Bericht Im Test vor 15 Jahren: Die erste Festplatte mit 120 GByte und SATA

Robert

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#1

frkazid

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#2
Bei der Umfrage hat sich ein kleiner typo eingeschlichen :)

Glaube ne Barracuda hab ich hier auch noch irgendwo rumliegen. War ich froh, dass man diese störrischen IDE-Kabel loswerden konnte :lol:
 
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#3
Dazu gehörten auch die klobigen Flachbandkabel, die leicht zu beschädigen waren, viel Platz einnahmen und oft den Luftstrom in Gehäusen blockierten.
Na so Schlimm war das damals nun auch nicht ! Gabs ja ausser der CPU noch nichts was Abwärme erzeugte.
Sonst wären zu der Zeit Millionen von PC´s den Hitzetot gestorben.
Klar, die Rundkabel sahen dann besser aus, die CPU´s wurden starker und wärmer aber sonst gings auch mit den Flachband Kabeln.
 
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#4
Natürlich war das schön von IDE auf SATA zu wechseln wegen der Kabel aber schneller wurden die Festplatten dadurch auch nicht. Und jetzt Limitiert SATA ohne Ende und es tut sich nichts,einige Jahre mit 6 Gbs und kein wirkliches Update. Ja M2 schon klar hätte aber auch gerne SATA mit mehr Leistung.
 
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#6
Ich bin froh, das diese Zeit der Flachbandkabel vorüber ist.Gestört hat mich vor allem immer das zwangsweise verdrehen wegen der Plastik Naht in der mitte des 40pol Anschlusses.Die Kabel waren nicht besonders flexibel zu dieser Zeit.Erst mit den verbesserten Rundkabeln wurde es besser.Da war die Einführung von Sata Kabeln echt ein Segen, gerade wenn es um Casemods ging.
 
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#7
Na so Schlimm war das damals nun auch nicht ! Gabs ja ausser der CPU noch nichts was Abwärme erzeugte.
Sonst wären zu der Zeit Millionen von PC´s den Hitzetot gestorben.
Klar, die Rundkabel sahen dann besser aus, die CPU´s wurden starker und wärmer aber sonst gings auch mit den Flachband Kabeln.
Bei der Rechnerabwärme bin ich voll bei dir. Da gab es damals wirklich nicht viel. Trotzdem haben diese Kabel genervt. Wie rum steckt man die jetzt rein? Der rote Streifen nach links oder rechts? Dann will man es reinstecken und schwupps - falsch rum und einen Pin im Gerät verbogen. Zudem stocksteif und eine Qual zu verlegen.

Ich weine diesen Kabeln keine Träne nach.
 
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#8
Wie man es schafft da einen PIN zu verbiegen bleibt mir ein Rätsel so grob Motorik kann man doch nicht sein ?! In meinen PCs waren die Kabel kaum zu sehen und Liesen sich gut verlegen einfach nur richtig Falten und es gab keine Probleme.
 

Hyourinmaru

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#9
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. War eine Qual die Flachbandkabel so zu verlegen, dass sie den Luftstrom nicht gestört haben. SATA war da wirklich die Erlösung, würde mich zwar heute über einen schnelleren Standard als SATA-Nachfolger freuen, wirklich brauchen tue ich es aber nicht. Da meine SSD und meine Datengrab-HDD im Rechner an SATA III angeschlossen sind und somit mit max 6 GBit/s übertragen, merke ich nicht mal, dass da irgendwas langsam ist oder die Zugriffszeit zu lange dauert.

BTW: Kann mir mal jemand sagen, was damals eigentlich der Unterschied zwischen IDE-Kabeln mit 40 Leitungen und denen mit 80 Leitungen war?
 

deo

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#10
SATA 1 wurde lange in Notebooks und als USB-Platten eingesetzt. Die waren langsamer als IDE-Platten mit UDMA 5 (100 MB/s).
Ich habe eine 120GB SATA 1 2,5" und eine 160GB IDE WD 3,5" und die IDE ist das Systemlaufwerk in einem alten PC, der beide Schnittstellen hat, weil die IDE schneller ist.

BTW: Kann mir mal jemand sagen, was damals eigentlich der Unterschied zwischen IDE-Kabeln mit 40 Leitungen und denen mit 80 Leitungen war?
Die 80 poligen brauchte man ab UDMA4 (66 MB/s). Die 40 poligen gehen nur bis UDMA2 (33 MB/s)

Ich habe keine Flachkabel sondern Rundkabel, die sich besser verlegen lassen.
 
