Bericht Im Test vor 15 Jahren: Intels Pentium EE 965 war schneller und sparsamer

Robert

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MilchKuh Trude

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Preislich attraktiv war Intel damals trotzdem nicht. Die AMD Lösungen waren zumindest in der Mittelklasse immer günstiger. Man musste ja immer auch das Board dazu rechnen.
Danke für den Artikel. Gute Lektüre.
 

PietVanOwl

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Danke für den Rückblick. Ja die Extreme Editionen waren damals nichts für meinen Geldbeutel, habe da nur leicht neidisch auf die Leistung geschaut. :D Dafür konnte ich später dann meinen Q9550 so gut takten, dass er auf EE Niveau lag. :)
Heutzutage bekommt man ja Leistung satt bei beiden CPU Herstellern und das auch bezahlbar. Klar nach oben hin geht noch weiter als ein 1000er, aber dafür wird man auch mit Cores zu geschmissen. :p
MFG Piet
 

LGTT1

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Damals hat sich der Kauf vonbso teurer Hardware aber auch eigentlich nie für Privat gelohnt meistens gab es ein Jahr später die gleiche Leistung in der Mittelklasse sowohl bei CPU als auch GPU. War seit 2012 anders man merkt halt ohne echte Konkurrenz blieb der Fortschritt sofort stecken. Solange wie meinen i7 hatte ich noch nie ein System nahezu unverändert am Start. Davor war es mein X2 3800+ (@2,8Ghz) da aufgrund von AGP bei 7800 GS Schluß war und ich leider nicht wie sonst, erst mal die Graka und später mal den Rest aufrüsten konnte.
 

esqe

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Damals gab es aber auch immer ein Midrange Produkt, welches man mühelos zum EE takten konnte.
 

mibbio

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Damals gab es aber auch immer ein Midrange Produkt, welches man mühelos zum EE takten konnte.
Damals hatte Intel ja, glaub ich, auch noch nicht in B- & Z-Chipsätze unterteilt und OC bei den günstigen gesperrt. Da lag es in der Entscheidung vom Boardhersteller, was damit machbar war. Und auch die CPUs hatten in der Richtung generell mehr potential. Erinnere mich noch an meinen Athlon X3, bei dem man einfach per BIOS-Option den 4. Kern aktivieren konnte.
 

lars1900

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Erinnere mich noch an meinen Athlon X3, bei dem man einfach per BIOS-Option den 4. Kern aktivieren konnte.
Nicht nur das, man konnte den Athlon x3 auch gleich zum Phenom II x4 machen, also den Cache aktivieren - so einer rennt immer noch im PC meiner Eltern. Wird als P II X4 955 erkannt.


Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich damals tatsächlich kurz überlegt habe mir den 965 EE zu holen. Habe von dem Geld dann aber doch den Führerschein gemacht - vermutlich wäre mein ganzes Leben anders verlaufen, hätte ich mir diese CPU gegönnt. Wäre ja ohne Lappen nicht aus meinem Kaff rausgekommen, hätte gewissen Leute nie getroffen, wäre nie auf das Festival gefahren auf dem ich meine langjährige Freundin traf .....
War schon gut, das ich mich damals für ein Mittelklasse-System von AMD entschieden habe :cool_alt:
 
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Hardy_1916

Ensign
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Danke für den Rückblick zum Morgenkaffee. :)
Damals musste es bei mir ein Athlon 64 X2 4800+ sein und das war bis heute die teuerste CPU die ich je hatte mit knapp 850.- €. Dagegen war mein 5900 ja fast schon ein Schnäppchen. 😂 Trotzdem, ich hatte viel Spaß mit der CPU der wurde 2008 dann von einem Athlon x2 6400+ ersetzt, der war deutlich günstiger.
Ich habe den 4800+ sogar noch mit den beiden 7900 GTX im SLI mache ich damit immer mal wieder gerne ein paar Retro Runden Max Payne 2, Doom 3 oder Riddick.

SLI.jpg
 

PERKELE

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Nicht nur das, man konnte den Athlon x3 auch gleich zum Phenom II x4 machen, also den Cache aktivieren - so einer rennt immer noch im PC meiner Eltern. Wird als P II X4 955 erkannt, den es so überhaupt nicht gibt, denn ein PII X4 mit 3.20 GHz ist nie erschienen.
Die "beste" Option war der PII X2 555 den ich dann zu einem PII X4 B55 freischalten konnte und gut Übertakten lies er sich auch.
Hier nur mit zwei aktiven Kernen aber als B55 erkannt.
 

[wege]mini

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Aber mit dem Locken des Multis hatte Intel doch früh angefangen

So schlimm war das aber auch wieder nicht.

Man musste halt den FSB prügeln, teuren RAM kaufen und am Ende konnte man sogar den Multi senken.

Mein persönlicher Geheimtip war z.b. der XP2600+ mit 2133 Mhz aber nur 133 FSB. ← Das Teil gab es natürlich nicht für jedermann in jedem Laden.

