NeverNice schrieb:
Ich finde es nur eine sauerei das es manche gibt die die preise künstlich in die höhe treiben.
was heißt denn künstlich? jeder setzt den preis an, den er für ein item für angemessen hält. entweder es wird gekauft, oder eben nicht.
wenn jemand ein item für 2 mio reinstellt dann ist es der preis, den dieser jemand dafür haben will. wenn jemand die 2 mio bezahlt, dann hat dieser verkäufer sein ziel erreicht, das item ist für den von ihm erwarteten preis weggegangen.
wenn der käufer dieses items das item für mehr wert hält als der ehemalige verkäufer (der übrigens genau das gleiche spiel vielleicht getrieben hat und es früher für 1 mio gekauft hat usw), dann stellt der das halt für 4 mio rein usw.
mit der wirklichen welt braucht man das indes nicht vergleichen, außer man hat lust auf gehirnsalat, denn: die werte der waren (also ihre preise) sind nicht wie bei D3 simples angebot/nachfrage-ausgleich, sondern in der wirklichen welt sind die preise der ausdruck des wertes der waren und anders als bei D3 ist der wert der waren bestimmt durch die in ihnen vergegenständlichte durchschnittliche gesellschaftlich notwendige arbeitszeit, die erfordert ist um warensorte xy herzustellen.
man sollte reale welt / virtuelle welt vergleiche bei preisen unterlassen, das führt zu nichts.
die discounter sind deswegen billiger, weil die produkte, die dort verkauft werden, billiger hergestellt werden können, da entweder arbeitskraft oder produktionsmittel, die dafür erfordert sind, billiger zu haben sind als die arbeitskraft oder die produktionsmittel, die für die markenprodukte erfordert sind. dass das stimmt sieht man auch daran, dass die markenprodukte, die ab und zu bei den discountern auch rumliegen, meistens kaum von den preisen abweichen, die man in marken-supermärkten antrifft.
in der wirklichen welt regeln angebot/nachfrage die preise lange nicht so krass wie viele ökonomen denken.