen. Und dafür ist nicht allein die Regierung Trump verantwortlich.

Harsiesis schrieb:
Erschwerend kommt noch dazu, dass die Bootloader gelocked sind. Rooten ist nicht möglich. Ohne Play Services und ohne Root sind solche Geräte, Huawei allgemein, nutzloser, teurer Elektroschrott der mehr an Apple erinnert anstatt an Android.

Das nervt mich auch tierisch. Bin seit zwei Jahren glücklicher Nutzer eines gerooteten Galaxy Tab S2 von 2016 mit LineageOS for microG auf Basis von Android 9, Patchstand Juli 2020. Damit kann ich per Aurora Store Apps aus dem PlayStore installieren, die sich dank microG nicht über fehlende PlayServices beschweren und einfach laufen. Per root funktionieren auch Autoupdates und ich kann den Akku schonen, indem ich ihn nur bis 85% laden lasse. Texte lesen sich dank AMOLED weiss auf schwarz wunderbar und akkuschonend. Bin glücklich mit dem Teil.

Allerdings hätte ich für Notizen gerne ein Tablet mit Stiftunterstützung. Das einzige jüngere Tablet mit LineageOS-Unterstützung, das ich kenne, ist das S5e. Und das bietet leider keinen Stift :(

Back to topic: Für mich sind die fehlenden PlayServices ebenfalls kein Manko. Aber dann hätte ich als Nutzer gerne root.

Edit: Bezüglich Widevine. Für ab und zu genügt mir Netflix@480p auf dem kleinen Screen vollkommen. Selbiges Problem stellt sich mir, wenn ich per Linux auf Netflix zugreife.
 
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LinuxTux schrieb:
Mal abgesehen vom doch etwas hohem Preis, F-Droid müsste sich doch Problemlos installieren lassen. Ich verstehe das ganze gehype um die Schnüffelsoftware aus dem Hause Google nicht.
Geht ja nicht nur um die google eigenen Apps. Wie viel % der interesannten Apps findet man denn in F-Droid? (Ich habs nicht ausprobiert, daher ernsthaft keine Vorstellung). Ich mein, für so Standardsachen findet man vermutlich schnell Alternativen (ob die dann immer ebenbürtig sind sei dahin gestellt), aber es gibt halt ne ganze Menge an Apps, wo du keine Alternativen hast ich mir das schwer vorstelle. Jetzt nur mal so aus dem Stehgreif (nicht alles davon für Tablets relevant, aber das gleiche Problem besteht ja auch bei Smartphones):

  • Steuerung für Allerlei Hardware (Heimautomatisierung von bestimmten Herstellern, Stereoanlage, Evtl. entsperrung von Autos)
  • Die Corona Warn App
  • Verschiedene Streaming Dienste und Messengers
  • Banking Apps
Kann man ohne diese Dinge "leben"? Sicher (und vieles davon geht auch - meist weniger komfortabel - über den Browser), aber diese Einschränkungen schmälern halt massiv den Wert so eines Gerätes.
 
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flappes schrieb:
Wenn ich mir die Performanceunterschiede so angucke, dann mach man es apple wirklich sehr leicht den gesamten Tabletmarkt abzudecken.

Dann müsste Apple aber auch den gesamten Smartphonemarkt beherrschen, denn da sieht es ganz ähnlich aus.
 
Play Store und Play-Services sind immer das erste was bei mir vom Handy fliegt. Mir reicht F-Droid voll aus. Das Ökosystem passt sogar besser zu meinem Nextcloudkonto sowie den Linux Rechnern (zb kde connect) und ich brauch mich nicht mit Werbe und Überwachungsapps ohne Lizenzangaben herumschlagen.
 
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twrz schrieb:
Nein, das haben sie nicht. Sonst wäre auch das Privacy Shield nicht einkassiert worden, Stichwort Cloud Act. DSGVO-konform kann man daher keine US-Dienste in Anspruch nehmen. Und dafür ist nicht allein die Regierung Trump verantwortlich.
Nein, das stimmt so nicht. Hilfe zum Zugriff auf private iPhone Daten hat Apple verweigert.
Es hat Cloud Daten eines Terrorverdächtigen (bzw. jemanden, der bereits eine Tat begang)
an das FBI übergeben. Also in einem speziellen Fall mit Richterlichem Beschluss.