Bei Intel war die nächste Granate der 6400er mit P5B Board (beides für kleines Geld) ← der lief bei 500 FSB nicht mehr mit Multi 8, Multi 6 war i.o.

Danach kamen die 6600 im G0 Stepping und selbst die pre Sandys, liefen gut mit FSB OC. Dort nannte Intel es dann aber schon anders.

Seit Sandy, haben wir eingebautes OC aka Turbo.

mfg

p.s.

Irgend wo liegt hier auch noch ein Barton rum mit 2133 Mhz, Multi 16 und XP2700+ steht oben, kA wo. Der war richtig geil. Die ollen OEM Modelle waren z.T. wirklich toll.
 
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Dito

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So ein "EE" war für die meisten nicht sinnvoll.

Das erste "E" steht für "e"xtrem teuer.
Das zweite "E" steht für "e"ine Gen später für deutlich weniger zu haben.

Es lohnt sich einfach nicht (drittes "E" gibts leider nicht).

Damals ging es echt Schlag auf Schlag.
Ich weiß noch die Werbung: 12.000MHz... anstelle 4x3.000MHz.

Heute kann man locker ne Mainstream-CPU nehmen und brauch sich als
Normalverbraucher keine Gedanken darüber machen (6 Kerne + evtl. HT - aktuell).
 

Teralios

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Danach kamen die 6600 im G0 Stepping und selbst die pre Sandys, liefen gut mit FSB OC. Dort nannte Intel es dann aber schon anders
Die Pre-Sandys hatten keinen FSB mehr, sondern wurden per QPI mit dem Chipsatz verbunden.

AMD hat sich mit Athlon 64 vom FSB gelöst und HT genutzt, Intel mit Nehalem, da der RAM-Controller in die CPU gewandert ist.
 

Haxor

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[...] War seit 2012 anders man merkt halt ohne echte Konkurrenz blieb der Fortschritt sofort stecken. Solange wie meinen i7 hatte ich noch nie ein System nahezu unverändert am Start. []
Ich auch nicht. Vor Sandy musste fast jedes Jahr was neues her :daumen: Wobei man sagen muss, dass das nicht nur an der fehlenden Konkurrenz liegt/lag. Sondern auch daran, dass sich wegen der thermischen Grenzen am Takt kaum noch was tut und somit sich die Single Core Leistung nur noch minimal verbessert. Dadurch lohnt es sich halt kaum noch, außer man benötigt mehr Kerne.
Ich habe den 4800+ sogar noch mit den beiden 7900 GTX im SLI mache ich damit immer mal wieder gerne ein paar Retro Runden Max Payne 2, Doom 3 oder Riddick.
Oh ja, Max Payne 2 und Domm 3. 😊 Vor allem Max Payne 2 wollte ich auch schon ewig mal wieder durchzocken, aber möchte mir auch nicht die guten Erinnerungen kaputt machen. 😅
 

Herdware

Fleet Admiral
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EE steht für emergency edition
Die ersten Versionen waren wirklich mit der heißen Nadel gestrickt.

Die ersten Extreme Edition waren schlicht Server-CPUs (mit für damalige Verhältnisse gigantischem Cache), die mehr oder weniger halbherzig auf die Consumer-Plattform verpflanzt wurden.

Das war bei AMDs Athlon FX allerdings auch nicht anders. Die ersten $1000-Enthusiasten-CPUs von AMD waren noch so "serverig", dass sie nur mit exotischem registered RAM funktionierten.
 

lars1900

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Bei manchen Boards oder Tools wurde er freigeschaltet auch als “B35“ angezeigt, war aber effektiv ein 955.
Das war vor allem von der Biosversion abhängig. Beim Board meiner Eltern (bzw. meinem alten....), dem GA-870A-UD3 (Rev. 3.1) wurde er mit dem "FA"-Bios auch als B35 erkannt, erst das Bios "FD" mit einer neueren Agesa-Version erkennt ihn als 955. Der 955 wurde wohl recht spät nachgeschoben, vorher gab es schlicht keinen P II X4 mit 3,2 GHz. Aus dieser Not heraus ordnete das Bios die CPU, die zwar lief, aber in diesen Spezifikationen unbekannt war einfach der B(usiness)-Serie zu - OEMs bekommen ja immer mal wieder Extrawürste, hätte ja sein können das es eine solche CPU ist....

Ich habe den PC meiner Eltern nämlich erst vor 2 Monaten von 8 auf 16 GB Ram aufgerüstet und in diesem Zug ein Biosupdate - von FA auf FD (veröffentlicht im März 2011 :lol: ) - gemacht, vorher wurde er als B35 erkannt, jetzt als 955.
Echt unheimlich, das man mit so ner alten Kiste auch heute noch problemlos alles machen kann, sofern man ne SSD nachgerüstet hat.
 
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