Allgemein kann man es nicht sagen.
Generell gilt: Ist eine Anwendung
multicoreoptimiert, wird sie mit einem Mehrkernprozessor schneller laufen (Mit Mehrkernprozessor meine ich 2,4 oder 8 "echt" Kerne, also physikalische Kerne.
Ist eine Anwendung nicht multicore optimiert, sondern
multithreaded, hast du von einer CPU mit HT Vorteile.
HT funktioniert übrigens nur, weil die allermeisten Anwengungen eine CPU nicht zu 100% effektiv auslasten, sondern nur zu ca. 80% (obwohl im Taskmanager 100% Last steht).
Daher hat INTEL HT erdacht, was sich mit ca. 5% mehr Transistoren realisieren lässt.
Die sorgen dafür, dass Windows zwar -vereinfach gesagt- EINEN Befehl an die CPU schickt, die CPU merkt das und teilt quasi intern die Anwendung in mehrer Einzelbefehle auf, so genannte Threads.
Damit ist eine gesteigerte Effizienz möglich, im besten Fall bis zu 20%.
HT gibt sich dann damit als einen oder mehr Cores zusätzlich aus, in der Hoffnung, das Programm erkennt mehrere Kerne und lastet alle Kerne voll aus. Die zustätzlichen HT-Cores werden auch ausgelastet, damit wird die CPU intern voll ausgelastet und v.a. effektiv ausgelastet.
Echte Cores haben aber den Vorteil, dass sie physikalisch vorhanden sind, also nicht nur 5% mehr Transistoren bieten (wie eine HT-CPU), sondern 100% mehr Transistoren beim Vergleich SingleCore und Dual-Core.
Einfache Rechnung: 100% mehr Transistoren ermöglichen im Idealfall ca. 80% höhere Leistung, weil mehr Transistoren angesprochen werden kann (Wie gesagt, allerdings auch nur, wenn die Software mit Mehrkern-CPUs umgehen kann.
Einzelne Generationen kann man nicht vergleichen.
Die Core ix-Reihe etwa ist schon von grund auf schneller als Dual-Cores oder auch die alten P4 mit HT, durch Verbesserungen in der grundlegenden Architektur. Bestes Beispiel: Quick Path Interface, was schon alleine für einen ca. 30% besseren Datenfluss zwischen L2/L3 Cache und CPU selbst sorgt im Vergleich zu C2D bzw P4.
Puh, lang wars
