News Intel Ice Lake-SP: Übernächster Xeon im LGA4189 mit bis zu 230 W TDP

Crass Spektakel

Lt. Junior Grade
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#2
Die zusätzlichen Speicherkanäle dürften schon wie beim Vorgänger nicht der Steigerung des RAM-Durchsatzes sondern der RAM-Menge dienen. Schon Skylake-SP verlohr kaum 1% wenn man ihm zwei oder drei Speicherbänke gemobst hat.

Früher wurden grosse Mengen RAM über Fully-Buffered-Memory angebunden aber das ist halt zu teuer, zu heiss, braucht ein bis zwei Takte mehr und ist abgehalftert. Selbst die Xeon 5400-Reihe konnte man damit vor zehn Jahren schon auf 512GB aufrüsten. Zu RAM-Preisen die oftmals vier bis zwanzigmal höher als normales RAM waren.
 

elvis2k1

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#3
230w TDP wird auch für jede kühlung eine harte nuss...
 

Mega-Bryte

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#6
mickrige Pinzahl. IBM hatte vor Jahrzehnten schon über 5k Pins je CPU
 

DFFVB

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#7
Wir meinen Homeserver befeuern... kann ich mir im Winter auch gleich Heizung sparen...
 
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#8
Die Kühlung wird in einem RZ problemlos funktionieren, weil dort der Raum auf ~18°C klimatisiert ist und mit extrem schnellen und lauten Lüftern (~5k RPM) von vorn nach hinten die kalte Luft eingesaugt wird. Auch kostentechnisch spielt der Stromverbrauch für Firmen keine nennenswerte Rolle.

Trotzdem hinterlässt es den Beigeschmack, dass Intel ohne Erhöhung der TDP nicht mehr in der Lage ist, adäquate Leistungsverbesserungen zu erzielen. Meines Erachtens nach fehlt der Fortschritt, denn einfach nur mehr Takt bei mehr Verbrauch, dass hätte man auch mit der letzten oder vorletzten Generation schon realisieren können.
 
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#9
Trotzdem hinterlässt es den Beigeschmack, dass Intel ohne Erhöhung der TDP nicht mehr in der Lage ist, adäquate Leistungsverbesserungen zu erzielen. Meines Erachtens nach fehlt der Fortschritt, denn einfach nur mehr Takt bei mehr Verbrauch, dass hätte man auch mit der letzten oder vorletzten Generation schon realisieren können.
Sieht wirklich so aus, als ob Intel nichts vom P4 gelernt hat. Die aktuelle Architektur gerät langsam an ihre Taktgrenze, eine neue ist aber nicht in Sicht.
 
H

Hotstepper

Gast
#10
Die Kühlung wird in einem RZ problemlos funktionieren, weil dort der Raum auf ~18°C klimatisiert ist und mit extrem schnellen und lauten Lüftern (~5k RPM) von vorn nach hinten die kalte Luft eingesaugt wird. Auch kostentechnisch spielt der Stromverbrauch für Firmen keine nennenswerte Rolle.
Das stimmt so nicht. Die TCO is masgeblich durch den Energieverbrauch durch Klimatisierung und Stromverbrauch definiert. Deswegen hat sich Island ja so einen Namen als Standort für Rechenzentren gemacht.
 
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#12
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#13
Die Kühlung wird in einem RZ problemlos funktionieren, weil dort der Raum auf ~18°C klimatisiert ist und mit extrem schnellen und lauten Lüftern (~5k RPM) von vorn nach hinten die kalte Luft eingesaugt wird. Auch kostentechnisch spielt der Stromverbrauch für Firmen keine nennenswerte Rolle.
Gibt halt auch Rechenzentren wo du bei hohem Stromverbrauch auch noch mal für Klimatisierung draufzahlen darfst.
 
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#14
Vielleicht bringt Intel bald auch im Mainstream Bereich eine 220-230W CPU. Das wär mal was. Für alle die auch beim Stromverbrauch den längeren Balken haben wollen. z.B.: ehemalige FX-9590 Besitzer :D
 
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#15
Die Kühlung wird in einem RZ problemlos funktionieren, weil dort der Raum auf ~18°C klimatisiert ist und mit extrem schnellen und lauten Lüftern (~5k RPM) von vorn nach hinten die kalte Luft eingesaugt wird. Auch kostentechnisch spielt der Stromverbrauch für Firmen keine nennenswerte Rolle.
Das stimmt so nicht, Strom und Klimatisierungskosten spielen sehr wohl eine große Rolle. Auch 18 Grad sind eher die Ausnahme, meistens bewegt man sich eher bei 22 Grad.

Ich finde es immer lustig, dass Leute bei einer höheren TDP gleichzeitig eine geringere Effizienz vermuten. Ohne die genauen Leistungsdaten kann man jetzt noch gar nichts über die neuen CPUs sagen.
 
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#16
ohne den txt gelesen zu haben vieleicht rühren die 230w einfach daher weil der ne menge kerne hat die wollen auch angetriebene werden
 
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#17
Das stimmt so nicht. Die TCO is masgeblich durch den Energieverbrauch durch Klimatisierung und Stromverbrauch definiert. Deswegen hat sich Island ja so einen Namen als Standort für Rechenzentren gemacht.
Wenn wir in meiner Firma mit 4K Mitarbeitern einen Servercluster für 50.000€ kaufen bestehend aus 2-4 Nodes, dann interessiert uns der Stromverbrauch nicht im geringsten, weil das Teil per Housing-Vertrag in einem RZ eines Dienstleisters steht und das dessen Problem ist. Nur die aller wenigsten Firmen haben ein eigenes RZ, diesen Aufwand betreibt fast niemand. Ich bezahle im Housing die HE und eine Klassifizierung nach Verbrauch und evtl. Traffic, wobei es hier nur sehr grobe Kategorien gibt, sodass man auch bei 165w TDP schon in die höchste Kategorie fällt. Außerdem verbraucht ein Server mit 165w TDP CPUs ja nicht "nichts", sondern das Delta beträgt maximal 65 Watt pro CPU - das macht bei 2 CPUs am Tag pro Server 1,5KW/h, also vollkommen unrelevant auf die Gesamtkosten betrachtet. Ein IT-Projekt, welches solche Server verlangt, liegt in der Regel bei 6-Stelligen Summen inkl. Consulting und dort machen 2000€ Stromkosten pro Jahr absolut nichts aus, da geht es nur darum, dass die Anwendung am Ende wie geplant läuft.
 
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#20
@Stunrise

RZ Betreiber legen die Kosten am Ende des Tages auf alle Kunden um. Zumal es halt auch nicht nur Firmen gibt, die mal ein paar Racks bestücken. Es kommt immer auf den einzelnen Fall an und man kann nicht pauschal sagen, dass das kein wichtiger Faktor ist. Sicherlich, es ist nicht der Hauptkostenfaktor eines Projektes, aber auf bestimmten Größen betrachtet, entstehen dort teils schon Summen, über die man nachdenkt und die man nicht einfach abschreibt.

Tellerrand und so, es gibt nicht nur den eigenen Fall. Es ist ein Unterschied, ob man ein paar Racks im Jahr Abnimmt, oder ob man als Firma selbst evtl. mehrere Rechenzentren betreibt.
 
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