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#12
Da ältere Festplatten ihre Schnittstelle meist nicht ausreizen können, kann dass durchaus sein das eine IDE schneller ist. Aber da muss es schon eine sehr gute sein.
 
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#13
Hach, waren das noch Zeiten.... 1100,-DM für eine 20MB (Megabyte) SCSI Festplatte in den 80ern :D
Ein ganzes Jahr drauf gespart, lang ist es her.
 
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#14
Wie rum steckt man die jetzt rein? Der rote Streifen nach links oder rechts? Dann will man es reinstecken und schwupps - falsch rum und einen Pin im Gerät verbogen.
Die meisten IDE-Kabel hatte eine Nase und auf Geräteseite gab es eine passende Aussparung. Und selbst wenn es evtl. Billigkabel ohne dieses Merkmal gab, so war es durch die PIN-Anordnung eigentlich nicht möglich, den Stecker falsch herum einzustecken. Wenn man unzureichende Feinmotorik durch Krafteneinsatz auszugleichen sucht, kann das natürlich immer zu Beschädigungen führen.
 
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#15
Ja, die Flachbandkabel waren an sich nervig wegen ihrer breiten Formgebung, aber vom Luftstrom her empfand ich das jetzt weniger problematisch. Gut, hatte damals auch noch keinen richtigen Gaming PC, aber die Grafikkarte hatte lediglich ein kleinen Brüll-Lüfter oben drauf, sodass bei mir im Endeffekt nur das Netzteil, der CPU-Lüfter und ein kleiner 92er Lüfter hinten für eine gewisse Luftzirkulation gesorgt haben, da war es wenig problematisch mit IDE.
 
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#17
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#18
Verrückt, dass in der Abstimmung 11% noch IDE / PATA nutzen!
Vllt sind das noch DVD Brenner und co. Die muss man ja nicht wechseln solange die noch nicht abgefackelt sind.


Waren die ersten SATA Platten nicht einfache PATA Platten, die einen Bridge IC aufgelötet bekamen?
Bis die HDD CHipsätze selber SATA konnten dauerte es ja noch eine Weile.
 

Madnex

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#19
SATA 1 wurde lange in Notebooks und als USB-Platten eingesetzt. Die waren langsamer als IDE-Platten mit UDMA 5 (100 MB/s).
Ich habe eine 120GB SATA 1 2,5" und eine 160GB IDE WD 3,5" und die IDE ist das Systemlaufwerk in einem alten PC, der beide Schnittstellen hat, weil die IDE schneller ist.
Das hat aber nichts mit der Schnittstelle zu tun. Das liegt am jeweiligen Festplattenmodell. Ganz unabhängig davon, ob eine PATA- oder SATA-Schnittstelle zum Einsatz kommt. So lange die Festplatte nicht schneller könnte als die Schnittstelle an Bandbreite bietet, ist die Schnittstelle nicht der Leistungsentscheidende Faktor.

Die hier im Artikel betrachtete Barracuda V war noch nicht mal eine native SATA-Festplatte. Die hatte noch einen PATA/SATA-Wandler-Chip auf der Platine und unterstützte auch kein NCQ. Erst die Nachfolgeserie von Seagate war so gesehen eine "echte" SATA-Festplatte. Die PATA-Modelle waren per se nicht langsamer als die SATA-Modelle derselben Serie. Wenn es kleine Leistungsunterschiede gab, dann lag das an einer unterschiedlichen Konfiguration von Seiten des Herstellers. Seagate beispielsweise durfte ab der Barracuda 7200.7 (glaube ich) das AAM-Feature nicht mehr implementieren, mit dem es für den Endkunden möglich war die Zugriffsgeschwindigkeit und die davon abhängige Zugriffslautstärke in gewissen Grenzen einzustellen. Seagate hatte sich dann dazu entschieden die PATA-Modelle mit einer möglichst leisen und langsamen festen Einstellung anzubieten und die SATA-Modelle mit einer schnellen aber relativ lauten. Die SATA-Modelle von Seagate hatten also nur dadurch eine schneller Zugriffszeit und eine etwas bessere Praxisleistung als die PATA Gegenstücke.

Die 80 poligen brauchte man ab UDMA4 (66 MB/s). Die 40 poligen gehen nur bis UDMA2 (33 MB/s)
Genau genommen gab es keine 80-poligen PATA-Kabel. Die waren alle 40-polig. UDMA-Kabel hatten lediglich 40 zusätzliche Adern um dem Übersprechen der Datenleitungen entgegenzuwirken, das bei der höheren Betriebsfrequenz der schnelleren UDMA-Modi ansonsten auftrat.
 
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