Das ist doch aber ein riesen Unterschied zu einem Staat, der generell, ganz unverholen alle Daten
,derer er habhaft werden kann, abgreift.

Verstehe diese Gleichmacherei nicht. Du kannst in die USA hineinzoomen, dich in Chats, Foren, Nachrichtenagenturen einklinken überall Information sammeln, dir wirklich ein genaues Bild machen.

Nichts davon trifft auf China zu. Sei weniger naiv bitte, schau nicht nur auf die schönen Farben.
Der Tablet mag toll sein, aber ein bisschen kritisches Denken sollte drin sein.
 
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Schmale Ränder als Nachteil aufführen?
Gerade bei Tablets begrüßungswert!

Es gibt nicht gerade viele Tablets mit schmalen Rändern.
Naja, wenn es ein Apple gewesen wäre, wäre dieser Punkt wahrscheinlich unter der Pro Liste.
 
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Drakrochma schrieb:
Kann mir jemand sagen ob/wie man den playstore nachträglich installieren kann?

Steht doch im Test. Ja, kann man. Aber nur mit größerem Zeitaufwand - und ob nach einem Update noch alles da ist, ist auch fraglich.
 
Richtig heisst es: "Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. "

Soviel Zeit muss sein :)
 
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Miuwa schrieb:
  • Steuerung für Allerlei Hardware (Heimautomatisierung von bestimmten Herstellern, Stereoanlage, Evtl. entsperrung von Autos)
  • Die Corona Warn App
  • Verschiedene Streaming Dienste und Messengers
  • Banking Apps

Stell dir vor, ich mach das auf einem Linux Tablet ohne AppStore. ;)
  • Home-Assistant hat ein Webinterface und da binde ich alles ein
  • Corona Warn App auf einem Tablet, ernsthaft? ;)
  • Praktisch jeder Messenger hat einen Webclient
  • Ich geh mit dem Tablet auf die Website der Bank

Ergänzung ()

netzgestaltung schrieb:
Play Store und Play-Services sind immer das erste was bei mir vom Handy fliegt. Mir reicht F-Droid voll aus. Das Ökosystem passt sogar besser zu meinem Nextcloudkonto sowie den Linux Rechnern (zb kde connect) und ich brauch mich nicht mit Werbe und Überwachungsapps ohne Lizenzangaben herumschlagen.

Meine Worte :D
Ergänzung ()

Botcruscher schrieb:
Tunnelblick und eben die Gewohnheit Apss zu nutzen wo du das Produkt bist. Keine Datenkrake ist ein massives Plus. Da wird die Presse aber schon wegen der Werbegelder nie ankommen. Mit Freiheit lässt sich kein Umsatz machen.

Absolut!

LinuxTux schrieb:
Nur Bares ist Wahres ;-)
PS: Ich mag es nicht, wenn jeder nachvollziehen kann, was ich wo irgendwann gekauft habe.

Kann ich verstehen.
Auf dieses Stück Bequemlichkeit möchte ich nicht verzichten, ich kann aber jeden verstehen, der das nicht will.
 
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nixalsverdruss schrieb:
Das ist doch aber ein riesen Unterschied zu einem Staat, der generell, ganz unverholen alle Daten,derer er habhaft werden kann, abgreift.

Du bist ja lustig. Ich kann Snowdens Autobiographie als Lektüre sehr empfehlen. Informativ und unterhaltsam.

@AAS
Was ist das denn für ein Linux Tablet? Ein PineTab mit UBports?
 
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LinuxTux schrieb:
@AAS
Was ist das denn für ein Linux Tablet? Ein PineTab mit UBports oder ein Nexus 7 mit selbigem?

Trekstor irgendwas 7" (mit Ubuntu 20.04), hab 5-6 Stück von denen, die Migros hat die Dinger mal für 17.90 CHF abverkauft.
x86 Intel Atom mit 1 GB Ram.
 
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Die sollten ihre Hardware komplett zugänglich machen und das Betriebssystem soweit öffnen wie es geht damit User und Modder mit wenigen Schritten alles nachziehen können was aufgrund des US Embargos fehlt. Das würde sie auch vom Markt nochmal deutlich abheben und im Prinzip sogar noch interessanter machen als andere Produkte.
 
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